Hotel Leonardo filtert meine Webseite.

Während des Schlampenfestes ist ja das Hotel Avenue in der Regel das Hotel mit der höchsten Transendichte in Nürnberg.

Dieses Mal schickt sich allerdings das Hotel Leonardo an, an diesem Thron zu rütteln. Nachdem Sheila und ich, dieses Hotel zum letzten Mal besuchten und bestens bewertet haben, ist es dieses Mal voll in Transenhand. Von mindestens 10 Mädels weiss ich, dass sie dieses Mal extra das Hotel Leonardo gebucht haben. Ich sage mal so: Der Einfluss auf die Buchungszahlen, des heutigen Tages, den Sheila und ich haben, ist ziemlich messbar.

Trotzdem kommt uns das irgendwie nicht zugute. Hat man uns eine Suite gegeben? Nein!. Steht hier ein Kübel mit Champagner? Nein! Den Obstkorb haben wir auch noch nicht gefunden…. Irgendwie haben die das noch nicht so recht gemerkt…

Ich glaube da müssen wir beim Ausschecken nochmal über den Preis verhandeln…

Nun, immerhin hat das Leonardo einen kostenfreien W-Lan Zugang, (was man vom Flughafen Tegel leider nicht sagen kann). Aber was muss ich sehen als ich meinen Beitrag über das Hotel Leonardo zum Verlinken aufrufe???

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Hallooo? Bin ich hier in Nürnberg oder in China. vermutlich ist Bayern einfach zu nah an China.

Ich finde es eine Frechheit, dass meine Unterseite zum Hotel Leonardo scheinbar von der hauseigenen Firewall gefiltert wird. Interessanterweise ist aber nur diese eine Unterseite – also genau die auf der ich über das Hotel Leonardo geschrieben habe – betroffen..

Ich meine, hätte ich schlecht über das hotel geschrieben häätte ich es ja verstanden, ich habe aber sehr gut geschrieben. …Vielleicht haben die Herren und Damen aus diesem Hootel einfach ein Problem damit, dass irgendwer herausfinden könnte, dass hier mal Transen verkehrt haben…

Traurig, oder?

Das Fest

Was soll man sagen, das Fest war wieder klasse und ich hatte viel Spaß. Bei einer der größten Transenzusammenrottungen in Deutschland darf ich natürlich nicht fehlen.

Bis auf wenige Ausnahmen waren sie wieder alle in Nürnberg. Petra, Sammy, Neomi, Kerstin, Anne, Diane, Chrissi, Denise, Pricilla, Babsy und und und… Nur Annabelle fehlte entschuldigt. Es ist schon witzig, wenn man vom einen Ende des Nachtcafe Planet Earth zum anderen Ende und zurück eine knappe Stunde braucht, weil man von einer Umarmung in die nächste läuft.

Zur Party selber gibt es eigentlich wenig zu sagen. Das Schlampenfest besucht man nicht der Party wegen, sondern wegen der anderen anwesenden Mädels. Besonders freute mich aber, als auf einmal Sabrina neben mir stand und mir auf die Schulter klopfte. Das erste Mal seit ihrem Schlaganfall war sie wieder unter Leuten. Sie war noch nicht ganz die Alte, aber es war toll sie mal wieder zu sehen.

Ansonsten lümmelten Sheila und ich uns eine ganze Weile fast paschamäßig in der Kissenecke. Es wäre nicht so gewesen, dass wir Leute zu uns gerufen hätten, aber es sah fast ein wenig so aus, denn ab und an kam jemand zu uns, redete eine Weile mit uns und zog wieder von dannen um den Platz freizumachen. Schon irgendwie ein wenig strange.

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Nicht jedoch so komisch, wie das Gefühl war, als Sabrina zu uns kam, uns beiden je ein Hochglanzfoto von uns in die Hand drückte und uns um ein Autogramm bat… Ich schrieb vor einer Weile mal über das Thema Idole. Damals bezeichnete mich Sheila als Idol und keine drei Monate später verteilt sie selber Autogramme und fühlte sich dabei genauso komisch wie ich.

Aber irgendwie ist es doch sehr nett.

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Ansonsten schlürfte ich mit Neomi Gulaschsuppe, sammelte Fotos für meine Me & Someone Gallerie, trank Vodka-Brause auf Michelle-Art und auf die härtere Pricilla-Art und verzog mein Gesicht vor Schmerzen in den Füßen, küsste die Q, freute mich, Elly, Diana und Sabrina kennenzulernen und hatte generell viel Spaß.

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Shopping in Nürnberg

wie kann man von einem einzigen Event drei Wochen lang zehren? Ich mache es vor mit dem nächsten Artikel der Schlampenfestreise, die ja nun wirklich schon eine ganze Weile her ist.

Was fehlt noch? Das Einkaufen, die Party und the day after.

Kaum in Nürnberg angekommen, führte es uns, na wohin wohl? Na klar Zum Shopping in die große Fußgängerzone von Nürnberg.

Genaugenommen wollte ich eigentlich nur zwei Läden besuchen, nämlich den Gothic, Rocabilly, Lack & Leder whateverladen Undergroundfashion und den wohl kaputtesten Schuhladen in Nürnberg Mandolesi.

polkadots.gifDen Undergroundfashionladen haben wir wirklich schnell gefunden und wir wurden, wie es sich gehört großartig bedient. Ein traumhaftes gepunktetes Pinup-Kleidchen von Lucky13 hatte es mir, wenngleich auch nicht meiner Brieftasche, besonders angetan. Während ich noch über den Preis meckerte und jammerte, dass ich es mir nicht leisten kann, ermunterte mich Sheila, es doch mindestens anzuprobieren. (Die bringt mich noch in den Schuldturm). Leider, oder eigentlich besser so, musste ich aber feststellen, dass ich zu dick bin. …nein genaugenommen war es eigentlich nur mein breites Kreuz, dass verhindert hat, dass dieses jetzt mein Kleid ist.
…schade eigentlich.

Danach stöckelten wir noch bestimmt eine Dreiviertelstunde durch jegliche Läden in der nürnberger Fußgängerzone, ärgerten uns über das dort ausliegende Kopfsteinpflaster und freuten uns über die sehr extravagante Schuhmode vieler Nürnbergerinnen. Sehr löblich.

Da ich leider nicht wusste, wo sich Mandolesi bedindet, verliefen wir uns noch eine ganze Ecke, bis wir ihn endlich fanden. Weder hier, noch sonstirgendwo haben wir allerdings irgendetwas gefunden, was wir dringend hätten haben müssen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Zwei Transen, und zwar zwei Shopaholics stöckeln stundenlang durch Nürnbergs Innenstadt von einem Laden in den nächsten und und kaufen N I C H T S.
Unglaublich eigentlich.

Danach zog es uns schnell zurück ins Hotel, denn langsam taten die Füße weh. Doch wie dorthinkommen. Für uns bedeutete es sicher 20 weiteren Fußmarschminuten ohne, dass irgendwo ein Taxi aufgetaucht wäre. Statt einem Taxi ist aber eine gesamte Hochzeitsgesellschaft laut Hupend vier !!! Mal an uns vorbeigekurvt. Ich bin mir nicht sicher, ob Nürnberg nur einen Rundkurs hat oder ob die uns dringend nochmal, nochmal und nochmal anschauen wollten…

Irgendwann riefen wir dann tatsächlich ein Taxi, um festzustellen, dass wir bereits so weit gelaufen waren, dass unser Hotel nur ein paar hundert Meter weit entfernt war. Der Weg hat sich für den Taxifahrer sicher nicht gelohnt.

Zeitmanagement oder Glück?

Irgendwann gegen drei Uhr morgens kamen wir zurück von unserem Ausflug ins King Calavera, nur um zu wissen, dass wir schon um sieben wieder aufzustehen hätten, wenn wir es bis viertel nach 10 schaffen wollten, gedresst den Zug nach Nürnberg zu besteigen.

Der Plan:

möglichst schnelles gefechtsmäßiges Stylen und um allerspätestens viertel vor 10 ab ins Auto um heil, unbeschadet, entspannt und vor allem frühzeitig am Bahnhof anzukommen. Ein toller Plan eigentlich.

Ja, wenn nicht Sheila gewesen wäre. Sie wird es in ihrem Blog natürlich verneinen, aber glaubt ihr nichts. Bis zum Aufstehen haben wir unseren Plan vollständig eingehalten, leider hat die gute dann aber viel zu lange im Bad gebraucht…

So blieb mir viel zu wenig Zeit. Aber vielleicht kam mir das auch einfach nur so vor ;.) Auf jeden Fall wäre alles klasse gewesen, wenn Sheila nicht irgendwann in der Tür gestanden und mich mit groß aufgerissenen Augen angeschaut hätte.

Wir müssen los!!!

Nicht etwa „Du hast noch 10 Minuten“ oder „Beeil Dich mal lieber“ auch nicht „langsam wirds knapp“. Nein sie sagte

Wir müssen los. Jetzt!!

Ich war natürlich weit entfernt davon fertig gestyled zu sein und war jetzt leicht panisch. Jetzt wurde es tatsächlich gefechtsmäßig. Die letzten Makeupfetzen wurden ins Gesicht, die Makeupdöschen in die Tasche und alles zusammen in den Trolley geschmissen.

Dabei hab ich etwa alles vergessen, was man sonst noch so benötigt.

Zahnpasta? Vergessen,
Zahnbürste? Auch vergessen,
Rasierschaum? Ebenfalls vergessen.
Duschdas? Na klar auch zu hause liegen gelassen

All das merkte ich natürlich erst später in Nürnberg in unserem Hotel, denn jetzt gab es ersteinmal wichtigeres. Wichtiger war an dieser Stelle ersteinmal, vollständig in Panik zu geraten, wie hühner ohne Kopf durch die Wohnung zu laufen und alles inclusive uns selber so schnell wie möglich in mein Auto zu verfrachten. Sarah sagte irgendwann mal, dass ich gerne und schnell Auto fahren würde. Diesmal bewies ich es. Wir hatten sicher keine 20 Minuten mehr.

Bitte anschnallen und die Sitze in die aufrechte Position bringen.

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Irgendwo zwischen Walter Röhrl Fahrweise und Tornado Tiefflug näherten wir uns dem Bahnhof. Glücklicherweise ohne dass uns die Polizei herausgewunken hat, kamen wir heil und unbeschadet, nicht allerdings wie eigentlich geplant auch noch entspannt und frühzeitig am Bahnhof an.

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Man könnte es Glück nennen, oder enfach absolut passendes Zeitmanagement, denn zeitgleich als wir den Bahnsteig betraten fuhr auch der ICE in Richtung Nürnberg ein. Kaum 3-5 Minuten später, als wir noch durch den Zug auf dem Weg zu unserem Abteil waren,waren wir schon wieder unterwegs. Nach Nürnberg