Halloween Masquerade 2011

Halloween Masquerade 2011

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Waren die Toten, Halbtoten und Untoten im Horrorlabor des Silverwings schon ziemlich beeindruckend, wurde auf der Halloween Masquerade von Bob Young – eigentlich schon traditionell – noch eine Schippe draufgelegt Axt reingehauen.

Es ist wirklich so, dass der, der auf einer anderen Party schon ziemlich gut ist, auf der Halloween Masquerade sicherlich daran bangen muss, aufzufallen – und er muss schon wirklich klasse sein, um in die Vorauswahl von Bob und Franzi zu gelangen und am Kostümcontest teilnehmen zu können.

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Sheila, Janka – und eigentlich auch Diana – wurden ausgewählt – Und Stella DeStroy, die in ihrer Serie “Frauen der filmgeschichte mit großem Namen und noch größerer Boshaftigkeit nach der Herzkönigin aus Alice im Wunderland sich dieses Jahr ein Dalmatinerumhang überschmiss und Cruela de Vil aus hundertundein Dalmatiner verkörperte. Sehr passend :)

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Auch sonst waren die Kostüme wieder überwältigend und es sind wohl wieder einmal viele Bekannte über den Weg gelaufen, die man einfach nicht erkannt hat, da sie einfach so anders aussahen, wie man sie sonst kennt. Irgendwer hat mich, nachdem wir schon eine ganze Weile dort waren gefragt, ob Janka auch da sei…

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Such einfach nach etwas großem, ziemlich ekelhaften mit Fledderflügeln
Ach das ist Janka?
Jepp

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Hinter den Musik-Reglern spielten die Toten Gloria Viagra, Barbie Breakout und Superzandy totes musikalisches Zeug von Amy Winehouse bis Michael Jackson, zu denen die tote Masse allerdings vortrefflich tanzen konnte. Man möchte ja meinen, dass sich Zombies und Kollegen nur langsam bewegen, war hier allerdings nicht ganz so…

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Den Kostümcontest und eine Magnum Champagnerflasche, die sie niemals trinken wird, gewann dann eine glückliche, wunderschöne Zahnfee mit einer Dezibel-Lautstärke von 97, was in etwa einer Kreissäge entspricht, genau die richtige Dezibellautstärke für eine Halloweenparty.

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Und damit das Grauen auch tatsächlich den Abend anhalten konnte verlor die schreckliche Hexe Kitana ihren Schlüssel und musste im Sinne von Trick or Treat klingeln… Naja nicht bei den Nachbarn sondern bei Janka, die dieses wiederum bei mir tat… Glücklicherweise lag der Schlüssel in meinem Auto und der Schlüsseldienst musste keiner Hexe die Tür aufsperren…

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Es wäre sicher auch für Kitana schwer gewesen,  sich so richtig auszuweisen :) So rettete Supergirl dann an diesem Abend zwar nicht die Welt, aber eine durchgefrorene Hexe vorm Erfrierungstot. Jeden Tag eine gute Tat.

Gegengerade – After-Film Party

Gut, dass ich St. Pauli Fan bin habe ich ja mehr als einmal in diesem Blog erörtert und dass ich ebenso Fan von schneller, dreckiger Gitarrenmusik bin, die eben nicht Heavy Metal ist, ist ja auch nicht ganz unbekannt.

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So war ich auch wirklich enttäuscht, als ich im Rahmen der Berlinale nicht zum neuen Film Gegengerade konnte und ebenso nicht zur Party danach. Nur zur kurzen Erklärung, die Gegengerade ist die Tribüne im St. Pauli Stadion, die mich dann auch beherbergte, wenn ich im Stadion war, insofern auch irgendwie mein Film.

Und die Party danach in einem Berliner Edel-Hotel, dass erst- und wohl auch letztmalig ein Konzert von Slime beherbergte und danach von Gästen und SEK Einsatzkommando auseinandergenommen wurde, konnte ich ebenfalls nur von Hörensagen mitbekommen. Großer Mist soetwas.

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Erfreut war ich dann allerdings, als ich kurzfristig erfuhr, dass es noch eine Premierenparty letztes Wochenende in Hamburg geben sollte, wieder in einem guten Hotel, dieses Mal allerdings ohne Sime – aber dafür in Hamburg.

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St. Pauli, Hamburg, gute zu erwartende Musik und als absolutes Schmankerl für mich die Möglichkeit eines Einlasses. Grund genug spontan mal wieder meiner Heimatstadt einen Besuch abzustatten. Genaugenommen erfuhr ich Freitag Nacht, dass das wohl etwas würde mit dem Entree am Samstag Abend, also ab auf die Autobahn nach Hamburg.

Das ganze fand im Interconti Hamburg statt, einem 5 Sterne Hotel an der Alster, dass ich bisher nur vom damals noch beinhalteten Spielkasino kannte, bei dem wir damals zu Ausbildungs oder Studentenzeiten mal 50 € mit 5 € Chips beim Black Jack verspielten, während Kiezgröße Kalle Schwensen am gleichen Tisch mit 500ertern um sich schmiss. Deprimierend damals.

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Egal, an diesem Abend empfing dieses Hotel Bunten Menschen, Tätowierte Hostessen, B-und-C Promis und mich und äääh wer hätte das nun gedacht Kalle Schwensen. Er brauchte allerdings mit nichts um sich schmeissen, denn Getränke und Fingerfood war frei und das Spielkasino ist lange woanders. Stattdessen lud er mich in seinen neuen Fetisch Club “Club de Sade” ein, den er wohl auf der Reeperbahn gekauft hätte, ich bräuchte ihm einfach schreiben und das ginge klar… äh ja. Nein Danke Herr Schwensen.

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Aber ich konnte mich auch ohne einen besuch in ebendiesem Club auf der Party im Interconti sehr gut amüsieren, erstmal mit Tanna, die dort Tattoo-Hostessierte, wie auch mit vielen anderen netten Personen, beispielweise einer Designerin, oder einer Journalistin der ….ääää irgendeiner Zeitschrift, die ich nie gelesen habe, die aber bestimmt gaaanz toll ist.

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Auf jeden Fall konnte ich feststellen, dass die Musik eine der besten war, die ich Partymäßig in den letzten Jahren erlebt habe, dass die Leute ud die Party absolut nicht ins Interconti passte, dass Jägermeister-O mit frischgepressten Orangen ein Gedicht ist undman die interessatesten Personen im Raucherraum kennenlernt…

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Ausserdem muss ich irgendwie sagen, dass es mich nicht wirklich anmacht, von Claude Oliver Rudolf angetanzt zu werden, aber zeitweise kann man sich da kaum retten… Was solls.

Spannend übrigens auch wieder, dass man bei mir mal wieder Drogen vermutete bzw. ich doch wissen müsste, wo man welche bekäme – ich wusste nicht – konnte dem Menschen, der mich kurze Zeit später fragte, ob ich Drogen suchen würde aber weiterhelfen, wo er Kunden fände… Mist, ich hätte Provision verlangen sollen ;-)

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Leid taten mir nur ein wenig die Hotelangestellten, die mit solch einer Meute an Gäste umkommen mussten und nur minder-glücklich aussahen. Aber ich machte mir vollkommen unbegründet Sorgen, wie ich bei zwei Gesprächen erfuhr. Die eine Dame erzählte mir von 7 Abibällen, die sie bereits mitgemacht hätte, mit auf dem Gang liegenden Schnappsleichen, hyperventilierenden Eltern und noch einigen Dingen. Ein weiterer Security Mann erzählte mir, er habe gar spaß, sei eigentlich auch ein Psychobilly, aber die fortschreitenden Gereimratsecken sowie sein Job liessen einfach keinen Flat mehr zu ;-) Okay, in diesem Fall war die Gegengerade After Film Party wohl einfach mal eine spannende Abwechslung vom Hotelalltag.

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Uns zog es danach noch ins magische Dreieck aus 20 Flight Rock, Cobra Bar und King Calavera und wurde immerhin von 2 Personen angesprochen, die mich wiedererkannten – dabei war ich glaube ich erst 2 oder drei mal da.. Ich falle wohl auf :)

Auf jeden Fall hat es sich gelohnt nach Hamburg zu fahren.

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Rodeo Club Berlin

mir schien es eine Ewigkeit her, alsich das letzte Mal mit Janka und Sheila unterwegs war. Verschiedene Urlaube, CSDs, allgemeine und spezielle Lustlosigkeiten und was weiss ich noch verhinderten das in der letzten Zeit viel zu oft. Doch gestern war es endlich wieder einmal so weit.

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Da die beiden vorher noch in der neuen Friedrichstadtpalast die neue Show Yma, zu der ich mir auch noch eine Pressekarte von der Presseabteilung erhoffe.. na schauen wir mal, ob mir die als blogger gewährt wird..Aber sei es drum, wir trafen uns bei Vapiano (wo auch sonst) und erlebten erstmalig den ganzen Vapiano’s Service, der einem dort gewährt wird. Dass einem in einem Selbstbedienungslokal das Essen an den Tisch gebracht wird ist sicher selten, dass der Geschäftsführer eigens an den Tisch kommt und sich nach dem Wohlbefinden seiner Gäste erkundig auch und dass er sich nicht lange bitten lässt und einen Apperetiv ausgibt dürfte gar einzigartig sein. Guter Laden dieses Vapiano’s in der Friedrichstrasse – zumindest für besondere Gäste.

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Als wir so genährt waren, war es aber viel zu früh für das eigentliche Ziel den Klub International im Kino International. Drum brachte Janka den Rodeo Club ins Spiel. Da waren wir noch nie, also ist es ersteinmal per se eine gute Idee. Oranienburger Strasse am Korsett-Strassenstrich fielen wir zwar dann doch irgendwie auf, nicht jedoch negativ und wir wollten den Damen dort ja auch ihr Geschäft nicht verderben, folglich war es auch kein Problem, ins Gespräch zu kommen, auch wenn sie uns ersteinmal wie blöde Touris zum Hinterausgang des Rodeo Clubs stöckeln liessen, bis wir dort herausfunden, wo wir denn hinmüssten um eben nicht heraus sondern herein zu kommen…. Einmal rund um Quaree und über den Kopfsteinpflaster ausgelegten Innenhof aber wir sind da ja gestählt. High Heels auf Eisbedecktem Kopfsteinpflaster hat uns auch noch nicht verzweifeln lassen also dieser Weg auch nicht.

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Der Rodeo Club also, viel drüber gehört, nie gesehen im alten Postfuhramt. Für Berlin typische Tapeten an den bröckelnden Wänden und irgendwie hat dieser Bau schon bessere Tage gesehen – leider wird er das wohl auch bald wieder, denn er fällt der Gentrifizierung zum Opfer und wurde oder wird bald verkauft und dann ist diese Ureigene Atmosphäre wohl dahin – und auch der Rodeo Club… dem bereits gekündigt wurde.

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Und wieder etwas urbane Atmosphäre dahin, denn der Rode Club ist einzigartig, die Haupt-Tanzfläche ist ein großer Kuppelsaal, nebenan kleine Tanzflächen und Bar-Räume und ganz normale Gäste – kein Schickimicki Schick, den man vielleicht an dieser Stelle erwartet hätte. Ich überlegte mir eine ganze Weile, woran mich der Kuppelsaal erinnert, bis es mir auf einem Male wie Schuppen von den Augen fiel, als ein Kellner mit einer Astra-Kiste an mir vorbei lief. Astra – St-Pauli – Prinzenbar. Irgendwie sehr ähnlich und urban.

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Erstaunlich auch die Musikauswahl im Rodeo Club. selten gehörte Klassiker. Salt’N'Pepper mit Push it, die ich tanzed hörte, während der rest der Crew gelangweilt saß und ich von oben ja genau in die Dekolletes von Janka und Sheila schaute … “Push it” in Reinform… aber ich glaube Salt’N'Pepper haben das irgendwie anders gemeint… Trotzdem kam mir gerade “passt genau” in den Sinn :)

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Eigentlich fand ich den Rodeo Club wirklich nett, aber die Musik war wohl weder für Sheila noch für Janka ein musikalischer Hochgenuss, also verabschiedeten wir uns vom Rodeo Club und den beiden auf dem “Pizza Strich” vor dem Club auf Kundschaft wartenden Mädels in den Klub International.

Neun Jahre Irrenhouse

Es gibt Anlässen, an denen man erkennt, wie die Zeit vergeht. An diesem Wochenende war es mal wieder so weit. Es stand das Geburtstagsirrenhouse an. Genaugenommen feierte Nina Queer neun Jahre Irrenhouse. In der Tat ein Grund zum feiern, gerade in der Partytechnisch schwierigen Berliner clubszene.

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Obwohl es in Berlin offensichtlich ein leichtes ist, eine mal wirklich eingeführte Party zu veranstalten. Das KI und GMF sind weit über 10 Jahre. Am Irrenhouse habe ich keinerlei Angst, dass es dieses im nächten Jahr nicht mehr geben sollte und auch die Propaganda ist offensichtlich eine sichere Bank. Schön soetwas.

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Aber zurück zum Irrenhouse. Neun Jahre gibt es Ninas Party im Geburtstagsklub schon und mein erster Besuch war zur Party “Vier Jahre Irrenhouse, 5 Jahre Nina Queer“. Nach Adam Riese habe ich somit 5 Jahre Irrenhouse mitgemacht  un d die allermeisten auch tatsächlich im Gebrtstagsklub gesehen. Der dritte samstag im Monat ist eben ein Pflichttermin und Ausreden gibt es wenige, dort nicht zu erscheinen.

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Neun Jahre Irrenhouse bedeuten aber auch 108 Partys im Geburtstagsklub und bei einem Durchschnitt von etwas über Vier Nummern pro Transenshow geschätzte 450 Shows auf der kleinen Bühne im Irrenhouse. Damit kann man ohne wenn und Aber sagen, dass die Bretter der Travestie imn Berlin im Irrenhouse stehen. Was soll man sagen. Das Irrenhouse. Im Hochsommer leer, im Hochwinter brechend voll, Immer heiss, gerne stickig mit einem Weg, den bei Eis und Regen wirklich niemand gehen möchte. Man wird hier mit Konfetti, Bier oder ekeligen Dingen beworfen. Zeitweise sind die Toiletten kaum begehbar, aber das Irrenhouse ist immer ein Erlebnis. Und für mich war es damals der Grund, das erste Mal aus hamburg nach Berlin zu fahren, wo ich nun bereits einige jahre wohne. Danke Nina.

An diesem Abend wurden die Irrenhouse Allstars mit einem Best of Irrenhouse. Best of, sollte zwar nicht ganz “die besten Nummern, die bereits im Irrenhouse gelafen sind” bedeuten, aber trotzdem wurde eine klasse Nummer aus der Mottenkiste in der sie leider gelandet ist geholt. Ich weiss nicht mehr genau, wann Nina, Stella DeStroy und Mataina Ah wie süß die Sugababes mit About you now schon mal gebracht haben, aber ich meine mich erinnern zu können, dass das Hintergrundlicht blau war. Ich weiss mich aber auch zu erinnern, dass ich es damals schon klasse fand. Ebenso gestern.

ZU den Irrenhouse Allstars gehören aber mehr. Gloria Viagra und Melli Magic. Doch während letztere aus Mykonos ist, ist erstere gestern live im Geburtstagsklub gewesen. Laut Nina hatte sie Gloria live mit Red Hot Chili Peppers betsellt wurde aber mit einem neun Jahre Irrenhouse Song überrascht und schien auch wirklich überrascht. Das war scheinbar wirklich nicht abgesprochen und Nina freute sich wirklich.

Ich freute mich beim nächsten Lied… So wie ich mich an mein allererstes Mal Irrenhouse erinnere, erinnere ich mich auch an mein allererstes Mal GMF. Ein großer Lockenkopf namens Gloria Viagra schob Mia mit Tanz der Moleküle in den CD PLayer und das Publikum ging mit den ersten Worten “Ich bin hier, weil ich hier hin gehöre” ab. Dieses Mal war es zwar nicht Gloria sondern Stella und diese nicht hinter eine DJ Pult sondern auf der Bühne, aber der Inhalt des Songs stimmte weiterhin.

Es ging weiter mit einer sehr unkonvesntionellen Nummer, man könnte auch sagen, mit einer ungeplanten. Ein Junggesellenabschied bevölkerte das Irrenhouse und der Bräutigam sah sich kurze zeit später mit Perücke und Schminke in bereits ziemlich abgefüllten Zustand auf der Bühne wieder. Das war wohl die mieseste Nummer ever im Irrenhouse. Und eine Nummer, die den armen Bräutigam bis ans Ende seiner Tage begleiten wird.

Vier Nummern. Normalerweise ist damit die Show im Irrenhouse durch, ab und an gibt es da schon mal eine Nummer mehr, an diesem Abend wurde das allerdings getoppt.  Und so kommen wir wieder zu seriösen Drag Nummern. Zumindest, was im Irrenhouse so als Seriös eingestuft werden kann. Und das kann es schon einmal sein, wenn Mataina mit übergroßer Oberweite das Möchtegern Model und Möchtegernsängerin Daniela Katzenberger nachmacht und – in diesem Falle vermutlich gewollt – keinen einzigen Playbackton mit der richtigen Mundbewegung trifft.

Fünf Nummer gab es sicher schon ab und an, drum wurden es heuer sechs als Brigitte Skrothum die Bühne betrat und Dolly Partons Jolene brachte. Ob das allerdings feuerpolizeilich und vor allem moralisch so okay ist, eine Barbiepuppe mit offenem Feuer auf der Bühne zu verbrennen, lasse ich mal dahingestellt. Eine wirklich schöne Nummer war es auf jeden Fall.

Aber wir kennen das ja derzeit aus der Werbung. “7 ist besser als 3″ und als 4 und als 5 und als 6. Ausserdem hatte die Hauherrin neben der ersten Gemeinschaftsnummer bislang nichts zu tun… das musste noch geändert werden… und so kam Nina mit “Umbrella” bewaffnet auf die Bühne, währens Stella das Wasser mitbrachte. Begann es ganz normal, steigerte sich das zu einem Mit Wet Contest für Nina und die erste Reihe im Irrenhouse.

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Was soll man sagen, diese Party trägt den Namen zu Recht und ihr ist mindestens noch weitere neun Jahre zu gönnen.