Mein eigener Event Fotograf zum CSD

Ich wünsche jedem einen eigenen Event Fotografen
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Tatjana Taft und die beiden Seemänner in ihren schwimmenden Kisten
aufgenommen in ( ) Berlin, ( ) Köln, (x) Hamburg

Wie meine letzten Beiträge ja schon gezeigt haben, war ich am letzten Wochenende beim CSD Hamburg.

Da meine berliner Hühner allesamt entweder keine Lust oder keine Zeit hatten, musste ich den beschwerlichen 280 Kilometer weiten Weg in die schönste Stadt Deutschlands alleine aufnehmen. Da mich aber mein Lokalkolorid nahezu dazu verpflichtet einem Christopher street Day in Hamburg selbstverständlich beizuwohnen und auch mitzulaufen, machte mir das allerdings wenig aus. Ausserdem bot sich mein ehemaliger Unter-Mieter und Foto-Shooter Olli(e) an, mich die gesamte Strecke als Fotosklave und personal-event-fotograf zu begleiten und massig Fotos zu schiessen…

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Mutter Madonna Erotica von Bitch und Ordensdame Valery Pearl

Mit „die gesamte Strecke“ meine ich übrigens tatsächlich die g e s a m t e Strecke, denn ganz entgegen der üblichen Praxis und gänzlich gegen meinen Namen war ich deutlich pünktlich zum Start des CSD dort und konnte vorm Starttschuss noch massenweise Bilder mit Olivia Jones, :Valery Pearl: und und und machen. Und natürlich liess ich mich nicht lange bitten als Valery meinte „Bleib in der Nähe – wir machen gleich das Gruppenbild“….

Olivia Jones - CSD Hamburg 2008
Hat sich Olivia Jones da eine Kopfbedeckung von Tatjana Taft ausgeliehen?

Normalerweise ist das das Startbild… Dieses Mal startete der Umzug aber komischerweise gerade zu dem Zeitpunkt, als wir an anderer Stelle posierten… Ich glaube Olivia Jones war so schlau, sich frühzeitig zu verdrücken und hat es vermutlich als eine der einzigen auf das echte Startbild geschafft… Das hab ich allerdings nirgendwo gefunden, da vermutlich nichteinmal die DPA oder AP Fotografen den Start mitbekommen haben, weil sie gerade mit uns beschäftigt waren.

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Nun, da es losging, setzte auch ich mich in Bewegung. Weit vorne, hinter dem ersten Wagen und noch vor Valerys Rikscha reihte ich mich ein. Dabei zeigte sich, dass meine Entscheidung dir richtige war: Start mitmachen, und vorne einreihen!

Auf dem ersten Kilometer lief ich einem DPA Fotografen vor die Linse, eine AP Fotografen, dem Videoteam von Hamburg.de und dem vom NDR Hamburg Journal. Olli(e) meinte noch

„Vorne ist richtig, da sind die ganzen fotografen noch ausgehungert“

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Laeticia Snake

Recht hatte er. Gut einen eigenen Fotografen dabei zu haben. Anfangs hatte er noch etwas Bedenken, ob er wohl mitlaufen dürfte. Doch natürlich durfte er. Immerhin hatte er ja mich dabei. Also genaugenommen war das eine typische Win-Win Situation: Ich bekam massenweise gute Bilder von mir und er ebenfalls gute Bilder. …Wie ein einfacher Satz.

Hallo (XXX). Das da ist die einzig wichtige Kamera.

doch helfen kan, dass die Zielperson in das richtige der 20 Objektive, die gerade auf sie gerichtet sind, schaut.

Ich kann also Fotografen nur raten, sucht euch eine Drag, die ihr begleitet und allen Drags wünsche ich eh einen Fotosklaven an die Seite. Olli(e) war dabei ziemlich beeidruckt. Er lief einige Strecke vor mir und kaum stellte ich die Flügel auf, verdunkelte sich die Strasse vor ihm von Fotografen, die alle das beste Foto wollten. Und für das beste Foto mach ich ja fast alles.

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Ricardo M. Hamburgs Star Entertainer No. 1

Dabei verstehe ich bis heute nicht, warum all die Fotografen immer von unten fotografieren müssen, wo sich doch eigentlich langsam herumgesprochen haben muss, dass Trannyfotografie von unten immer schief geht… – Naja nicht immer, aber oft eben…. Den Vogel hat die Fotografin abgeschossen, die auf einmal vor mir auf der Strasse lag. Was lag also ferner, als mich dazuzulegen und mal zu fragen, warum es sie hingehauen hat….

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thx to *Luna*

Und wie es sich für einen echten Zönix gehört, erhob ich mich daraufhin aus der Asche in die Höhe auf den nächstbesten Sicherungskasten. Die beiden Jungs, die da saßen, waren ziemlich verwundert, nahmen es aber mit Humor und halfen mir sogar noch rauf – und wieder runter. So gehört es sich für echte Gentlemen.

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Jaja, der CSD in Hamburg, ein großer Spaß. Ich habe einige Personen gesprochen, die ich genau seit einem Jahr nicht gesehen habe, habe mit Valery Sekt getrunken, mit dem eindeutig süssesten Bunny des gesamten CSD geposed und in einige tausend Kameras geschaut…. Das ganze bei herrlichstem Wetter. Was will man mehr.

das süßeste Bunny des ganzen CSD

…irgendwann etwas zu trinken bei der Sonne. Genau!

Ab also nach Budnikowsky, ein paar Getränke gekauft und einen kurzen Nachpuderstop eingelegt. Dabei hat man mich kaum aus dem Laden gelassen…

Bundnikowsky
schon verrückt.

Olli(e) meinte ich sei eien Posingschlampe… Und er meinte später, er würde nun etwas verstehen, warum ich das alles mache. … Und er sei nächstes Jahr gerne wieder dabei – in Berlin oder Hamburg oder wo auchimmer…

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Er zieht an, was sie ihm aussucht. Das muss Liebe sein.

Fast schon am Ende der Parade kam dann noch H. H. auf mich zu, die ich niemals erkannt hätte, aber sie nannte ihren Namen… Also erkannte ich sie… Doch muss ich sagen.. Hilly, Du ein Kostüm erst erklären muss, ist es meistens schwierig… Ich habe die Brigitte Nielsen leider in Dir erst erkannt, als Du mich darauf hingewiesen hast…

Dann traf ich noch zwei Mädels, die als Flugbegleiterinnen unterwegs waren und mich mit den Worten: „Ihr saht toll aus, als ihr vom Kölner CSD nach Hause geflogen seid.“Eigentlich suchten sie Bilder vonsich in Oldenburg, aber wen fanden sie unter ihrer Suche? Genau Sheila und Mich. So gehört es sich und diese Erkenntnis war ein klasse Ende eines tollen CSDs.

Nun hätte ich mir überlegen können wo ich abends hingehe, aber beides war so spannend nicht. Sowohl die 136° Party, auf der wohl Nina Queer auflegte, als auch die Abschlussparty im Edelfettwerk auf der Biggy van Blond Musik machte, konnten mich nicht überzeugen, eine Geburtstagsparty eines guten Freundes zu versäumen. Die Damen kann ich ja häufig genug in Berlin sehen

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so ich muss mich doppelt entschuldigen:
1. die Bilder sind pixelig, das ändere ich morgen. (done)
2. Die meisten Bilder zweigen mich. Das ändere ich nicht mehr 😉

Queere Medien Bühne @ Motzstrassenfest

Queere Medien Bühne

Es ist schon einige Monate her, als mich irgendwo auf der Autobahn zwischen Hamburg und Berlin ein Klingelton zu meinem Handy rief. Meinen Mitfahrern zum Trotz ging ich ran.

Dran war Margot Schlönzke, die mich fragte, ob ich mir vorstellen könne, auf dem Motzstrassenfest in Berlin zwei Stunden auf der „Queere Medien“-Bühne die Moderation übernehmen zu können – und ob ich überhaupt Lust dazu hätte. Wenn ja, würde sie meinen Kontakt an Manuela, die das dort organisiert weitergeben.

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zwei Besucher des Strassenfestes

Generell kann ich mir ja immer ersteinmal fast alles vorstellen und klar, würde ich das machen. Auch für Ruhm, Ehre und ein kleines Gelbes Cateringbändchen, dass einen in den Vip-Bereich lässt (achtung nur VIP, nicht superduperdoppel-VIP den gibt es nämlich auch noch). Auch wenn ich das noch nie gemacht hab – warum nicht. Einiger Tage später meldete sich also Manuela und wir sprachen das ganze ab.

Seither hartte ich nichts davon gehört und mir eigentlich gedacht, das ganze hätte sich erledigt – hatte sich aber nicht, wie ich sah, als ich das Programm des 16. lesbisch schwules Stadtfest in die Hände bekam stand da doch ganz klar unter Queere Medien der Satz.

„Am Samstag moderieren Tima die göttliche und Zoe Delay“

… einige Tage später rief dann auch Manuela wieder an und es war klar, dass ich moderieren würde. Moderation bedeutete in diesem Fall übrigens nichts anderes, als zwei Stunden lang einige Künstler an- und abzusagen, von denen ich in der Vielzahl leider erst gehört hatte, als ich das Programmheft in die Hand bekam und googelte.

Die ersten „Künstler“ waren dabei noch wirklich einfach, die kannte ich bereits vorher, ich wusste, was die so tun UND ich konnte sie aussprechen. Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz. Daphne De Baakel und ihre Nonne, die zwei Lieder trällerten und dem Strassenfest ihren Segen gaben.

Weiter ging es mit Gilda Gay, die nicht nur zwei sondern ganze fünf Lieder live und mit eigener Stimme zum Besten gab. …Ihre Webseite und das Vögelchen, dass ich vorher befragte, sagten mir, dass sie zur eher jüngeren Riege rund ums Schwuz und die AHA gehören würde und gerne mal Cher machen würde – so kam es auch. Cher war ihr erster Song dem vier – teileweise eigene Stücke folgen sollten. Gilda sagte mir vorher noch, dass ich nicht warten würde, sie würde dann auf die Bühne kommen, wenn die Musik anfinge… Das schien sie aber vergessen zu haben, denn die Musik fing an und sie kam nicht…. Bis sie laufend und ziemlich gehetzt die Bühne enterte… 🙂 Bei manchen Drags wünscht man sich ja, dass sie doch lieber Playback singen würden, Gilda allerdings war gut zu hören.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=YodcEjCrzu4[/youtube]

Eigentlich sollte dann ein Daniel Soltwedel auftreten, der allerdings krank war. Kurzfristig sprang ein Sänger ein, der einen Schlager zum besten gab, dessen Namen ich leider vergessen habe. Erkannt hätte ich ihn aber auch vermutlich eher nicht.  Sagte ich eben, dass manche Drags nicht live singen sollten? Das trifft auf auf manche Sänger zu….

Ebenfalls eingesprungen ist auch Chicago Rose, die zwischen diversen Terminen auf dem Stadtfest kurz noch eben eine Nummer zum besten gab und auch schon wieder unterwegs zum nächsten Termin war. Damit hat sie die Bühne, mich und das publikum vor einer längeren Leer- und Lehrstunde in Sachen „Moderation zur Überbrückung von Leerzeit und Quasseln um Teufel komm raus“ gerettet.

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Es folgten noch Edeltraut P. und Tara o’Hara, die beiden Kieztherapeutinnen, ein Orientalischer Tänzer und die Rockband Peter & Friends. Dann war der Spuk auch schon wieder beendet und ich auf dem Weg in den Halb-VIP Bereich um ein nettes Becks Ice und ein paar Nudeln zu mir zu nehmen. Ich denke, ich habe das wirklich gut gemeistert. Weitere Anfragen bitte hier 😉

BTW. wer morgen 15:00 nichts zu tun hat, ich springe auf ebendieser Bühne in einem Dalli Dalli Rateteam ein. Nichtswissen soll da helfen, zu viel Wissen sei eher hinderlich… Na mal sehen. ob ich da punkten kann.

 

Christopher Street Day 2007

Von Regen hat mir niemand was gesagt.

Mein zweiter CSD und mein erster in Berlin. Nun war ich ja das letzte Jahr auf dem Hamburger CSD mit Sissy unterwegs und habe mich darübber aufgeregt, dass diese Rampensau fotografiert wurde, mich allerdings niemand beachtete.

Das passiert mir nicht wieder

sagte ich mir und sorgte dieses Jahr für ein ordentliches Kleid, dass mir allerdings erst gefiel, als Neomi mir bestätigte, dass es gut aussähe. So gestärkt fuhren ich mit Neomi zum CSD Start, denn ich wollte den Start miterleben.

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Punkt 12:30 zum Starttermin meinte Petrus allerdings, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen und er ließ Regen und Wind auf Berlin hernieder. Während sich also die ersten Trucks auf die (im übrigen ziemlich lange) CSD-Strecke machten, saßen Neomi und ich mit Mienen wie sieben Tage Regenwetter bei Starbucks auf einen Cafe und ärgerten uns die Krätze.

Irgendwann nieselte es nur noch und was eine urhamburger Deern ist, die hält soetwas ja nur für Luftfeuchtigkeit, insofern war das Wetter gangbar, also machten Neomi und Ich uns auf den laaaangen Weg. Am Bangaluu Wagen vorbei, Angie noch kurz zuwinkend weiter nach vorne um mal zu schauen, wen man so alles kennt und wer so alles da ist.

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Des Wetters wegen machten sich irgendwie garnicht soooo viele auf den Weg, wie ich gehofft hatte und auch die Publikumsbeteiligung lliess teileweise zu wünschen übrig. (zumindest, wenn die Veranstalter mit 400-500.000 Leuten gerechnet haben. Die habe ich leider nicht ganz gesehen… Vielleicht wurde ich so oft fotografiert, denn manche knipsten 10 Bilder auf einmal.

Irgendwie kam mir das ganze so vor, wie zum CSD in Hamburg, nur dass Neomi dieses Mal meine Rolle spielte und ich Sissys Rampensau-rolle einnahm. Winken, posieren, lächeln, mit andernleuten posieren und wieder von vorne.

Naja ganz so rampensauig wie Sissy werde ich wohl nie, aber ich habe mich gut dran versucht. Es gibt wohl tausende fotos von mir, leider hab ich nur eines im weltweiten Internet gefunden. Ein Debakel! Spaß gemacht hat es trotzdem.

Zwar liefen wir durch übelsten Regen und teilweise böigen Wind, zwar trat mir ständig jemand auf mein Kleid, zwar verfluchte ich die streckenplaner, die das Ganze noch viel weiter als in Hamburg planten, aber Spassig war es trotzdem.

Es gab großartige Kostüme und die ein oder andere Berliner Prominenztranse lief einem auch über den Weg. Mal überlegen, wen sah ich… Angie Price, :Mataina Ah Wie Süß:, :Nina Queer:, Christal Coke’s, Janka Kroft, Kitty Koks… war es das? Ich glaube ja….

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Ein Bild mit Tatjana

Ansonsten Babsi Heart und Jacki Powers, und natürlich Tatjana Taft, die ein göttliches Schachbrettoutfit traf.

Irgendwo auf dem kudamm an der Gedächtniskirche gesellten sich dann auch endlich Miss Wolf und Nina zu uns, die vorher wohl keine Lust hatten, oder in der Maske zu lange brauchten. Also zogen wir zu viert weiter. (Ich muss aber gestehen, nicht ein Bild von Sheila zu haben, da ich irgendwie mit mir selber beschäftigt war…. 😉 sorry)

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Irgendwann enterten wir den BVG Bus, weil wir nicht mehr laufen konnten oder wollten. Hier fanden wir dann schon Janka Croft und Olga, mit denen wir etwas anstiessen und uns wunderten, dass der Zug etwa eine halbe Stunde keinen Meter vorkam, als wir oben auf dem Dopeldecker thronten. gut gut, laufen wir eben selber weiter.. Unterwegs noch einen minimal geplündert ging es auf die Schlussetappe.

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Hier war es dann nicht nur sonnig sondern auch richtig voll. Der weg glich teilweise einer Tour de France Bergetappe. Menschenmassen, die sich langsam öffneten, wenn man näherschritt. Cool. So fühlte sich also ein Jan Ullrich. Nur dass wir gedopt sei durften (Prosecco)

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Die Strasse zum 17 Juli (oder so war dann noch einmal richtig genial. Alleine für die letzten zwei Kilometer hat sich alles gelohnt.

Nächste Station CSD in Hamburg.

Der Schrecken des CSD kommt morgen.

Valery Pearl – Hamburg

Stars und Sternchen I – Valery Pearl

Valery PearlSeit Olivia Jones statt Hamburg lieber Deutschland und die ganze Welt mit ihrem Dasein beglückt, hat sich Valery Pearl angeschickt, die ungekrönte aber uneingeschränkte Königin der Hamburger Gay-Szene zu werden.

Sie hat es eindeutig geschafft. Valery Pearl ist in Hamburg omnipräsent und allgegenwärtig.

Begonnen hat sie als kurzzeitige „Adoptivtochter“ von Olivia, auf dessen Parties sie einem größeren Kreis bekannter wurde. (vermutlich will davon heute niemand mehr etwas wissen). Sie wurde allerdings schnell flügge und fing an, mit der Pearls of the Night, ihre eigene Partyreihe auszurichten und hat dabei wirklich schnell gelernt, wie man richtig gut Parties veranstaltet.

Ihre Pearls of the Night wurde von Mal zu Mal voller, so dass die Prinzenbar schlussendlich aus allen Nähten platzte. Ähnlich wie Olivia und anders als die meisten Berliner Drag Queens sieht sich Valery hierbei eher als Host und eben nicht als DJane. Stattdessen umgibt sich hinnerk.jpgValery mit guten DJs wie Tom Shark oder Djana, die das beste aus der Welt des House auf die Plattenteller bringen.

Verdienter Lohn neben einem immer vollen Haus war der Goldene Hinnerk für die beste hamburgische Gayparty, den Valery 2006 auf der ebenfalls von ihr gehosteten Happening-Party entgegennehmen durfte.

Mittlerweile hat Valery Pearl mit der Valery Pearls Of The Night Extended mit den Berliner DJs Maringo und :Superzandy: das gut gefüllte Docks gerockt. Ich schätze nur zum ersten Mal und nicht zum letzten Mal, denn wie gesagt, die Prinzenbar platzt gerne bei ihr aus allen Nähten. Das Docks ist sicher eine Möglichkeit, die volleren Partys nach der typischen Sommerflaute abzufangen.
Neben ihren Parties – oder viel eher gerade durch ihre Parties wurde Valery Pearl neben so klanghaften Namen wie Tatjana Taft und Lilo Wanders zum Ehrenmitglied und Ordensdame des Hauses Notre Dame Sainte Diana zur Freien und Hansestadt Hamburg, dem hamburgischen Mutterhauses dder Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.

Valerys liebster Satz ist:

Was die Hilton kann, das kann ich auch

Zumeist folgt dann ein tiefer Schluck aus der Pearl Secco Dose, einem Dosen-Sekt. Welcher zusammenhang allerdings zwischen Valery und der Pearl-Secco Dynastie besteht, weiss ich nicht. Aber ich wette, es gibt einen. Nur was war früher da? Secco Pearl oder Valery Pearl. Es scheint das Henne/Ei Problem zu sein und nur Valery wird es mit ihrer eingängigen Stimme, die doch sehr an Verona Poth erinnert, beantworten können.

Ansonsten ist Valery Pearl das Aushängeschild von Out in Hamburg, wo sie eine monatliche Kolumne sowie eine In & Out Rubrik beisteuert. Dazu findet man sie in regionalen Radio, Zeitungen und Fernsehsendungen. Wie gesagt, innerhalb der Gayszene und mittlerweile auch ausserhalb gibt es nur wenig Chancen Valery zu entgehen.

Sie hat es wirklich geschaffft, in Hamburg omnipräsent zu werden.