Rauschgold – Walk of Fame

Im Proxi Club im Schwuz erzählte uns Trixi von Heute von der Griechischen Nacht im Rauschgold, die dort heute sei. Zwar stand das Rauschgold eigentlich an diesem Abend nicht auf der Liste unserer Unternehmungen, aber da es eben nur eine Straßenüberquerung entfernt ist, setzten wir es eben kurz auf die Liste.

Griechische Nacht also. Das Rauschgold betitelte das wie folgt:

Walk of Fame Vol. VIII – Mehringdamm goes Athen
Mitternachtsshow mit Sternverleihung, Sirtaki und Rembetiko, Ouzo-Bar

Vier mal im Jahr werden im Rauschgold verdiente Personen mit einem Walk of Fame Stern ausgezeichnet. Und heute eben in einer griechischen Nacht mit Ouzo, Loorbeerblättern und Dalia Lavi Musik. Wie eigentlich immer kamen wir gerade zum Beginn einr Show an und konnten sie so gesamt geniessen.

Mehrere Preisträger glänzten zwar durch Abwesenheit, was die Preisverleiherinnen aber nicht davon abhielt sie trotzdem zu ehren und die griechischen Lieder zu trällern.

Mann wird mir verzeihen, wenn ich die Lieder nicht mehr weiss, aber sie gehörten allesamt nicht zu meiner bevorzugten Musikrichtung. Es begann auf jeden Fall mit einer gewollt leicht gelangweilt performenden Gaby Tupper, die als Göttin des Schlechten geschmacks angekündigt wurde. Nicht nett das.

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Gaby Tupper

Und doch liess dieser Beitrag diese Ankündigung durchaus statthaft erscheinen.

Gefolgt wurde diese Darbietung von einer schwungvolleren Trixi von Heute, die schon mal erste Sirtaki Schritte andeutete, diese, jedoch etwas zu hochbeinig zu Theater Theater von Katja Ebstein durchführte.

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Trixi von Heute

Weiter gings im Lustigen Wettstreit wieder mit Gaby Tupper, deren Darbietung nicht wirklich elanvoller als das erste Mal, jedoch um einiges Lustiger anzuschauen war. Der Stern von Piräus gab durchaus Punkte von mir.

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Gaby Tupper

In der Folge wurden (anscheinend) wahllos Personen aus dem Publlikum geholt, um Sirtaki zu tanzen. Sheilas Grund, warum wir nicht gefährdet seien auf die Bühne gezerrt zu werden klang extrem einleuchtend und so wurden wir verschont.

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Es folgte noch ein Beitrag von Sally Morell, der eindeutig der schwungvolleste des Abends war, aber leider mit einem Boney-M Lied eindeutig das Thema “Griechischer Abend” verfehlte. Sally, das gibt leider Punktabzüge ;-) Trotzdem sehr nett.

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Witziges Outfit. Gerade die Perücke… Nur dieser rote BH untrem grünen Outfit. Also den hätte Sheila mir nie und nimmer durchgehen lassen.

Wer jetzt meine gestrige üble Überleitung schon verkraftet hat, dem setze ich hier den Gnadenstoss. “Durchgehen”. Nach dem Hinweis auf die nächste Walk of Fame Party, die unter dem Motto “Oktoberfest” steht, gingen wir auch “durch” – und zwar durchs rauschgold zum Auto um das Kino International aufzusuchen.

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Doch doch, witzig wars.

Schwuz – Proxi Club

Proxi Club 14.07.2007

Proxi Club

Das Schwuz hat mehrere Vorteile. Zum einen gibt es gute Partys, zum zweiten keinerlei Probleme an der Tür, zum dritten ist es nur ein Paar Minuten von meiner Wohnung entfernt und last not least trifft man hier eigentlich immer irgendjemanden.

Für den Start in eine Partynacht ist das Schwuz also immer eine gute Station und beizeiten kann man hier am Ende wieder auf einen letzten Drik stranden, wenn man alle anderen Möglichkeiten der Abendgestaltung (zumindest alle wichtigen) bereits durch hat – und sich eben nichts für ein Bleiben bis mindestens sechs Uhr morgends angeboten hat.

An diesem Wochenende war der Proxis Club angesagt und Sheila hat wohl von Gina Tonic eine Mail oder per Chat eine Nachricht bekommen, die besagte, dass sie mal vorbeischauen solle. Also schauten wir (Sheila, Nina et moi) uns den proxi Club einmal genauer an. Wie an diesem Sommerwochenende nicht anders zu erwarten wars leer. Zu leer. Schade eigentlich. Bei über 30 Grad am Tag hat auch die härteste Partyschwuppe anderes zu tun, als in irgendeinem Club abzutanzen. Aber die Sommerflaute wird auch irgendwann zuende gehen, wenn es wieder kalt und ungemütlich wird.

Wir unterhielten uns also ein wenig mit den anwesenden Mädels KoRa van Tastisch, die wieder unermüdlich Kulturflyer verteilte und Gina Tonic, die ebenso unermüdlich ankommende Gäste mit Kurzen betrunken machte.

Einschub anfang
Gina Tonic hat auch ein Blog, dass unter http://www.ginatonic.blogspot.com/ zu erreichen ist. Das ist ja generell löblich. Weniger löblich, und da weiss ich was ich sage, ist die Frequenz Ihrer Einträge.

Die letzten beiden Einträge stammen aus Dezember 2006 und Mai 2007.
Mensch mensch, Frau Tonic, Juli 2007 und erst einen schreibenswerten Eintrag erlebt? Das kann doch nicht sein! In Sachen Blogging empfehle ich eine Nachhilfe… und als Literatur empfehle ich dieses Blog, oder eben meines. Alle anderen können getrost vergessen werden ;-)
Einschub ende

Aber zurück zum Thema: Schnapps und Kultur. Erst die kultur, dann den Schnapps oder erst den Schnapps, damit die Kultur verdaubar ist? Laut KoRa war die schnapps-Kultur Frequenz in etwa ausgeglichen. Soll heißen wer einen schnapps nahm, der stand meist auch der Kultur aufgeschlossen gegenüber und nahm auch einen Flyer. Sogar einige asketische, alkoholfreie waren drunter, die sich nur für die Kultur erwärmen liessen. Vermutlich meinte sie Nina, das alkoholfreie Huhn. Ich glaube ja, sie ist eine trockene alkoholkranke Säuferin, anders kann ich mir diese generelle fast panische Alkoholabstinenz nicht erklären

Na warte, irgendwann füllen wir dich ab – ganz langsam mit Vodka in deinen Wassern ;-)

Sheila und ich liessen sich dadurch aber nicht beeinflussen und tranken für sie mit, füllten gar Kurze ab, als Gina nicht so recht nachkam. Jaja, da war ich letzte Woche bei Alice D aufmerksam, wie man das richtig macht… ;-)

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Btw. Alkohol im Schwuz…
Irgendwer muss mir mal erzählen, warum ein Pepsi Boston im Schwuz weniger kostet als ein Caipirinha, obwohl er etwa den dreifachen Arbeitsaufwand kostet und knapp 25% mehr Inhalt enthält. Also nicht, dass ich meckern möchte, denn ich trinke den großen, leckeren, günstigen Pepsi Boston, während sich Sheila immer mit dem kleinen, teuren Caipi über den Alkoholpegel rettet.

Und nun kommen wir zu einer meiner zu recht gefürchteten Überleitungen das kleine Wörtchen “über” in “über den Alkoholpegel…

Nach den Cocktails und den Kurzen gingen wir auch “über”. Genaugenommen über den Mehringdamm ins Rauschgold, wo an diesem Abend der Walk of fame erweitert wurde und zwar mit einer Griechischen Nacht. (Böse überleitung, gell ;-) )

Bump im Schwuz

oder warum man unbekannten Transen keinen vom Pferd erzählen sollte

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alice.jpgDa zur GMF Beachnight nix los war, zogen wir weiter ins Schwuz. Nachdem mich mein Ex-Kollege Rik schon den vorherigen Tag ins Schwuz mitnehmen wollte, lief ich also diesmal wirklich dort auf und wen traf ich, kurz nachdem uns Gaby Tupper am Eingang durchwinkte, durchwank, durchwunk durchgewunken hat? Na wen wohl, den alten Partygänger Rik. Aber damit nicht alles, eine ganze Menge Transen fand den Weg ins Schwuz. Alice-D schenkte gratis Vodka Lemon aus, KoRa van Tastisch verteilte Flyer mit teilweise falschen Daten zur nächsten Queens in Space Vorstellung. Könnte man ja mal besuchen… Nur eben besser nicht am 01.08. ;) Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, dass KoRa tatsächlich eine wirklich nicht unbedeutende Größe hat. 1,98 plus 18 cm Heels. Ich kam mir auf einmal ziemlich klein vor. (Aber immerhin passte ich durch den Türrahmen ohne mich bücken zu müssen)

 

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Neben diesen und einigen anderen Damen tobte unter anderem auch Trixi von Heute dort rum, die meine Begrüssung “Hallo Trixi” mit den Worten: “Psst nicht so laut, man könnte denken, wir kennen uns” erwiderte.

Ich hätte nun drei Möglichkeiten gehabt zu reagieren:

1) lächeln und nichts sagen.
2) Schatzi, Du wirst es kaum glauben aber wir kennen uns tatsächlich
3) Hast Recht, das könnte schlecht auf mich zurückfallen

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Ich beliess es beim Lächeln und nichts sagen.

Später fand sie dann noch aber doch noch heraus, dass sie mich tatsächlich kannte. …Erzählte sie mir doch auf einer Madonnamania vor einigen Monaten etwas vom Pferd über A-Z Transen, dass durchaus seine erstaunten Leser in meinem Blog gefunden hat. Also: In Zukunft etwas aufpassen, was man bisweilen selbst unbekannten Transen so erzählt, gerade bei Blogtransen könnte das eine größere Gemeinde finden, als man glauben mag ;-)
Ansonten fand sich in Berlin wieder das tägliche übliche Drogenopfer auf der Toilette. Wenn ein Mädel eingeschlossen auf der Toilette sitzt und sich bei Ansprache nicht rührt, dann muss das nicht bedeuten, dass sie eingeschlafen ist. Traurig Traurig, aber ich halte es da mit Barbie Breakout, denn wie sagte sie noch so oder so ähnlich?

Nicht dass es mich interessieren würde, aber ich wollte es nur sagen, damit ich nachher sagen kann, es hätte mich interessiert.

Wir liessen Schwuz-Tunten und Drogenopfer sowie Gerüchte zurück und besuchten das Kit Kat, dass heute im Sage Club neueröffnete.

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Abgedreht'er Laden morgens um 6

Ich sitze mal wieder im Sanatorium 23, habe hier W-LAN, etwas Zeit und meinen Lappi dabei.

Kommen wir also mal zu ein Paar Sachen, die ich in meiner Internet-Abstinenz nicht so richtig oder besser garnicht hinbekommen habe. Aus dem Internetcafe zu schreiben ist eben immer ein wenig nervig.

Also Abgedreht ist das Thema. Genaugenommen die gleichnamige Kneipe in Berlin Friedrichshain. Wenn ich mich recht erinnere führte uns der Weg an dem Abend, an dem das Goya neueröffnete noch nach Friedrichshain. Es war gerade mal kurz nach fünf und wir noch nicht so recht müde. Was also tun fragten wir uns?

Kitty… Vielleicht hat ihr Generation X ja schon auf und wir bekommen noch ein paar abschlussgetränke in nettem Kreise.

Leider fanden wir dort aber nur geschlossene Markisen und keine Menschen, also machten wir uns gelangweilt auf den Weg, mich nach Hause zu bringen. Auf der Frankfurter Allee meinte Sheila auf einmal.

“Egal was für eine Kneipe?”

Kar, um halb sechs bin ich für fast alles zu haben. Die Kneipe, die sie aus dem Augenwinkel gesehen hatte hiess Abgedreht und wir zogen ein. Knapp fünf Gäste noch, ein Barkeeper und gaaanz wichtig ein Addams Family Flipper.

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Eine Bar in der ich mich fast heimisch fühlen konnte. Nicht weil sie so großartig war, sondern weil sie mich an eine Kneipe erinnerte, in der ich einen Großteil meiner Jugend verbracht habe. Das ehemalige Irrlicht in Hamburg. Eine Kneipe, die Dunkel und abgeranzt war. Dort trafen sich immer Dienstags am Irrlichttag alle Menschen, die ich so kannte und die gesamten Oberstufen aus drei benachbarten Schulen waren da. Sprich, sechs Tage die Woche war der Laden leer und am Dienstag platzte er aus allen Nähten. Jeden Dienstag trafen wir uns dort, hatten nette abende und liessen die Kugel im Addams Family Flipper glühen. Eine geile Zeit.

Nun das Abgedreht ist auch abgeranzt und dunkel und dem Irrlicht nicht unähnllich. Ausserdem gibt es wie gesagt, einen Addams Family Flipper, den Sheila und ich malträtierten. Ich schäme mich es sagen zu müssen, aber Sheila gewann durch unglaublichen Dusel beide Spiele gegen mich. Wenn die das zumindest gekonnt hätte – aber nein, sie hatte nur Glück.

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Nicht zu vergessen in der Aufzählung, warum ich mich da hätte heimisch fühlen können, war der Hamburger in Berlin, den ich dort fand. Der blonde Hans, Hans Albers, hing dort an der Wand und bot sich für ein Foto. Hamburger unter sich geradezu an.

Egal, wir kamen als letzte Gäste mit dem Barkeeper ins Gespräch, der uns nicht nur einiges über sich und den Laden erzählte, sondern auch über seine Gäste. Er selber hatte eine längere Matte auf dem Kopf, die ihn als Rocker identifizieren liess.

Er liess sich zu der Aussage hinleiten, dass an normalen Tagen zu normalen Zeiten einige seiner Gäste eventuell ein Problem mit uns haben könnten. …Auf unsere Nachfragen stellte sich heraus, dass dort wohl ganz gerne mal Rechte verkehren würden und dieser Umstand der Kneipe wohl schon einen üblen Ruf eingebracht hätte. Tatsächlich finden sich auf Indymedia und anderen fragwürdigen Internetquellen aus 2003 diverse einträge, die dieses untermauern.

Nun mit den Rechten ist es oft so, wie mit Hunden.. sie bellen, aber beissen nicht und meiner Meinung nach sind die eine Hälfte sowieso Uniformfetischisten, während die andere Hälfte, die Glatze nur trägt, weil die Haare die Perücke beim Auftransen immer durcheinanderbringen, ausserdem sind wir gegen blöde Sprüche ziemlich immun.

Ausserdem erzählte der Barkeeper noch, dass die Herren sich schon einmal selber fast verprügelt hätten, als ein neuberlliner Fascho meinte, einenHitlergruß und einige Parolen zum Besten geben zu müssen. Er hätte von seinen Kollegen ordentlich Zunder bekommen, dass er gerade dabei sei, für sie die letzte Kneipe, wo sie sich noch einigermaßen ungezwungen treffen könnten zu verlieren.
Nun Samstag morgen um halb sechs waren wir die letzten Gäste und hatten keinerlei Probleme. Mal sehen, ob wir uns auch mal an einem ganz normalen Abend zu einer ganz normalen Zeit dorthinverirren. An dem Abend war aber alles klasse, der Barkeeper gab uns noch ein letztes Getränk aus und wir zogen gegen sechs nun endlich wirklich von dannen.