Wer zum Teufel ist dieser Las Vegas?

Blitzheirats Wedding Chapel
oder
Heteros traurig – Transen heiraten Transen im Irrenhouse
und noch so manches anderes denkwürdiges im Irrenhouse.

Las Vegas Heiratskapelle

Ein denkwürdiges Irrenhouse hat am Samstag wieder einmal stattgefunden… Nun ist das Irrenhouse ja eigentlich immer in irgendeiner Weise denkwürdig. So auch dieses Mal selbstverständlich. Witzig war es auf jeden Fall. Nina Queer hat ihre kranke Fantasie spielen lassen, die schon so komische Dinge wie Schwanz-Memory oder eine Wurstbar ins Irrenhouse brachte. Dieses Mal sollte aber etwas blasphemisches herauskommen. Eine kleine Hochzeitskapelle im Irrenhouse.

Nina Queer & Baby JaneNina und Baby Jane heirateten nicht. Glaube ich.

Brigitte vermählte dort in einer Zeremonie, die in ihrer Kürze die Blitzheiratselvisse in Las Vegas vor lauter Rührung „Always on my mind“ anstimmen lassen würde. Den wohl traurigsten Elvis Song… Egal. Brigitte vermählte dort als Nonne von Ninas Gnaden, alles was ihr vor den Altar kam. Männer und Männer, Frauen und Frauen, Transen und Männer, Transen und Frauen, Transen und Transen, Transen und Iphones und mindestens ein Heterosexuelles Paar, was ja im Irrenhouse eigentlich schon alleine eine Blasphemie ist.

So heiratete ich mein Iphone. Janka vermählte sich mit Sheila und Stella ging unter die Mormonen und heiratete das halbe Irrenhouse. Zumindest habe ich sie mindestens zwei Mal vor dem Traualtar gesehen und da ich nicht lange davor stand, kam sie sicher noch öfter… Und nur Gott Nina weiss, ob sie die Scheidungstermine von drei bis halb vier geschafft hat?

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Okay, das Irrenhouse war also ein wenig kirchlich… aber wirklich nur ein ganz klein wenig, drum sah man dann auch bei der Show kirchliche Gewänder, so zum Beispiel bei Mataina Ah wie Süß, die wohl in ihrer Kindheit im katholischen Internat bei Bischoff Mixa verweilte und in ihrer Nummer davon berichtete. Übrigens wird dem aufmerksamen Irrenhouse Besucher nicht entgangen sein, dass Mataina schon vor der Missbrauchsaffaire davon berichtete… Ich zumindest kannte die Nummer schon.

Nicht allerdings die anderen Nummern und die waren absolut sehenswert und filmenswert… Wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob Nina Queer das genauso sieht. Ihre erste Nummer mit Stella DeStroy zusammen, brachte sie nämlich dazu, sich rabiat gegenüber meiner Kamera zu zeigen. Zusammen brachten sie Peter Maffays Nummer „Du“ als Punkrock-Nummer „Ich“ auf die Bühne. Dabei versprizten und verspuckten sie Bier.

Nun bin ich es ja gewöhnt, dass die Mädels auf der Bühne rumsauen, aber dass Nina nicht nur ins Publikum spuckte, sondern absolut 100% auf meine Kameralinse muss ich wohl als einen Angriff auf die Pressefreiheit sehen. In Diktationen zerschlagen sie Kameralinsen, im Irrenhouse spucken sie diese aus. Nach einer kurzen Reinigung konnte es aber weitergehen.

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Zum beispiel mit Mataina und Biggy van Blond, die ich schon lange nicht auf der Bühne des Irrenhouse gesehen habe. Zusammen brachten sie das unvermeidliche Telephone von Lady Gaga und Beyoncé. Hätte ich auf einen Titel wetten müssen, ich hätte ihn genommen.

Eine schöne Nummer, wobei zu diesem Lied die Props wohl an Sherry Vine und Peppermint gehen, denn ihre Telephone Parodie ist wohl unbeatable. Auch von Mataina und Biggy. Und wer das Video von Sherry und Peppermint noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nachholen. Also: Anschauen. Sofort

Nachdem wir das also geklärt hätten kommen wir zum lertzten – und für mich besten Stück des gestrigen Abend. Das hat mal wieder Stella abgeliefert mit den Jugenderinnerungen „The Sign“. Boh hatte ich das lange nicht gehört und ich finde, stella hat das großartig umgesetztund dabei eine Menge Geheimnisse verraten. So weiss das gesamte Irrenhouse zum beispiel, dass Nina einen kleinen hat… einen ganz kleinen…

Btw. Klein: von mir unerwartet, kamen an diesem Irrenhouse Pricilla Lay und Denise Van De Hoven ebenfalls. Allerdings als Männer. Pfui Pfui. Dabei ist mir übrigens aufgefallen, dass Denise ganz schön klein ist, gar winzig… Das war aber sicher auch eigene Attitüde. Drags, die als Männer ins Irrenhouse kommen, führen sich von Haus aus absolut klein und unbedeutend. Das wirkt sich aufs Erscheinunbgsbild aus… Und wie man sieht auf die Laune… Man(n) muss an Schlangen warten und wird an der Bar nicht vorranging bedient und generell wird man von jedem ignoriert. So ist das eben. Tja, wer nicht stöckeln will, muss fühlen.

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Das dachten sich wohl auch die Kofferboys, die an diesem Abend als Koffergirls hinter den Reglern standen. Mit Makeup kennen die beiden Kiss-Gesichter sich ja aus, aber als Drags unterwegs ist dann doch noch einmal etwas anderes. Ein groß0es lob von mir an die beiden. Das sollten sie öfters machen 🙂

the kofferboys

War sonst noch was? Ja, die Bar im Raucherraum, war total überfüllt, ich kam nichteinmal dazu die beiden Tresenfeen ordentlich zu begrüssen, dass ging so weit, dass es in der Hektik nichteinmal für Worte ausreichte. Mir wurde aus dem Nichts ein Becks Lemon in die Hand gedrückt, mein Gutschein entgegengenommen und sich um den nächsten Gast gekümmert. Man versteht mich ohne Worte 🙂

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was soll ich sagen. Irrenhouse war wieder einmal klasse. Und auf auf zum nächsten Mal.

Zwei von denen waren Männer

Bei der Eis Am Stiel Party im Silverwings hat man zumindest Sheila und mich schon einige Male gesehen und von Mal zu Mal weniger stark begutachtet. Zwei Drags sind dort also mittlerweile bekannt und gehören fast zum guten Ton eines Eis Am Stiel Samstagabends.

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Zwei sind also normal, acht an der Zahl dann aber doch ungewöhnlich – und diesen Samstag waren wir acht an der Zahl. Denise, Kerstin und Mia waren in der Stadt und mit Pricilla ebenfalls im Silverwings und auch wir waren mit Janka und Kitana zu viert unterwegs. Massenauflauf also… Doch kamen wir erst später.

Zufälligerweise kam ich mit meinem Seat gleichzeitig mit Sheilas feuerrotem Spaßmobil an und konnter gerade noch mitbekommen, wie die drei dem Auto entstiegen….. Laaaange Stiefel… kuuuurzer Rock „Hallo Kitana… Achnee, Du bist es ja Janka“…

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Vier Drags auf dem Weg zur Party, da kommt es schon mal vor, dass wir einige Personen visuell überfordern. So beispielsweise die beiden Typen, die vor dem Silverwings standen und die wir links und rechts überholten, nicht ohne danach noch deren Kommentar mitzukriegen… Der lautete wie folgt:

Zwei von denen waren Männer

… Also ich zählte eindeutig viere derer. Ich kann allerdings nicht so recht sagen, ob die einfach nicht gucken oder nicht zählen konnten. Vielleicht sind sie auch nur an irgendeinem Transwonder-Dekollettee hängengeblieben, der auch Denises Brüste emporschwellen liess… Ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher, ich meinte in London Jankas ausprobiert zu haben und der Effekt war gleich null…. Vielleicht träume ich aber auch einfach nur. Auf jeden Fall konnte ich nur wenige Gäste im Silverwings sehen, die Denise in Größe schlagen konnten und damit so hausieren gingen…

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Egal, nett war es auf jedenFall, die Mädels mal wieder zu sehen und mit ihnen einen ausgegebenen …äääh irgendetwas, das brannte und man mit Strohalm trinken musste … zu trinken und nen caipiroshka.

Eine nette Einstimmung in einen ebenso netten Abend dann später im KI

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Ein leerer Club und ein voller Mini

Haus B, Girlstown und ein Mini

Es stand einiges auf dem Programm, nein anders, wir wollten einiges machen an diesem Samstag. Um dieses allerdings zu schaffen hiess es, dieses Mal auch früh loszufahren. Die SMS, die Sheila mir während der Sportschau schickte, sprach dabei von 22:30.

22:30 ?? Es gibt Leute, die halten da noch Mittagsschlaf.. Und wir wollen da schon los? Naja mir egal, ich hab ja eh nichts anderes vor.

Einige, wenige Minuten nach der vereinbarten Zeit fuhr Sheilas Mini vor und obwohl so früh wie nie, war es eines der wenigen Male, wo ich bereits vor dem vereinbarten Termin fertig gedresst war und eines der absolut seltenen Male, wo ich den Abend sogar mit lackierten Finger- und Fußnägeln erwartete. Zum einen musste ich den Tipp mit dem Eisfach (Fingernägel) ausprobieren, zum anderen wollte ich zu dem neuen silbernen Kleid auch silberne Schuhe tragen und da ich nur Sandaletten in dieser Farbe habe mussten die Nägelchen eben lackiert sein….

Winter, Schnee am Tag, drei Grad und Eiseskälte?

Egal, ein dünnes Kleid, keine Strumpfhose und Sandaletten mussten trotzdem sein…. Bin ich verrückt? Ich weiss nicht, Sheila hat eine Meinung und die heißt: JA!

Erste Station gegen 23 Uhr war das Kino International und die Girlstown Party. Verständlicherweise war aber ausser uns nahezu niemand um diese frühabendliche Zeit unterwegs. Zoe und ihre Djanekollegin spielten in gedämpfter Lautstärke ein Wenig Musik und wir flezten uns der Musik lauschend einen Caipirinha lang in die Sessel… Das hätten wir sicher auch noch einen zweiten Caipi so gemacht, wenn sich mein Kleidchen nicht entschlossen hätte, mir unmissverständlich klar zu machen, dass entweder ich zu dick oder es zu dünn war. Der Klügere gibt je bekanntlich nach und das war wie bereits beschrieben in diesem Fall eben die Naht.

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Michelle

Wir verabschiedeten uns um Janka und Nadel und Faden aufzusuchen. …Ich glaube, das war das erste Mal, dass wir gingen, als die meisten kamen. Sonst kommen wir eher zu Zeiten, wo der Rest schon wieder aufbricht… Ich kam nichteinmal dazu, ein Foto zu machen.

Nächstes Mal, bleiben wir sicher länger – und kommen später.

< Nadel, Faden, Näh, Kleb, alles wieder gut >

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Pricilla Lay

Nächste Station sollte das Haus B sein, in dem Pricilla heute auflegte. … Das wollten wir zumindest mal gesehen haben. Zu fünft quetschten wir uns in Sheilas (höchstens 4 Personen fassenden) Mini und fuhren in Richtung Haus B.

Es war kalt und vorm Haus B bildete sich eine lange Schlange. Glücklicherweise kam wor längerer Zeit, als wir mal warten mussten, eine Email, die und von dieser lästigen Waartezeit im Kalten ein für alle Male befreien sollte. Sozusagen der Blankoscheck fürs direkte reingehen. So lobe ich mir das.

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Sheila Wolf, Denise van Hoven, & Kerstin Black

Drin war es wie immer eigentlich. Eben das Haus B mit den typischen Haus B Bewohnern, dieses Mal allerding mit einigen guten Bekannten, die extra angereist kamen. Denise, Mia, Kerstin und Michelle mit Anhang. Immer wieder schön, die Mädels zu sehen. Irgendwann verzog sich Pricilla (wo kam eigentlich das „y“ auf dem Flyer her?) und wir schauten mal, was der neue Raum im Haus B so zu bieten hätte….

Nicht viel. Eine Adonis Statue, einen VIP Bereich, ein weißes Sofa und einen DJ, der altbekanntes immer etwas anspielte, dann zu quatschen anfing und dann bis zum Ende weiterspielte, bis er wieder von vorne anfing… Irgendwie hatte das etwas vom Autoscooter. Ich finde ja, DJs sollen Musik spielen und nicht sabbeln – er sah das offensichtlich anders.

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moi & Kerstin Black

Nun gut. Chicago Rose und des Goya warteten noch auf uns – also verabschiedeten wir uns bereits zum zweiten Mal an diesem Abend und fuhren in Richtung Kinzo…

Leider nutze der Mini aber das zwischenzeitliche Nieselwetter nicht dazu, vom Mini zum Maxi zu werden und so stapelten wir und wieder auf der Rückbank….

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…btw wer jetzt sagt „die doofe Kuh kann nur meckern“ der hat unrecht, denn ich will diese Platznot ausnutzen um mich eigentlich einmal dafür zu bedanken, dass Sheila uns immer durch die Gegend kutschiert. Natürlich weiss ich, dass sie das vor allem aus Egoismus tut, weil sie a) gerne autofährt und b) lieber möglichst viele Fäden der Abendgestaltung selber in den Händen hält… Das macht aber nichts, denn ich brauche mich so nicht um irgendwelche Alkohol Promillegrenzen oder so zu kümmern und werde immer heil und wohlbehalten wieder zu Hause abgeliefert.

Als Sheila, vielen Dank 🙂

Kinzo kommt morgen…

CSD Hamburg 2006 Bilder

Bevor ich selber schreibe, was der CSD-Umzug so an meinen Füßen angerichtet hat, poste ich lieber ersteinmal einige Bilder zum Thema:

Angel
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Leyla ! Was für eine Rampensau. Lesbians? Egal hauptsache eine Kameralinse 😉

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Farid Müller, Tatjana Taft, Lilo Wanders, Valery Pearl und einige mir unbekannte Personen
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Die beiden hatten gute Tipps hinsichtlich zu hoher Schuhe für lange Wege abzugeben. „Solche schuhe wären Wahnsinn“ 😉 Recht hatten sie.
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zwei Raubkatzen
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Pricilla
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:Valery Pearl:
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Olivia Jones Island
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