Zwei von denen waren Männer

Bei der Eis Am Stiel Party im Silverwings hat man zumindest Sheila und mich schon einige Male gesehen und von Mal zu Mal weniger stark begutachtet. Zwei Drags sind dort also mittlerweile bekannt und gehören fast zum guten Ton eines Eis Am Stiel Samstagabends.

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Zwei sind also normal, acht an der Zahl dann aber doch ungewöhnlich – und diesen Samstag waren wir acht an der Zahl. Denise, Kerstin und Mia waren in der Stadt und mit Pricilla ebenfalls im Silverwings und auch wir waren mit Janka und Kitana zu viert unterwegs. Massenauflauf also… Doch kamen wir erst später.

Zufälligerweise kam ich mit meinem Seat gleichzeitig mit Sheilas feuerrotem Spaßmobil an und konnter gerade noch mitbekommen, wie die drei dem Auto entstiegen….. Laaaange Stiefel… kuuuurzer Rock „Hallo Kitana… Achnee, Du bist es ja Janka“…

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Vier Drags auf dem Weg zur Party, da kommt es schon mal vor, dass wir einige Personen visuell überfordern. So beispielsweise die beiden Typen, die vor dem Silverwings standen und die wir links und rechts überholten, nicht ohne danach noch deren Kommentar mitzukriegen… Der lautete wie folgt:

Zwei von denen waren Männer

… Also ich zählte eindeutig viere derer. Ich kann allerdings nicht so recht sagen, ob die einfach nicht gucken oder nicht zählen konnten. Vielleicht sind sie auch nur an irgendeinem Transwonder-Dekollettee hängengeblieben, der auch Denises Brüste emporschwellen liess… Ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher, ich meinte in London Jankas ausprobiert zu haben und der Effekt war gleich null…. Vielleicht träume ich aber auch einfach nur. Auf jeden Fall konnte ich nur wenige Gäste im Silverwings sehen, die Denise in Größe schlagen konnten und damit so hausieren gingen…

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Egal, nett war es auf jedenFall, die Mädels mal wieder zu sehen und mit ihnen einen ausgegebenen …äääh irgendetwas, das brannte und man mit Strohalm trinken musste … zu trinken und nen caipiroshka.

Eine nette Einstimmung in einen ebenso netten Abend dann später im KI

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Oldtimer, Pinups und schnelle Rockabilly Musik

Oldtimer, Pinups und schnelle Rockabilly Musik

Am Wochenende war wieder einmal die Hot Rod Decadence, und diese bedeutet einen ganzen Tag im und am Raodrunners Paradise mit tollen alten Autos, und stilechten Rocabillys, dazu abends tolle Bands und auch dieses Jahr wieder ein Pinup Contest, an dem Sheila mitmachte.

Folglich musste sie an diesem Abend auch bereits früh im Roadrunners Paradise sein um sich umzuziehen und für die Show fertigzumachen. Ich brauchte das nicht, kann ich doch noch keine Show mein eigen nennen. Macht aber auch nichts, den fertigmachen musste ich mich trotzdem.

An diesem Abend bedeutete dieses allerdings, Makeup, Perücke und dann auf zu Janka, die in der vergangenen Woche meine neue Echthaarperücke an den Koteletten aufpimpte und mir noch einige Tipps gab und mich gleich noch einmal frisierte. Tja, ich hatte ja große Ängste vor echten Haaren, aber kann da einem Kommentar in meinem Blog nur zustimmen: …hast Du mit Deiner Freundin Janka die perfekte Startsituation, die sich jeder Neuling in Sachen Echthaar wünscht – also nur keine Sorge. …So ist es.

Gegen halb 11 brach ich von Janka in Richtung Roadrunners Paradise auf, zahlte die 19€ !! am Eingang, überlegte noch kurz ob es mir das wert sei… (Sheila sagt, mir müsste dass „sie auf der Bühne sehen“ auch 50€ wert sein – und wer bin ich, ihr zu wiedersprechen) …Nun wie gesagt ich zahlte, aber fast wäre es zum Sehen garnicht gekommen, denn als ich gerade zur Tür eintrat, hörte ich Sandy Beach auf der Bühne folgende Ankündigung machen: „Und jetzt die Startnummer fünf Sheila Wolf…“ Ich kämpfte mich also nach vorne und war gerade dort angelacht, als sie anfing. Aber schaut selber.

Nch der Startnummer 5 kam noch die Startnummer 6, eine Dame namens Mystique…. Hmmm ich sage mal so, die Nummer hätte auch in einem Tabledanceshuppen stattfinden können. Insofern konnte ich Sheila auf jeden Fall auf Platz eins von zweien wählen, da ich ja aber die meisten Shows meinem Namen zurfolge verpasst habe, konnte ich nicht wirklich sinnvoll mitwählen.

Nach dem Pinup Contest ging es weiter auf der Bühne mit Musik… Fand ich Little Victor, einem – wie ich der Roadrunners Homepage entnehmen kann – Beale Street Blues Bopper, nicht wirklich spannend, konnte ich der letzten Band extrem viel abgewinnen. Sie hiess – und heisst natürlich – The Hi-Winders mit einem Frontmann, der als Wild Fire Willie bekannt ist. Die Roadrunners Homepage sagt auch dazu etwas und benennt die Musik als „einen energiegeladenen Rockabillystil, als ob es kein nächsten Tag mehr geben wird.“ Was soll ich dazu sagen. Ausser: es stimmt. Zwei Gitarren, ein Bass und bannig schnelle melodische Musik. Soetwas mag ich und das ist dann auch der Grund, warum ich später auf einem Barstuhl stand. Der Alkohol war nicht schuld, denn ich hielt mich aufgrund des doch ordentlichen Eintrittspreises nur an Becks Lemon und einem Bud fest 🙂

Auf jeden Fall war es wieder eien klasse Party im Roadrunners mit vielen Personen, die man seit langer zeit immer liebend gerne sieht. Ausserdem stellte ich im Regen unter einem großen Sonnenschirm fest, dass Alec „Boss Burns“ ein St. Pauli Fan ist. Sehr sympathisch… Er sollte nicht der einzigen an diesem Abend bleiben, denn wir zogen noch weiter und zwar zur Propaganda Party… aber dazu ein andernmal…

Facebook: Who has the biggest Brain

Oder: Warum muss ich mich immer mit Anfängern herumschlagen?


ICH! – Wer sonst?

Ich finde Facebook klasse. Man findet massenweise Personen wieder, man lernt massenweise Personen kennen und generell finde ich es persönlich ansprechender als Myspace. Dazu kann man auf Facebook vielerlei Spielchen spielen.

Das alles hat auch Janka herausgefunden und übt seit einiger Zeit verstärkt das Spiel „Who has the biggest Brain?“. Sie wiederum infizierte Sheila und seit dem Wochenende auch Nina.

Leider brachte ihr diese Übung kaum Vorteile, und auch die restlichen Mädels sind eher Opfer als Gegner.

2362 – Zoe – Cyborg
2305 – Sheila – Cyborg
2296 – Nina – Space Ace
1948 – Janka – Space Ace

Zumindest Sheila ist noch in der gleichen Kategorie wie ich – aber eine Gegnerin? Fehlanzeige 😉

Chantals House Of Shame

Leeres House bei Chantal, leckere Burger im White Trash

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Eine der letzten wohl wichtigen Partys, die man als Drag in Berlin mal besucht haben sollte und bei der wir noch nicht aufgelaufen sind ist Chantals House of Shame jeden Donnerstag im Bassy.

Da wair aber eh gerade letzten Donnerstag unterwegs waren und im Dirndl auf dem Gauklerfest Berlin vorgaukelten Bayuwaren zu sein, bot sich an, danach eben auch den Ausflug mit einem Besuch bei Chantals House of Shame zu verbinden. Mel, Janka und Diana wollten nach Hause also waren Sheila und ich auf uns alleine gestellt. Besuchen wir also zu zweit Chantal.

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Leider waren wir etwas früh und somit nahezu die ersten Personen auf der Party. Ausser Chantal, dem DJ, den Jungs an der Kasse und der Bar sowie uns war der Laden leer. Und für einen leeren Laden ist das Bassy eigentlich ziemlich groß.

Ne egal, wir setzten uns an die Bar, mussten wegen Milchmangel auf einen White Russian verzichten und spielten eine Runde Kickern… Tischfussball… Naja noch nie wirklich meine Paradedisziplin… Das zeigte sich auch wiedereinmal, denn ich verlor ziemlich deutlich. Da lobe ich mir den Addams Family Flipper, wo ich Sheila gerne einmal in Grund und Boden flippere… Wie dem auch sei. Tischfussball ist nicht so mein Ding und so wurde es ein langweiliges Spiel.

…Langweilig war uns dann allerdings auch, da nach dem Kickern, dem Ausweichcocktail und einigen Bildern noch immer nicht viel mehr Personen im Bassy. Um allerdings uns nicht zwei Stunden bis zum Auftritt von Melli Magic langweilen zu müssen, entschieden wir uns, und zu verabschieden und den Abend zu beenden….

Uns lächelte auf dem Heimweg dann aber noch das White Trash Fastfood an und wir merkten, dass der Flammkuchen uns nicht abschliessend satt gemacht hat… Also setzten wir uns auf einen Burger. Dabei merkten wir wieder einmal, wie skurill Berlin sein kann.

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Sheila und ich, zwei Transen im Dirndl saßen bei Kerzenschein in einem Amerikanischen Rastaurant, dass in einem ehemaligen Chinesischen Restaurant untergebracht wurde, die Musik war irgendetwas grausames von Prodigy und an uns vorbei liefen drei Polizisten mir offensichtlichem Ziel in den Laden…. Kaputt… Da waren die beiden Transen echt noch das geringst skurille.. Ich glaube, wenn wir auffallen wollen, müssen wir uns was anderes einfallen lassen…

Aber irgendwie war der Burger im White Trash das Beste am ganzen Abend.