Peep Shoppingnacht

Peep Shoppingnacht

peep shoppingnacht

Wow, das hat ja fast schon Spamcharacter, was die Jungs und Mädels der diesjährigen Peep Shoppingnacht so veranstalten… Ich glaibe ich habe mittlerweile auf 6-7 Wegen herausgefunden, dass es auch dieses Jahr am CSD Berlin Wochenende wieder eine Peep Shoppingnacht in der Gallerie Lafayette gibt.

Dieses Jahr wird es dazu allerdings eine Nacht im Gegensatz zur „night“ im letzten Jahr und es wird eine Animal Instinct Party. Die Musik wird von Nina Queer und Gloria Viagra aufgelegt, ich glaube, das war im letzten Jahr auch so. Anders ist, dass es dieses Jahr eine Wahl zur MISS MANNEQUIN! geben wird, die erstaunlicherweise eine Drag Queen Wahl ist.

Das ist dann übrigens auch der Grund, warum ich darauf mittlerweile schon auf 7 Wegen gestoßen wurde. Trotzdem werde ich selber dort nicht mitmachen, weil mir der CSD Berlin 2010 – sprich die CSD Parade am Tag darauf wichtiger ist. Ich komme dann einfach zum Schauen und Berichten

…aber die Jungs suchen offensichtlich noch, insofern ist jede Drag aufgeruffen, dort mitzumachen.

HIGHLIGHT: DIE WAHL ZUR MISS MANNEQUIN!

Zwischen 20 und 24 Uhr kann man eine einzigartige und schillernde Welt betreten und sich von sexy Animationen mitreißen lassen.

Ein Highlight ist die Wahl zur „MISS MANNEQUIN“, bei der alle Drag Queens aufgefordert sind sich in Schale zu werfen und sich neben dem Titel einen der tollen PREISE  zu sichern… Alle die Lust haben sich der Herausforderung zu stellen und an der Wahl zur schönsten Drag Queen des Abends teilzunehmen, können sich anmelden unter: sm@creativelaboratory.de, Betreff: „Miss Mannequin“.

Es gibt 80,- € auf die Hand und die Gewinnerin bekommt 500,-€ und viel Champus…wurde mir berichtet, es kann aber auch ein Gutschein der Galleries Lafayette sein. Dazu kommt auf jeden Fall auch noch ein Beitrag in meinem Blog 🙂

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Our Lady J im Irrenhouse

An einem fünfzehnten bereits ein Irrenhouse im Geburtstagsclub? Ein dritter Samstag im Monat? Naja, wenn bereits der 1. des Monats ein Samstag ist, kommt das nach Adam Riese und dem ägyptischen Kalender schon mal hin. Ergo: es gab am Samstag nur ein Place to be. Das Irrenhouse.

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Eigentlich wusste ich es, doch ich vergass es, Nina Queer hat zu diesem Irrenhouse ein Sex In The City Irrenhouse ausgerufen und zufällig traf mein Outfit dieses Motto. Vollkommen anders als Mels. Mel’o Drama hatte ebenfalls ein Motto ausgerufen und spielte Frühling als „Linda de Mel“ mir einem Frühlingsoutfit mit Tulpen und und Schmetterlingen. Dabei war das Wetter wirklich wirklich nicht frühlinglich.

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Mein Kunstpelz war an diesem Abend sehr notwendig und hätte es Niederschlag gegeben, so wäre dieser vermutlich weiss gewesen oder aber auf der Strasse direkt gefroren… Mels frühlingsbeschwörung hat also nichts gebracht.

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…Ich bin mir nicht sicher, aber vermutlich haben die meisten Vermieter bereits die Heizungen abgestellt und so meinten viele Berliner, eng aneinanderrücken zu müssen. So landeten sie mit anderen ebenfalls frierenden Berlinern im Irrenhouse, denn es war wieder einmal proppevoll. Genaugenommen war es so voll, dass ich teilweise nichteinmal mehr versucht habe, an der Bar ein Getränk zu bekommen. Weil ich keine Lust hatte, mich dort durchzukämpfen…

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Für einen Platz vorne bei der Show habe ich allerding trotzdems genügend Durchsetzungskraft. Immerhin will man ja etwas zu zeigen haben. Dabei war diese Sho eine kleine Premiere. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, seit ich das Irrenhouse besuche, gab es keine Transenshow, die nicht von der Muppetshow eingeleitet wurde. …Dieses Mal schon. Allerdings von einem Lied, das ich nicht kannte. Wäre ich Sherlock Zoe Holmes oder Nick Zoe Knatterton, würde ich schlussfolgern, es wird sich wohl um die Erkennungsmelodie von Sex in The City gehandelt haben. …Ich habe tatsächlich noch nicht eine Folge gesehen…

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Trotzdem habe ich mitbekommen, dass Single Ladies von Beyonce irgendwas mit Sex in The City zu tun hat, ich allerdings denke bei dem Song immer an Barbie Breakout, denn das erste Mal, als ich das Lied wissentlich hörte, war Silvester vor zwei Jahren im Tape Club mit Janka… Eines der ganz wenigen Male, die ich Barbie on Stage sah. Schade, dass sie so rar auf den Brettern der Dragwelt auftritt.

Gänzlich anders ist das mit den Damen, die den ersten Auftritt, eben diese Single Ladies brachten. Mataina Ah Wie Süß, Melli Magic und Stella DeStroy. Gerüchten zufolge haben die Mädels die Performance nicht allzuhäufig geprobt, dafür war es aber ganz in Ordnung. Und auch, wenn das Lied schon alt ist, es ist immer noch der Bringer.

„Der Bringer“ war aber auch Our Lady J. Sie spielte in Sex and the City mit und mit Harry Potter – und sie performt nicht nur, dsie sing sogar. So richtig und alleine und vollkommen eigenständig… Ich habe schon oft geschrieben, dasses bei vielen Drag Queens besser ist, dass sie nur Playback „singen“. Our Lady J ist da anders, sie kann wirklich singen – und es hört sich gut an.

Das zeigte sich vor allem bei ihrer zweiten Nummer. Eine weitere Premiere an diesem Abend, so denke ich zumindest. Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass eine Drag im Irrenhouse Acapella gesungen hat. Nur von zwei Begleitsängern zeigte our Lady J, was sie so kann. Erstaunlich und ziemlich eindrucksvoll. Das sah auch das Publikum so, dass sehr ordentich applaudierte.

Die vorletzte Nummer zeigte Stella Destroy, die Blue Eyes, bright Eyes, Bette Davis Eyes brachte und wieder einmal auf der Bühne rumsaute. Die Mädels auf der Bühne finden auch immer wieder etwas neues. Wasser, Bier, Wodka, Mehl, Fleisch, Konfetti und was weiss ich alles, was es schon gab. Dieses mal was es dann eben Eyes äääh Eis. Mit Servierhäubchen und einer Maxipackung Vanilleeis gabs von ihr Maxiwaffeln von ihr.

Beendet wurde die Show mit der bereits gestern gezeigten Version von Nina Queer, die unsere Eurovision Song Contest Lena auf dei Bühne brachte… Nicht das großartigste, was ich jemals auf der Bühne des Irrenhouses fand, aber ordentliches Tageswerk. Man wird sehen, ob es Lena in Oslo besser macht und was danach im Irrenhouse aufgeführt wird. Ich erinnere mich an Tatjanas Verka Serduchka Nummer mit Discokugel auf dem Kopf.

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Apropos Kopf. Mit Melone und Lederjacke verirrte sich einer der Ochsenknecht Jungs ins Irrenhouse. Ich kann die ja nicht auseinanderhalten. Als was gelten die eigentlich? als B-Promis, C oder A? Egal, auf jeden Fall ist es wieder einmal schön zu sehen, dass man auch, wenn man einigermaßen bekannt ist unbehelligt Party im Irrenhouse machen kann. Ochsenknecht


Kreuz und Qu(e)er durch Berlin

Was war das für ein Weg durch die Nacht am letzten Samstag. Ich meine, wir sind ja fast immer auf mehr als einer Party in der Nacht, aber das war schon ziemlich erstaunlich. Nach de Rock’n’Roll Allnighter im Palais am Fukturm, einem Essen sowie einer geschlossenen Tür vorm Roadrunners Paradise fuhren wir wieder in den Westen in Richtung Goya.

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Wenn nichts wirklich dringliches in Berlins Nachtgesellschaft anliegt, ist die Propaganda immer eine Lösung. Die Propaganda als eine der größten Gaypartys von Berlin ist immer mal wieder nett und das Goya als Gebäude natürlich immer wieder einmalig. Richtig spannend ist die Propaganda aber nicht wirklich, zumal es dieses Mal vergleichsweise auch nicht wirklich voll war.

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Irgendwie ist es eben eine ganz normale Gayparty, mal mit besserer, mal mit schlechterer Musik. Ich fand die Musik dieses Mal eigentlich wirklich gut, aber ausser Barbie Breakout, die oben auf dem Popfloor auflegte und Bork, den wir eigentlich erst beim gehen trafen, fanden sich kaum Bekannte auf der Propaganda. Da ausserdem unseren beiden „echten“ Frauen unserer Abendausgehgruppe, es nicht wirklich spannend fanden und lieber im Felix weitertanzen wollten, brachen wir in Richtung Adlon und Felix auf – zurück in den Osten.

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Das Türmanagement beim Felix ist immer ein kleinwenig eine Pralinenschachtel, man weiss vorher nicht wirklich, was einen erwartet. An diesem Abend mussten beide Frauen bezahlen, während uns drei Drags freier Eintritt gewährt wurde. Eigentlich ist das ja Diskriminierung, aber wer wären wir, dass wir da meckern würden, denn immerhin hatten wir ja gewonnen.

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Schon auf dem Weg dahin fragte sich Janka allerdings, was sie genau da wollte, sie könne sich da ja nichteinmal über die Tussen im Felix lustigmachen, da sie mit extrem dramatischen Haaren, extrem hohen Hacken und ziemlich kurzer Shorts sozusagen die Obertusse das Felix an diesem Abend darstellte oder eine Persiflage auf die meisten hochhackigen Fashiontussen im Felix. Von denen es ja doch einige gibt….

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Man mag es kaum glauben, aber es hielt uns auch im Felix nicht allzulange auf der Tanzfläche, denn Janka wollte unbedingt ins Tape in der Nähe des Hauptbahnhofes. Dort lief an diesem Abend die „Horse meets Disco“ Party. Ich war bislang zum einzigen Mal Silvester vor 2 Jahren im Tape Club und ich denke heute noch jedes Mal, wenn ich Beyonce höre an den Auftritt von Barbie Breakout. Das war klasse. Und eigentlich ist es das Tape auch.

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Dummerweise wusste ich nicht mehr wie ich dahinkommen kann. Irgendwie kenne ich mich in dem bereich von Berlin noch nicht so recht aus. Irgendwie zu weit weg von der Mitte und von Kreuzberg – und ich war ja erst einmal dort. Folglich machte ich eine halbe Berlinrundfahrt, bis ich das das Tape endlich erreichte.

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Zur Horse Meets Disco Party platzte das Tape vor Leuten. Aha, hier waren sie also alle geblieben. Viele Personen und einige ziemlich durchgeknallte und abgedrehte. Männer mit Pipi Langstrumpf Perücken, Tänzer, die mit angeschnallten Scheinwerfern Licht in den Rauch brannten und Gäste bei denen man beim besten Willen nicht wusste, was sie darstellen sollten. Freaks also und somit spannende Gäste.

Wohl die interessanteste Party des Abends, aber eben sehr voll und sehr stickig und mit der Zeit wurde es auch spät, dabei hatten wir doch eigentlich versprochen, noch die Schulmädchenreport Party von Nina Queer im Ken zu besuchen.

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Im Ken angekommen zeigte sich allerdings erst richtig, WIE SPÄT es tatsächlich war. Müde zwei Personen – soll heissen ein Pärchen flezte sich dort noch in den Couches herum, dazu ein DJ, der die letzten Tunes auflegte. Von Nina allerdings keine Spur…

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Irgendwer – muss wohl der DJ gewesen sein – gab uns allerdings den tipp, noch einmal oben auf dem floor zu schauen, denn dort trafen wir noch ein paar Personen wie Nina und Brigitte Skrothum, die den Abend gerade beenden wollten, aber dann doch noch eine ganze Weile und einige Getränke dranhängten und noch auf den einen oder anderen Klönschnack blieben.

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Mancheiner mag hier gedacht haben, ich sei vollkommen besoffen, obwohl ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht einen Tropfen Alkohol getrunken hatte, tanzte ich zum 90er Eurotechno-Krachern wie Mr. Vayne, Snap, Haddaway und so weiter und so fort. Jugenderinnerungen, die mich an ganz schlechte Großraumdiscotheken erinnerten, die aber doch irgendwie ganz cool waren.

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Und wie Brigitte schon richtig sagte, es ist okay, wenn man irgendwann auf die Musik zurückkommt, die man mal hörte, egal, ob sie gut war oder nicht. Und auch Euro-Trash-Techno gehört dazu. Wie kann ich einer ex-Sanktpaulianerin widersprechen. Immerhin einmal jemand, der meine immer mal wieder aufkeimende Sehnunsucht nach dem Kiez. Also nicht einem Kiez sondern „Dem Kiez“ nachfühlen kann und der es ab und an genauso geht.

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Wer mal im Tivoli gearbeitet hat und in der Talstrasse gewohnt hat, der darf das sagen. Cool.

Als wir aus dem KEN kamen mussten wir feststellen, das es bereits hell war. Ich wusste, dass der Tag kommt, an dem der Abend mit dem Tag beendet wird. Es war spät und es wird Sommer, mir taten die Füsse Weh und irgendwie war ich vom Partyhopping auch etwas kaputt. Aber es machte Spaß das Ende im KEN war wirklich nett.

Ich habe dazu einmal ausgerechnet, was dieses Partyhooping bedeutete. Über 50 Kilometer kreuz und qu(e)er durch Berlin.

Zur Möbelfabrik in den Untergrund

Es war Samstag, Zeit auszugehen und das Ziel sollte eine Party sein, auf der Nina Queer auflegen sollte. Ziemlich geheim und ziemlich underground. Brunnenstrasse 70 sollte das ganze sein und es handelt sich dabei um einen 800 m² Club der als Ableger des „Zur Möbelfabrik“ auch als ZMF bekannt.

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Während Janka und Sheila schon unterwegs waren und dann dort hinkomme wollten, kam ich direkt – und fuhr erst einmal drei Mal dran vorbei… Ich hatte nur eine Adresse, keinen Clubnamen und wirklich nichts wies daraufhin, dass dort irgendwo ein Club hätte sein können.

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War er aber, wie sich zeigte, als ich mein Auto abstellte und mich per pedes auf die Suche machte. fand ich eine Unterführung und vor einer vollkommen unscheinbaren Tür zwei vollkommen unscheinbare Männer, die sich auf anfrage als Türsteher zu erkennen gaben und mich in einen Lastenaufzuf lotsten.

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Dort machte Nina Queer zum einen die Fahrstuhlführerin, als auch die Djane im Aufzug… und lenkte ihn runter in einen riesigen Club. Auf der Webseite steht etwas von 800 m² und ich gaube das. Keller, viel Beton, wenig inhalb, einige alte Sofas und ein paar Bars. Das ganze cool mit Beamern beleuchtet. Industriekellercharme, aber wirklich interessant, wenngleich leider viel zu kalt. Eine kleine Gasheizung tat zwar ihr allerbestes, musste sich aber ob der Größe den Temperaturen geschlagen geben… Ist ja immer noch Winter…

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Dieser Ableger der Möbelfabrik ist irgendwie klasse und ich denke man kann gut abfeiern. Lieber jedoch besser bekleidet als wir es waren – oder im Sommer. Da es aber ein Electro-Club ist wirds eben erst später voll… In diesem Fall kamen und sie Mengen an Gästen entgegen, als wir gerade auf den Aufzug nach oben warteten.

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