Lena Hoschek Berlin

Lena Hoschek Runway @ Berlin Fashionweek 2011

Lena Hoschek begleitet mich nun schon eine ganze Weile, seit ich zum ersten Mal eine Modenschau in Zürich auf der Artists Charity Night gesehen hatte, die mich damals schon ziemlich beeindruckt und begeistert hat.

Lena Hoschek

Einige Zeit danach ist sie mir nach Berlin gefolgt… Eher zeitweise zur Berlin Fashionweek seit – ich glaube – drei Jahren und dann seit letztem Jahr mit einem offiziellen Lena Hoschek Store in Berlin, den ich aus Gründen der Ausgabenminimierung bisher noch nicht besucht habe…. Das muss sich allerdings dringend mal ändern.

Lena Hoschek Sommerkleid

Im Gegensatz zum Berlin Store besuche ich aber die Modenschauen, wenn es mir möglich ist. Vor zwei Jahren nahm ich dafür einen halben Tag Urlaub. Dieses Mal investierte ich für Lena Hoschek, die Premium, die Bread & Butter und den Underground Catwalk einen gesamten Tag. Immerhin 1/28tel meines Jahresurlaub 🙂

Lena Hoschek Runway

Doch es lohnte sich, denn die Show war wirklich klasse. Normalerweise ist es ja bei solchen Shows selten so, dass die gezeigte Kleidung auch tatsächlich alltagstauglich ist, bisweilen ist Kleidung auf Shows einer Fashionweek ja nicht einmal tragbar. Nicht so bei Lena Hoschek. Zumindest nicht in diesem Jahr… Im Gegenteil:

Lena Hoschek Modenschau

Alle Stücke waren sommerlich, süß, bisweilen floral, Mediterran und vor allem extrem tragbar. Oft ist es ja so, dass man am Ende einer solchen Show dann ein oder zwei nette Stücke gefunden hat, in diesem Fall allerdings hätte ich mir fast die gesamte Kollektion in meinen Kleiderschrank gehängt… – Also mal angenommen, mir hätte das jemand finanziert… Aber irgendwas ist ja immer. 🙂

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Dieses Jahr wurde ich auf jeden Fall sogar mit einem wirklich tollen benummerten Platz in der zweiten Reihe bedacht. Vielen Dank dafür. Erstaunlicherweise saß ich direkt neben Frau Wolf, die sich ebenfalls in männlicher Verkleidung die Lena Hoschek Show ansehen wollte.. Dafür, dass wir uns vollständig unabhängig von einander akrreditierten ist das schon erstaunlich – oder eine sehr sehr aufmerksame Platzordnung der Veranstalter.

Mirja Du Mont

Es gab aber auch noch eine erste Reihe, in der auch ein paar bekannte Persönlichkeiten saßen, die ich in der Regel mal wieder nicht kannte. Ausser vielleicht Mirja Dumont, die sogar ich erkannte und die ein tolles Helles Kleid trug. Ebenfalls ein nettes Outfit trug ein Mädel, die mir gleich am Eingang auffiel. Einen floralen Overal. Es zeigte sich dann, dass es Sila Sahin war, eine GZsZ Schauspielerin und erste Türkin auf dem Cover des Playboys. Sieh mal einer an. Auf jeden Fall nahm sie genau vor mir Platz.

Sila Sahin

Aber nicht nur ich erkannte Personen nicht. So schnappte ich einen Fotografenplausch auf, als Lorielle London auftauchte. Ersteinmal kämpften alle verbissen um das beste Bild von ihr um sich dann zu fragen:

Wer ist denn das eigentlich?
Lorielle London!
und was ist die
ne Transe

äääh ja… naja falsch ist das nicht, wenngleich auch nicht ganz nett, aber was solls.

Lorielle London

Zurück zur Show: wenn ich lese, dass irgendwelche Models aus germanys next top models dort mitgelaufen sind, dann ist mir das realtiv egal, sodenn sie denn in der richtigen Kleidung – sprich in tollen Kleidern auftreten und das war wie gesagt der Fall. Meine beiden Favoriten waren dieses spanisch angehauchtes Kleid

Lena Hoschek Spanisches Kleid

und selbstverständlich das tolle Brautkleid:

Lena Hoschek Brautkleid

Insgesamt habe ich nur positive Reaktionen der diesjährigen Lena Hoschek Show mitbekommen, alle waren ziemlich begeistert und ich auch.

Lena Hoschek Modeschau

Lena Hoschek Berlin Show

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Ich kann nicht mit voller Gewissheit sagen, dass ich die beiden spannendsten Shows der Fashion Week Berlin gesehen habe, da ich ja leider nicht akkreditiert wurde. Für den Underground Catwalk allerdings war es auch dieses Jahr wieder einfach und mit einem Hinweis auf die Artists Charity Night im letzten jahr in Zürich und meinen Beitrag dazu war es auch kein Problem, Einladungenzur Lena Hoschek Modeschau auf der Fashion Week Berlin zu erhalten und dort mit Dani hinzugehen, die ebenfalls ne Karte hatte.

lena hoschek berlin

Schon in Zürich fand ich Lena Hoschek – neben Eve Gallagher – als das Highlite des Abends, ihre Mode überragend und ihre Models herrlich anders als die typischen Models der typischen Modeschauen. So auch dieses Mal wieder, aber dazu später mehr. Fest steht, es ahttenmanche Models es dieses Jahr wirklich schwer bei ihr.

Dummerweise hatet ich nur 6/8 des Tages frei und musste zwischen der Lena Hoschek Show und dem späteren Besuch auf der Bread & Butter noch zu eine Meeting in die Firma. Um dort nicht im Pencil Skirt oder zumindest im Blumen Sommerkleidchen zu erscheinen, besuchte ich die Show vollkommen underdressed und langweilig. Das wird mir nicht wieder passieren, denn die Kameras wären mir sicher gewesen, denn ganz ehrlich – der größte Teil des Publikums zeichnete sich nicht durch spannende Kleidung im Stil von Lena Hoschek aus.

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Einer der beiden Klitschkos, Jenny Elvers, ein Wannabe-Pinup sowie viel Brust und Lippen, die sich als Dolly Buster herausstellten, dazu einige Germanys Next Top Model Kandidatinnen das waren wohl die wichtigsten Personen, nicht allerdings die spannendsten… soll heissen für mich nicht spannendsten. Die Kameras und Fotografen sahen das naturgemäß anders und suchten andere Namen als Katja Cintja oder Lexi Hell… Ist recht.

Katja Cintja @ Lena Hoschek show

Aber wir waren ja auch da um zu sehen, was AUF und nicht VOR dem Lena Hoschek Catwalk zu sehen ist. Und das könnte man mit vier Worten beschreiben: floral, nieten, schwarz, Latex. Sie designt ja wunderbare Kleider im Stile der 50er und 60er Jahre. Oftmals florale Blümchenkleider, die man sich an lieben, unschuldigen Mädchen an irgendwelchen Sommertagen vorstellen würde.

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Lena Hoscheks Mädels ääh Models sind aber beileibe nicht lieb und wirken bestimmt nicht unschuldig auf dem Laufsteg. Während nämlich Musik von den Ramones und ähnlichen Bands über den Laufsteg schallt bewegen diese sich auf High Heels und in Latex-Strümpfe gekleidet. Dazu spielt Lena Hoschek mit Accessoires wie beispielsweise Nietengürteln. Ebenfalls wohl eine Remineszenz an den Punk, der ja eigentlich erst deutlich nach der von ihr favourisiserten Zeit abging…

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Noch eine Remineszenz war überdeutlich und machte Standardmodels das Leben schwer, denn einzige Frisur der gesamten Show war schwarz mit Pony. Im Großen und ganzen also ein Bettie Page Style. Blonde Models hatten bei ihr keine Chance, aber ich denke mir, dass da die ein oder andere Perücke im Spiel gewesen sein muss. Auf jeden Fall war es erfrischend, zu sehen, dass es sogar einige Models gab, die vom typischen „ich bin Laufstegmodel und muss furchtbar Unnahbar wirken“ abwichen und offenbar sogar etwas Spaß hatten.

Dani neben mir hätte gerne alles mitgenommen und auch ich hätte mir gerne den Kleiderschrank mit ihren Designs gefüllt, aber das lässt sich bald nachholen, denn es wird ab August einen Lena Hoschek Berlin Store geben, auch wenn ich noch nicht weiss, wo, wird sich das sicher bald herausstellen.

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komische Typen und sonst nix

vier Locations – kaum Inhalt

Was schreibt man zu einem Abendverlauf, an dem so eigentlich kaum etwas geschehen ist? Nicht viel und trotzdem habe ich ein Video und einige Bilder unterzubringen, daher also etwas Begleittext zu einem weiteren Abend.

Die Modenschau von Ponymädchen und die kurze Party war beendet und uns zog es weg oin den frühen Abend. Da sie ebenfalls nichts vorhatte, nahmen wir Nico mit und überlegten uns, zur Infame Royal zu fahren, sollten dort an diesem Abend doch die Berliner Miezen auftreten, ausserdem wollte Nico diese Party einmal sehen. Warum also nicht.

Vor der Schaubühne streiften allerdings sehr komische Gestalten herum. Der Grund was die Baby Party, die erstmalig in einer Disco stattfand, deren Namen ich vergessen habe. Ein Affe, ein Leo in einem sehr echten Catsuit, ein clowneske geschminkter Riese und noch einige andere Gestalten mer, die dort Werbung machten und Leute in die Disco koberten… Uns nun nicht. Aber für ein Paar Bilder ist natürlich immer noch Zeit.

Quer durch die ganze Stadt ging es zur Infame Royal. Nelly Farouche war so liebenswürdig, uns auf die Gästeliste zu setzen. Vielen Dank dafür. Leider war die Party nur so mittelgut besucht und die Stimmung auch nicht wirklich am abheben. Für einen Cocktail sowie einige der leckeren Schnittchen sollte die INfame Royal aber auf jeden Fall gut sein und es sollte uns ja noch eine kleine burlesque Show erwarten. Die schauten wir uns natürlich an und machten uns dann schon wieder auf den Weg weiter.

Nina Queers Hacke Dicht Party im Loreley war die nächste Idee, etwas zu erleben. Dummerweise war das Loreley noch ein wenig schlechter besucht als die Infame Royal. Somit war auch hier die Stimmung eher Mau. …Leider wird sich dieses bei dieser Party auch nicht mehr ändern, denn laut Nina war es die letzte ihrer Art, denn wenn diese Partyreihe offensichtlich niemanden wirklich interessiert kann sie auch ihre Abende anders verbringen. Genau wie wir.

Nico hatte noch von einem Freund gehört, der sich im Insomnia aufhielt, dass die Musik dort droßartig sei. Es sei eine besondere Party und es würde rockabilly gespielt.. Rockabilly im Insomnia? Ich würde mich verwundern, aber warum nicht. Wir fuhren also weiter durch die Stadt in Richtung Insomnia, suchten in etwa so lange einen Parkplatz, wie wir dann später dort drin verbrachten. Die beiden Türken, die sich versuchten mit uns hereinzuschmuggeln, waren allerdings noch weniger lange drin, denn der Türsteher geleitete sie sofort wieder VOR die Tür…. Wir blieben immerhin noch einen ganzen Strawberry Colada im Insomnia, grauselten uns ein wenig vor einigen Personen und zogen mit der Devise „Es kann eigentlich nur noch besser werden“ aber ohne Nico in Richtung Kumpelnest 3000 weiter, wo eigentlich die Teaserettes noch feiern wollten..

Es wurde aber nicht besser. Statt der Teaserettes fanden wir nur „Dieter vom Tresen“ also einen Teasers und ansonsten nicht viel mehr. Cocktails gab es leider auch nicht mehr, also tranken wir noch ein kurzes Getränk, fuhren noch eben bei Burger King vorbei und erklärten diesen Abend für wenig gelungen und für beendet… Der einzige Lichtblick war die Modenschau. Nun es kann eben nicht jeder Abend großartig sein, die letzte Woche war dafür extrem gut.

Pony Mädchen Modenschau

The Teaserettes auf der Pony Mädchen Modenschau

Nomaleweise ziehen wir ja am Samstag los. Das hat den Vorteil, dass man sich ganz in Ruhe auf den Abend vorbereiten kann und in aller Ruhe stylen kann…. Schwieriger wird es, wenn wir freitags losziehen, noch schwieriger, wenn es früher als normal losgeht. So war es aber diesen Freitag, denn die Pony Mädchen Burlesque Modenschau mit den Teaserettes sollte bereits um halb 10 beginnen.

Also fertigarbeiten, nach Hause düsen, Sheila begrüssen, die sich bereits seit 2 1/2 Stunden bei mir zurechtmachte.. Ich hatte deutlich weniger Gesamtzeit, wollten wir doch die gesamte Pony Mädchen Show sehen…. Dementsprechend stand Sheila gerne und oft neben mir um mich anzutreiben, doch frei nach ihrem eigenen Motto „solang ich nicht fertig bin – nicht“ brauchte ich etwas länger…

Also ab zur Schaubüne um mal zu sehen, was Valena Fürstenberg von Pony Mädchen so in ihrer Kollektion hat. Doch vor der Show hat der liebe Gott noch die Parkplatzsuche gesetzt, und die gestaltet sich am Kudamm echt schwierig. Ich schätze wir kamenso 5-7 nach Halb, der festen Überzeugung, dass sich die Modeschau schon um ein paar Minuten verzögern würde.. Doch die Teaserettes sind nicht die Mädels im Irrenhouse und begannen vor unserem Eintreffen.

So kamen wir rein, sahen noch anderthalb Auftritte und befanden uns bereits in der Pause. Schade, aber es gab und die Möglichkeit, mal eben alle anwesenden wie Tara La Luna oder Nico zu begrüssen und etwas warme Getränke zu uns zu nehmen. …Die Kühlung war ausgefallen. Ob es allerdings an der Wärme lag, dass sich Sandy Beach danach noch auf der Bühne mit Wasser bespritzte, weiss ich nicht. Vielleicht wollte sie auch einfach nur das Pony Mädchen Outfit so versauen, dass sie es bahalten dürfte 😉

..Nun auf jedern Fall gab es nach der Pause noch ein zweites Set an Auftritten und das war durchaus sehenswert. Und auch, wenn die Teaserettes früher begannen als es die Mädels im Irrenhouse tun würden, gab es doch noch einige Gemeinsamkeiten. Es wurde mit Mehl und diversen Flüssigkeiten herumgesaut, es wurde unechtes Koks auf der Bühne geschnupft und es war generell sehr sehenswert. Und letztendlich war die Show – wie im irrenhouse – viel zu kurz, denn schon viel zu schnell war die Show beendet.

Leider bewegte sich der größte Teil der Gäste dann gen Ausgang und so kam die Party danach nicht wirklich ingange. Also quatschten wir noch ein wenig und machten uns mit derm Auflösen der Party auf einen langen Weg durch die frühe Nacht durch Berlin.