Bettie Page gestorben

Die Mutter aller Pin Ups, Bettie Page ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

Heute ist ein trauriger Tag, denn eine großartige Frau ist heute im seligen Alter von 85 Jahren gestorben. Ich spreche dabei nicht von irgendwem, sondern von der Mutter aller Pinups, von Bettie Page.

Bettie Page hat das geschafft, was sonst eigentlich nur Film oder Musikstars erreichen, die im frühen Alter sterben. Sie ist eine Ikone, ein Idol und jeder hat sie genau so in Erinnerung, wie sie in ihren besten Tagen auf dei Welt gewirkt hat.

Sie wurde in den 50er Jahren für ihre Pinup, Bondage- und Fetischbilder bekannt und gilt als eine der meistfotografierten Frauen der 50er Jahre. Sie zog sich aber im Jahre 1952 aus eigenem Wunsch vollkommen aus der Öffentlichkeit zurück und war zu dem Zeitpunkt bereits auf mehr Titelblättern erschienen als später Marilyn Monroe und Cindy Crawford zusammen. Ihre Fotografien lebten aber weiter…

Ein letztes Interview gab Bettie Page im Jahr 1996, jedoch ohne ihr Gesicht zu zeigen. Den Abdruck aktueller Bilder verweigerte sie mit dem Hinweis, sie wünsche sich, dass die Menschen sie so in Erinnerung behielten, wie sie gewesen war.

Sie inspierierte verschiedenste Personen und Szenen. Der Stil, vor allem aber die Frisur wurde vielfach kopiert. So konnte man beispielsweise bei früheren Aufnahmen von Dita von Teese eindeutige Anlehnungen an Bettie Page erkennen und es ist vermutlich auch kein Zufall, dass Dita heute statt ihrer eigentlich blonden Haare pechschwarze Haare hat. Dazu kann man auf jeder Fetishparty mindestens eine Person finden, die alles daran gibt, den Bettie Page Lookalike Contest zu gewinnen.

Wie las ich gestern in einem Emailwechsel:

Ich war vor einigen Jahren auf einem Punk & Rock’n Roll Festival in Las Vegas…. Da ist mir zum ersten Mal so richtig bewusst geworden, welchen Einfluss Bettie Page hatte. Die Welt hat ihr viel zu verdanken. (Zumindest die Welt, die mir gefällt.)

Eindeutig, so finden sich beispielsweise in Hamburg zwei Läden unterschiedlicher Art mit unterschiedlichem Publikum, das King Calavera sowie das 20 Flight Rock und bei beiden thront eine Bettie Page über dem Laden. Wo sich Pinups, Rockabillys, Emos oder auch mal Punks aufhalten, wo sich fetisch, bondage oder burlsekes Leben abspielt wird man häufig auch irgendwo ein Bild von Bettie Page finden.

Ohne sie hätte sich vielleicht nicht de Welt, sicher jedoch hätten sich viele Szenen und Personen seit den 50er Jahren anders enwickelt – und so wie es heute ist, finde ich es gut. Nicht umsonst zeigt einer der vier Buttons an meiner Lederjacke neben einem FC St.Pauli Button, einem Bad Religion Button und einem Dita Von Teese Button seit längerer Zeit auch ein Bettie Page Button.

Nun denn Bettie Page ist mit 85 Jahren gestorben, aber die Welt hat sie seit den 50er Jahren nicht vergessen und sie wird auch in Zukunft nicht vergessen werden. Ihr Stil hat wird auch in Zukunft Menschen inspirieren.

Wenn es ein Leben nach dem Tode gibt, sei ihr ein wunderschönes gewünscht.

Immodesty Blaize Im Admiralspalast

Immodesty Blaize will nicht fotografiert werden, Richard O’Brien schon

Richard O’Brien

Nach dem großartigen Musical der Rocky Horros Show ging es straigt forward zur Aftershow Party.

..zumindest fast direkt, denn ersteinmal mussten wir wissen, wo diese Party denn überhaupt stattfindet und dann mussten wir noch einen Zwischenstop vor der Rocky Horror Gedächtniswand machen, wo sich nocheinmal einige Fotografen um uns gruppierten von denen ich einen gar überreden konnte, ein Bild von uns mit meiner Kamera zu machen… Gar nicht so einfach.

Soweit fertig ging es dann tatsächlich auf die Aftershow Party, die im übrigen gut gefüllt war. Irgendwie war hier jeder VIP – naja fast zumindest, denn als ich oben eine Weile auf Sheila wartete wurden immerhin auch ein Paar Menschen ohne Bändsel. Wir jedoch wurden hereingelassen und auf uns sollten Speisen und Getränke warten.

Eigentlich war mein Plan gewesen mich zu besaufen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Gerade einmal ein Glas Sekt, dass mir Eve Champagne reichte, trank ich, und auch mit dem Essen war es nicht so. ZUm einen waren das teilweise sehr gruselige Kreationen, die alle mit Halloween und „Rot“ zu tun hatten, zum anderen hatte ich eigentlich viel mehr mit mir und meinem Schiff auf dem Kopf zu kämpfen. Man ist da echt eingeschränkt mit so einer Caravelle auf der Perücke…. Trotzdem: mich hat sicher niemand übersehen… Auch eine Ex-Kollegin nicht, die da war aber mich offensichtlich nicht erkannte…

Nach einigem Warten zeigte sich danna uch die Rocky Horror Show Crew noch  einmal mit einem schon ziemlcih breiten Martin Semmelrogge, der wohl einige Sekt mehr getrunken hatte, als ich zu diesem Augenblick. Die Crew wurde artig beklatscht, aber man merkte, dass eigentlich auf etwas anderes gewartet wurde. Genaugenommen auf jemand anderen und zwar auf Immodesty Blaize.

Immodesty Blaize? Kennt ihr nicht? Sie ist DIE englische burlesk-Tänzerin und Miss Exotic World 2007. Man merkte es den versammelten Pinups und Tänzerinnen an, dass sie es nicht wirklich erwarten konnten. Ansonsten eher auf Stil bedacht waren hier die vordersten Plätze ihre Plätze und die geneigten Fotografen könnten sich gerne dahinter aufreihen.

Gini Ginelli & Julietta La Doll

Die durften eh nichts machen, denn es wurde klar gemacht, dass Immodesty Blaize nicht wünscht, fotografiert oder gefilmt zu werden. …. Das muss ich glaube ich nicht verstehen. Ich meine, solch ein Star ist die Dame nun auch in diesem Ländle nicht, dass ein wenig mehr Aufmerksamkeit ihr nicht gut tun würde. Eigentlich müsste man hier ein Graues Bild mit der Inschrift

„Immodesty Blaize“ wünscht keine Vermehrung ihres Ruhms in Deutschland, daher kein Bild von ihr.

Trotzdem mache ich das nicht… Eigentlich doof von mir.

Immodesty Blaize

Aber dieses Verbot hat allerdings die Paparazzi nicht davon abgehalten, trotzdem die Kameras auf sie zu halten. Da hat sie auch die Zicke, die angestellterweise immer „No Photos“ gemeckert hat. Wie gesagt, wer nicht will, hat schon.

Aber zum Auftritt. Ich denke, Immodesty Blaize ist schon eine Liga, in der nur wenige spielen. Nicht umsonst wird sie als Königin des britischen Burlesque bezeichnet. Nun kenne ich keine anderen burlesken Tänzerinnen des Königreiches, aber ich denke schon, dass darüber nicht mehr viel kommen kann. Dita von Teese selber noch, wobeidie beiden schon von der Art, dem Aussehehen und auch von der Performance ziemlich ähnlich sind.

Wo Dita in ein Martiniglas steigt, räkelt sich Immodesty Blaize in einer Wanne und in diesem Falle auf einem großen Schaukelpferd… Das dabei sehr gekonnt und ziemlich großartig. Man kann also sagen, die Show war klasse, nur dieses „No Photos“ hätte vielleicht nicht sein müssen.

Egal, wir verabschiedeten uns danach in Richtung Adagio, wo an diesem Abend die Halloween Masquerade von Bob Young starten sollte…

Vorher vertrieben wir aber noch ein Pärchen von den sehr passenden Sofas für ein Paar Bilder und konnten „ihn“ sogar noch zum Fotografieren überreden.

Titty Twister & Burlesker Tanz

Zwei Filmchen, die ich heute gefunden habe.

Die Titty Twister Bar – Viel Nackte Haut und noch mehr Schnaps

Wenn ich heute in meine Statistiken schaue, dann sehe ich heute massivst Suchbegriffe, die irgendwas mit Martin Kesici und seiner neulich eröffneten Bar Titty Twister zu tun haben. Irgendwas muss da heute los gewesen sein und es scheint mir so, als sei da heute ein Fernsehartikel gelaufen.

Unter der Überschrift „Die Titty Twister Bar – Viel Nackte Haut und noch mehr Schnaps“ zeigte Sat1 da heute einen kleinen Beitrag zu Eröffnung der Titty Twister Bar neulich. Leider gibt Sat1 keine Möglichkeit, das Video zu übernehmen.

Schaut mal rein.

Korsetts, Nylons und Pin-up: Die Rückkehr des Glamour

Überall wird ja derzeit das Thema Pinups und Burlesque thematisiert, so auch heute mal wieder bei Spiegel Online. Neben Zoe Scarlett und Dita von Teese gibt es unter dem Titel Korsetts, Nylons und Pin-up: Die Rückkehr des Glamour auch einen kleinen Ausschnitt, der im Queen Calavera gedreht wurde.

Zufall oder glückliche Fügung, dass ich an diesem Tag gerade auch im Queen Calavera war und man die ganze Nummer von Miss Julietta natürlich auch bei mir noch einmal in ganzer Länge sieht.

Den Spiegel Film findet man hier. Schaut mal rein.

Irgendwie treiben wir uns schon oft dort rum, wo gerade etwas wichtiges passiert. Nur warum sind die Kameras immer auf andere Personen gerichtet 😉

Pinup Contest – Berlin

Wahl der besten Pinup Show zur Hot Rod Decadence

Am Wochenende war ja die 3rd rockin‘ Hot Rod Decadence im Roadrunners Paradise, die neben tollen Autos, spannenden Bands und viel Drumherum auch mit einem Pinup Contest lockte, der von Sammy von den Teaserettes veranstaltet wurde.

Fünf junge Damen mit mehr oder weniger Erfahrung als Pinups auf der Bühne buhlten um die Gunst des rappelvollen Roadrunners Paradise. So weit ich mitbekommen habe, hatten aber mindestens zwei kürzlich einen Pinup Kurs gemacht wo sie burlesques Tanzen lernen konnten und nun diese erlernte Kunst gleich vor großem Publikum austesten konnten.

Es begann wunderlicherweise mit der Nummer 1, mit Cherry Gun einer Gangsterbraut, deren letztes Verbrechen – so der Moderator – dafür sorgte, dass sie ihr Outfit besser ändern sollte, damit sie vor der Polizei sicher sei. Nun mag sich manch einer vielleicht fragen, warum solch ein Outfitwechsel gerade lasziv und erotisch vonstatten gehen sollte – aber diese Menschen sind eh Spalter.

Unter Sirenengeheul entblätterte sie sich also ihres Nadelstreifenanzuges, schmiss das Maschinengewehr zur Seite und verlor sogar noch einen Teil ihrer Beute. Als sie dann schlussendlich im Neglige auf der Bühne stand fragte man sich schon, welcher polizist sie dann noch verhaftet hätte.

Als zweites hatten wir dann mit Nelly Farouche einen Paradiesvogel auf der Bühne. Dazu gab es zwar keine so ausgefeilte Geschichte, jedoch eine durchaus durchdachte Choreographie.. Sagt man das eigentlich bei nur einer Person? Nun, wie dem auch sei, der Paradiesvogel entblättert sich gekonnt, nicht ohne die Schwanzfedern zu behalten….Und noch ein wenig weiterzumachen, als alle Welt – soll heissen – das Publikum im Roadrunners Paradise bereits ein ende der Nummer erwartet. hat. Ich denke mit der 20er Jahre Musik im Hintergrund ist es das in etwa, was man auf einem Pinup Contest erwartet.

Etwas verwundert reagierte das Publikum hingegen bei der nächsten Nummer von Fräulein Rot. „Firestarter“ von The Prodigy ist sicherlich nicht die erste Musik, die einem für einen Pinup Contest einfällt. Die Beats haben mir dabei auch den Sound meiner Digitalkamera vollends übersteuert. Aber das Thema Digitalkamera ist ein ganz eigenes, dazu die nächsten Tage mehr. Bleiben wir bei dieser Performance.

Wer nun denkt, zu solcher Musik lasse sich nicht gekonnt strippen, der irrt sich. Genaugenommen lässt sich hervorragend strippen. Dominamäßig mit Peitsche scheint dieses ein Mädel zu sein, mit dem man(n) es sich nicht verscherzen sollte, denn sonst könnte es einem so gehen,wie dem Kissen in dieser Performance.

Klug übrigens, sich zum strippen auf einen Stuhl zu stellen, so sieht auch die letzte Reihe alles. Für mich – und so viel sei jetzt schon verraten – eindeutig die Siegerin dieses Contestes.

Auch wenn ich nicht weiss, wer tatsächlich dort gewonnen hat, so wage ich die Behauptung, dass es Ronja mit Startnummer vier nicht war, denn das war ebenfalls nicht die Musik, die man zu einem Pinup Contest erwartet. Es war gar keine – und das lag daran, dass die Nummer nicht so war, wie man es von einem Pinup Contest erwarten würde. Es war ein erotisches Gedicht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es hier wirklich um den Sieg ging. Vielmehr befürchte ich eine Lückenfüllung als fünfte Person. Trotzdem absolut Hut ab für den Mut

Ich hörte, die Meinung, dass sie eine Siegesschace gehabt hätte, wenn sie sich dabei entblättert hätte. …Hat sie aber nicht.

Kommen wir also zur letzten Startnummer, zu Honey Steel einer waschechten !?! Matreuse. Zumindest sagte das der Moderator so. Ich habe da ja so meine Bedenken, denn heutzutage nutzt man da ganz andere Ferngläser – und auch so anderes kam mir dabei komisch vor. Nun die Damen hat allerdings am meisten Vorschussapplaus bekommen. Ob sie es einlösen konnte? Nun schaut selber.

Ich hoffe, noch zu erfahren, wer denn tatsächlich gewonnen hat, aber ich bin mir nicht zu schade, ganz klar mein Voting zu hinterlegen. Mit abstimmen durfte nämlich das gesamte Publikum mit kleinen Zettel, der trotz nur fünf Performances lockere 16 Möglichkeiten zur Abstimmung bot. Zu hinterlegen waren sie in der formschönen und schön designten Hot-Rod Abstimmungsbox.

Leider bedeutet solch ein Abstimmungszettel auch, dass man etwas zum schreiben benötigt. Soetwas hat allerdings nicht jeder dabei. Ich behalf mich dabei dann eben mit einem Lippenstift, der deutlich machte, welche Drei Personen meine Favoriten waren

1) am besten war die Prodigy Nummer ( Fräulein Rot )
2) amzweitbesten fand ich den Paradiesvogel ( Nelly Farouche )
3) dritte ist für mich die Matreuse geworden. ( Honey Steel )

Aber wie ich mich kenne, liege ich bestimmt wieder heillos daneben.