Der Grüne Engel @ Sage Beach

Der Grüne Engel am Sage Beach
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Regina schlug vor, den grünen Engel in Sage Beach zu besuchen.

Burlesque im Beach Club. Ein wenig seltsam, aber bei diesen Temperaturen, why not.

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Underground Catwalk Berlin 2013

Underground Catwalk Berlin 2013
oder #UC2013Berlin

DSC04906ein wertvolles Teil der Berlin Fashionweek ist seit vielen Jahren auch der Underground Catwalk, der immer wieder auch ein klein wenig modifiziert wird. Gab es früher einen Zug, gab es letztes Jahr zwei Züge.

DSC04933Dieses Jahr war alles anders.
Anstelle eines oder zwei gemietete und abgesperrte U-Bahnzüge, war dieses Jahr alles öffentlich. Statt der geladenen Gäste und der Fotografen durften dieses Mal jeder in die U-Bahn, der eine Fahrkarte löste und die verschiedenen Teams fand, denn das war ein wenig knifflig.

DSC04885Zwischen Alexanderplatz und Frankfurter Allee pendelten jeweils 6er Teams von 12 verschiedenen Designern in verschiedenen Zügen, stiegen aus und in anderen Zügen wieder ein und erfreuten die wissenden Besucher und verwunderten die normalen Pendler und Touristen. Dummerweise wusste man dann aber eigentlich nie wo sich die Showteams gerade befinden.

DSC04939Dafür dachten sich die Macher von Rockstar Models aus, dass unter #UC2013Berlin immer getwittert werden sollte, wenn wo sich die Teams herumtreiben. Eigentlich eine schöne Idee, aber im berliner untergrund so gut wie nicht durchführbar, da es keinen Handyempfang gibt… …London wäre dafür eine Idee, dort gibts in der U-bahn ein WLAN …

DSC04913Susi Sue mit dem Twitter Hashtag an sehr prominenter Stelle 😉

Nach kurzer Zeit fand ich aber das erste Team von Slacks Fashion begleitet von Binca und Yoran, denen ich kurz folgte, mit ihnen ausstieg und sie zurückfahren liess, während ich auf die nächste Truppe wartete… Die nächste Truppe eines Designers, die mir über den Weg lief war dann allerdings – das Team von Slacks Fashion … schon wieder 🙂

DSC04944Glücklicherweise diesmal begleitet auch von Susi Sue von Rockstar Models, die ein wenig mehr Plan hatte als ich und viel mehr Empfang an den verschiedenen Stationen. Zusammen begannen wir dann den Weg durch den Untergrund und fanden auch wirklich alle verschiedenen Teams in der nächsten Zeit und einige Menschen, die Ihren eigentlichen Weg unterbrachen um den Zügen zwischen den beiden Stationen zu folgen.

DSC04920Besonders eine Touristengruppe von jungen Mädels tat sich da hervor, die mit Applaus und Pfiffen die Models dann tatsächlich auch mal zum performen und posen brachte, denn vorher und nachher haben viele wohl gedacht, dieses sei eine typische Modenschau und man müsse möglichst unbeteiligt schauen, aber genau dieser kleine Weg durch die Mädelstruppe hat sie zum lächeln gebracht. Da hatten dann wirklich auch alle Spaß. Models, unbeteiligte Besucher, Fotografen und eben diese Mädelstruppe.

DSC04927Von den Designern selber gefielen mir am besten Topvintage, ein Onlineshop aus den Niederlanden mit tollen 50er Jahre Outfits. 6 wunderbare Kleider mit 6 tollen Models.

DSC04916Die zweite Truppe, die mir sehr zusagte war SinWeaver, schein bar ein berliner Label, das ich bisdato nicht kannte. …Der erste Blick war „okay, nett, schlicht tragbar, elegant aber nicht spannend“… Beim genaueren hinschauen musste ich aber zugeben, dass die Kreationen alles andere als langweilig waren. Beispielsweise ein Rock aus Seilen, was man aber wie gesagt erst sah, wenn man genauer hinschaute. Ein wenig frivol – auf den zweiten Blick 😉

DSC04921Slacks Fashion hingegen enttäuschte mich ein wenig. Slacks macht tolle Korsetts und traumhafte Burlesque Kreationen zeigte aber „nur“ Ketten und Geschmeide an Models mit Nylonanzügen. Erstaunlicherweise bekam Slacks damit doch einen gehörigen Medienanteil ab….

DSC04908Oleg Lazó s Kreationen waren wie üblich „speziell“. Nicht unbedingt tragbar aber doch so, dass sie bei einem Underground Catwalk nicht fehlen sollten, machen sie doch den „underground“ aus, wenn schon die üblich verdächtigen Latex, Gothic oder Burlesque-Labels dieses Jahr fehlten.

DSC04898Nicht fehlte allerdings die großartige Aftershow-Party im Sage, die wie immer klasse war. Spanned, sich mit netten Personen zu unterhalten, sei es Luna Diamond, Oleg, Milla, Lauren oder meine alte rbeitskollegin Maria (die ich leider nicht direkt erkannte). Das lag aber nicht am ordentlichen Genuss von Amaretto Sour, -Cranberry, und -Ginger Ale… Hoffe ich zumindest.

DSC04949Luna Diamond

Das tolle ist aber auch, dass man immer noch viele weitere nette Personen kennenlernt.. Ich weiss zwar kaum noch wer wer war, aber eine Heide, eine Nathalie, eine Tanja und vor allem eine Nadin !! Ohne E !! wie sie betonte 😉 Nette Menschen im Sage.

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Zu späteren Stunde wurde dann auch der Pool im Sage exzessiv genutzt. Unter anderem von einem Ferdinand Prinz von Anhalt, den ich nicht kannte, aber man zeigte mir auf meine frage: „Muss man den kennen?“ mit einer wackelnden Hand zu verstehen „neeeee nicht wirklich“ okay, ich kenne ihn nicht 😉

DSC04953Irgendwann nach 3 uhr ging ich nach Hause, es muss also ein wirklich netter Abend gewesen sein, bei dem ich mich großartig unterhielt. Wie immer toll. Wenn Berlin nun noch WLAN in die U-Bahn legt, wirds noch besser.

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Aftershow Party im Sage

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Die Aftershow des Underground Catwalk findet traditionellerweise im Sage Club statt. So auch dieses Mal. Nur etwas war anders, ich meinte mich erinnern zu können, dass in der Regel diese Veranstaltung auf einen Donnerstag und somit auf die wöchentliche Rock @ Sage fiel, dieses Mal allerdings war die Aftershow Party auf einem Mittwoch und mal konnte eigentlich von einem leeren Haus ausgehen.

Weit gefehlt. Das dieses Mal zwei Züge voller Besucher und Models stattfanden reichte die Menge auch, um das Sage (natürlich nicht das Ganze) gut zu füllen. Der erste Pluspunkt für eine gelungene Aftershow Party. Der zweite sind Freigetränke, die in ausreichernder Menge vorhanden sind (sekt war zwar fix aus), aber es gab daran wirklich nichts zu nörgeln. Großes Plus.

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Der Dritte Pluspunkt sind nette Leute und auch hier. Alles gut. Egal ob Betty und Diana, Lexi, Carina oder Cati, Oleg…. Die After Underground Catwalk Show hatte wie immer eine Besuchergruppe, die man nicht missen möchte und die man kaum irgendwo findet, ausser eben hier einmal im Sage…

Vor dem Sage fand man aber auch etwas, eine Sponsorenwand, vor der man sich hat fotografieren lassen – mit eier Swatch am Arm… Swatch? Was war das denn noch mal? Achja, diese vor langer Zeit einmal richtig richtig großen schweizer Uhrenmarke. Wie konnte man solch eine Brand eigentlich so grandios gegen die Wand gegen den Berg fahren? Ich hab einmal geschaut und Swatch hat gerade einmal 5.000 Fans auf Facebook… Wenn man bedenkt, dass man Fan werden muss, um diese Fotos zu sehen, kann man sich in etwa vorstellen, wie viele Menschen dort freiwillig Fan geworden sind. Ich zumindest habe mich sofort wieder ent-fan’ed… …ausserdem waren die Bilder auch wirklich miserabelst ausgeleuchtet.

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Fan allerdings bin ich als Hamburger Spross bekanntermaßen vom Bermudadreieck um 20 Flight Rock, Cobra Bar und King Calavera … und vom Queen Calavera, dessen Türsteher das letzte Mal ein wenig schwierig anstellten und ich so mit Andrea (nein, nicht die braunhaarige Berlinerin aus Bayern und auch nein, nicht die Blonde bayerische aus Hamburg, sondern die schwarzhaarige Hamburgerin aus … irgendwo von nicht Hamburg auf jeden fall) in eben vorgenannte drei Bars verschwand…

Ist aber nun egal, denn ich unterhielt mich im Sage mit Sven, dem – sozusagen Geschäftsführer – des Queen Calaveras über Hamburg, den Hamburger Berg, den Hans Albers Platz, Transen-Bars in der Schmuckstrasse, Burlesque Künstlerinnen aus dem Queen Calavera und so manch anderem. Das mündete in einem neuen Facebook-Freund und vor allem eine Visitenkarte mit Telefonnummer, die zukünftige Besuche ohne Türsteherprobleme ablaufen lassen sollten. Ein erfolgreicher Networking Kontakt.

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Einen anderen habe ich schon vor zwei Jahren gemacht. …Diana von Buy Unlike mit der ich ein längeres Gespräch über Online Shops und Affiliatesysteme hatte… Eine niedrige Retourenrate und ein paar gute Ideen… Auch dieser Kontakt könnte sich gut auswairken mit etwas Glück und wenn meine Idee eine gute war 🙂

Ausserdem profiterten mal wieder alle von meinen „ich schaffe es immer an die Bar – und wenn sie noch so voll ist“-Künsten. Egal wann ich gerade vorne war, immer kam die Nachricht von irgendwem hinter mir. „Und dann noch 5 Vodka Dose“ „für mich dann noch …“ Nun für nette Personen gerne und die waren en Masse da.

Enttäuscht hat mich aber Cati… Im fast noch jugendlichen – zumindest vollkommen faltenfreien Alter hat die Dame keine Lust auf Ausgehen sondern vercouchkartoffelt am liebsten zu hause mit Freund. Wo soll das noch hinführen mit der heutigen nicht-mehr-ganz-Jugend… Mir ein Rätsel sowas, ich meine, ich bin um die hälfte älter… ja genau :((((((

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Dark Friday @ KitKat

Im frühen Morgengrauen irgendwann gegen vier verliessen wir das K17, setzten uns ins auto und fuhren in Richtung Sage, genaugenommen in Richtung KitKat. Dort sollte an diesem Abend der Dark Friday sein und somit ein Bekannter von Daniela hinter dem Mischpult stehen, was sich auf den Eintritt sowie ihre Getränkesituation sehr positiv auswirken sollte.

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Doch vor dem Eintritt hat der Liebe Gott – in diesem Fall der Türsteher des KitKat – den Einlass gesetzt… Und das sollte sich als schwierig gestalten. Nicht unbedingt für mich und Dani, doch für ihren Kumpel, der sich gedreistete mit einer Jeans Einlass ins KitKat zu wollen und somit dem Dresscode widersprach. „Mit Jeans kein Einlass“…. Doof. Er könne sie ja ausziehen, auch ein Tuch wäre darüber möglich, bekäme er sogar gestellt… Nicht so mit Frau Zühlke.

Ich weiss nicht, was sie dem Türsteher und der Dame an der Kasse so alles erzählt hat, aber ich glaube die beiden waren froh, als sie ihn dann – mit Jeans – hereinliessen und diese Furie Ruhe gab. Die Dame an der Kasse meinte dann noch, „was bei ihm fehlt hat sie – sie ist eine Bombe“ zeigte dabei auf den wie schon erwähnt offensiven Ausschnitt, könnte aber auch die Sprengkraft gemeint haben, die sie – einmal gezündet – entwickeln kann.

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So viel Ärger um nix. Denn das KitKat bzw. der Dark Friday war schon extrem geleert, als wir kamen. Kaum noch Personen auf der Tanzfläche, glücklicherweise keine Nackten und keine kopulierenden Pärchen auf den Matratzen. Offensichtlich zieht ein Dark Friday das mir bislang geläufige KitKat Publikum nicht an. Das macht die Sache nicht unbedingt schlechter.

So konnte ich mal die äääh „interessanten“ Bilder, die im Schwarzlicht schimmerten ungestört in Augenschein nehmen und ausschweifend auf der Tanzfläche tanzen – ohne dass jemand das Problem meiner Haare in seiner Fresse gehabt hätte. Ein leeres Kitkat mit Dark Electro im fast stocknüchternen Zustand ist allerdings nichts, was ich wöchentlich haben muss. Sollte ich nochmal da hinwollen fahre ich vorher mein Auto nach Hause und betrinke mich – vielleicht spüre ich dann auch meine Füße weniger, die irgendwann gegen sieben Uhr oder so zu schmerzen begannen. Ich Weichei.

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Der Abend endete zu viert mit einem aufgegabelten ganz süßen Mädel in einem türkischen Restaurant bei Türkischer Pizza, und Chicken Döner und Diskussionen um Berlin, verschiedenen Berliner Bars, Stadtteile und Dominanz verschiedener Personen an diesem Abend… Dieses Frühstück liess mich mehr als einmal meinen Kopf schütteln.. und mich ob der Uhrzeit fragen, warum ich keine Sonnenbrille dabei hatte… gegen neun lag ich dann im Bett