Pink Inc @ Festplatz Nord

Berlin in da Pink Inc House

DJ PaScha @ Pink Inc
Pa$cha in da Pink House

Ich hatte irgendwie ein déjà vu, als ich den Flyer zur Pink Inc X-Mas Konfetti Party auf der Facebook Seite von Valery Pearl sah, Ron Steward (propaganda), Wicked Bunny (GMF) und PaScha (Peaches & Cream).

Eine illustre Auswahl berliner DJ-Namen aller Flyer einer typischen berliner Samstag Nacht und alle zusammen auf der Pink Inc. Man konnte also durchaus sagen, Berlin war in da House und damit Berlin auch richtig in Da House war, musste ich mich auch noch einmal auf der Pink Inc. zeigen.

Zoe Delay @ Pink Inc
ein Blogleser

Also habe ich noch einmal mein Engelskostüm herausgesucht, war ja immerhin eine X-mas Party und begab mich zum Festplatz Nord, dabei erwies sich das jüngst für 8 € gekaufte Iphone Navigationsgerät als erstaunlich gut. Ich bin also wieder in der Lage auch schwierige Strassen zu finden. …wie eben die des Festplatz Nord, dessen Eingang nicht dort war, wo ich ihn erwartete.

Dort angekommen war noch mehr nicht so recht dort, wo ich es erwartete. Mein Name auf der Gästeliste war dieses aber zum Glück nicht aber Valery Pearl konnte ich nirgenwo entdecken. Die hatte sich versteckt. Dafür waren allerdings die 20 Kilo Konfetti schon großräumig auf dem Boden verteilt und die Stimmung war ziemlich großartig.

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Ich könnte nun auch sagen PaScha war gut, aber die Hamburger wurden ihrem langweiligen Ruf nicht gerecht und ich habe lange keine Party mehr gesehen, wo Gäste den Tresen der Bar geentert hätten, um dort “die asses zu shaken” während unter ihnen weiterhin die Barkeeper “die drinks shaken”. Hamburg, wer hätte das gedacht.

Frau Pearl ist dann übrigens doch noch aufgetaucht. Nur Drags ausser Valery und mir waren auf der Party wieder einmal Fehlanzeige.. dafür waren aber massenweise gutaussehende Lesben im Haus, ich hatte streckenweise das Gefühl, ich sei auf einer Girlstown gelandet… Ich finde das Konzept der Girlstown ja irgendwie klasse.

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Shari

Wie wenn in Berlin die Proaganda und Girlstown zusammen eine große Party machen würden – nachdem vorher mehrere Wochen keine ordentliche Party gewesen wäre. Mädels und jungs feiern zusammen in trauter Zweiracht auf dem Tresen der Bar. Klasse.

Auf dem Rückweg wurde ich dann übrigens mit über 80 in der Stadt geblitzt……………… Auaaaa Ja, ich hatte dummerweise schon meine flügel abgelegt

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naugthty and nice @ La Fete Fatale

LA Fete Fatale im Bassy

nice and naughty

Dieser Samstag stant im Zeichen zweier Partys, die unbedingt unsere Aufmerksamkeit erforderten. Zum einen das Weihnachtsirrenhouse und zum Anderen die La Fete Fatale, die unter der Stickwort naughty and nice… (oder war es nice and naughty?) stand.

naughty santa
Naughty Santa

Die Fete Fatale hat sich in den wenigen Malen, die sie nun erst veranstaltet wurde zu einer wirklich etablierten Party entwickelt, bei der es jedes Mal viel zu schauen gibt, da sich viele Personen wirklich große Mühe mit den Kostümen geben… Diese waren dann ebenfalls zumeinst Naughty oder Nice… oder zumnindest weihnachtlich…

nice and nauhty santa

Ich selbst habe mich an eine meiner ersten Partys in Hamburg erinnert, zu der ich damals mal als Engel unterwegs war und wollte dieses zu dieser Party nun in Berlin wiederholen. Locken, Flügel, weisses Kosett… nice eben und mit diversen Schwierigkeiten, die ich hier allerdings nicht ausbreiten möchte. Doc heute ist nicht aller Tage…

naughty

Auf jeden Fall wollten wir früh los, uns gegen 22 Uhr bei Janka treffen und schnell losfahren, noch eben Siren abhiolen und dann eben in den fatalen Schmelztigel im Bassy eintauchen. So war das zumindest gedacht. Ziemlich genau gegen 23:58 verliessen wir die kroftsche Wohnung um die vierte im Bude des diesmaligen Abends, Siren abzuholen. Zwei Stunden Verspätung. Eindeutig naughty.

Angekommen durften wir festellen, dass viele liebgewonnene Personen anwesend waren (eindeutig nice) und dass generell sehr viele Personen dort waren (für die Party nice)… Leider hatten bei 15 Grad unter Null alle ihre Pelzmäntel aus der heimischen Garderobe genommen und diese in der Bassy-Garderobe abgegeben, die nun aus allen Nähten platzte… Für uns ziemlich naughty, nahm sie doch somit unsere Mäntel nicht mehr an.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben die Garderobe.

Aber auch so, war es ein Fest. Nicht gerade ein Weihnachstfest, aber doch eine sehr nette Veranstaltung. Ein österreichischer Kabarettist warf mit Witzen um sich, Frau Pepper schoss als Geisterjägerin mit Wasser um sich und Frau Edelstahl mit naughty Lebensbeichten der Besucher um sich, dazu noch der Kontest des besten Kostüms, bei dem Siren zumindest nominiert war.

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Dieses Mal wurden aber sogar zwei Kostüme ermittelt, wie sollte es anders sein, eines Naughty eines nice.. Siren galt als naughty, Diana und Carina als nice… …Ich weiss nicht, irgendwie konnte ich mich aber dem Eindruck nicht erwehren, als sei dort etwas durcheinandergekommen, denn mit meinen sicherlich nicht relevanten Augen erkannte ich ziemlich nette Kostüme, die als Naughty gekennzeichnet waren und ziemlich ungezogene Kostüme, die als nice gekennzeichnet wurden. Aber Schwamm drüber und lieber noch einen Caipi an der Bar bestellt, bevor das Weihnachtsirrenhouse wartete.

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Übrigens, ich vergaß, wie unpraktisch Engelsflügel auf einer vollen Party sind :)

The Hives @ Kesselhaus – Becks Music Experience Tour

Seit vielen Jahren ist Becks diejenige Biermarke, die sich am besten durch Marketing profiliert und immer wieder schafft Becks es, mit großartigen Musikaktionen auf sich aufmerksam zu machen. Eigentlich schon immer war die Becks Bühne auf dem hamburger Hafengeburtstag die beste der vielen Bühnen dort und das Rockspektakel auf dem Rathausmarkt ist dort seit vielen, vielen Jahren etabliert.

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Nun hat Becks eine weitere Musikveranstaltung ins Leben gerunfen. Die Becks Music Experience Tour. Drei Städte, zusammen sechs Bands und das ganze moderiert durch Oliver Korittke…. Auftreten sollten Dúné und The Hives…. Erstere kannte ich bisdato nicht, aber The Hives sind klasse, also wollte ich da hin.

Normalerweise hätte ich die Social Marketing Kampagne mitmachen müssen, mich bei Herrn Korittke für einen Gästelistenplatz bewerben müssen, um dann hoffen müssen, das Spektakel in Berlin besuchen zu dürfen…. Das kann alles aber auch viel einfacher gehen: Ich hatte das große Glück, von Britta auf die Presseliste gesetzt zu werden, die mir nicht nur einen “relativ” leeren Platz mit großartiger Aussicht auf The Hives bot, sondern auch noch ein paar Becks Gutscheine einbrachte.

Becks Music Experience

Doch vor dem Hauptact spielten Dúné. ….Nie gehört? Ich auch nicht. Und wirklich verpasst habe ich damit auch nichts. Becks erzählt über die Band folgendes: In nur drei Jahren haben es Dúné von der Schülerband zum Topact geschafft. Dabei haben sie ihre Musik nicht dem Mainstream angepasst, sondern den Mainstream ihrer Musik. … Hmmm na ich würde es nicht so sagen. Für mich sah es so aus, als sei Mika mit der Nena Band unterwegs, irgendwo in den 80ern steckengeblieben mit etwas mehr von allem, als es nötig gewesen sei…

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Sage und schreibe sieben Personen war die Band stark. Zwei Heimorgeln, ein Synthesizer, ein Macbook, drei Gitarristen, ein Bassist, ein Sänger, ein Drummer mit beleuchtetem Schlagzeug.  Dabei hatte ich das Gefühl als sei die einzige Frau in der Band vor allem dafür in der Band, weil diese Band dringend auch noch eine Frau brauchte. Viel gemacht, ausser ab und an mal eine Taste zu drücken, hat sie wenig. Oh doch, ich vergaß, sie hat noch extrem rumgehampelt, wie indess auch die anderen Mitglieder der Band…. Es sollte wohl zeigen, wie sehr sie zu ihrer Musik stehen, es wirkte allerdings – zumindest auf mich – eher lächerlich. Genauso lächerlich der Umstand, dass der Gitarrist links fast zu jedem Song die Gitarre wechselte und noch so ein paar Dinge mehr…. Die Musik war garnicht übel, der Auftritt von Dúné in meinen Augen irgendwie schon.

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Ganz anders The Hives. Eine wirklich coole Band, mit klasse Musik und einem großartigen Stil. Sie haben die Farben Schwarz Weiss vollkommen verinnerlicht. Schlagzeug, Verstärker, Gitarren, Outfit, alles war schwarz weiss, sogar die Schlipse der fünf Hives. Der Sänger war großartig und ein klasse Entertainer, die Band rockte ihr Ding herunter ohne viel Starallüren und die Stimmung war wirklich klasse.

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Erstaunlich. Meist erwartet man ja bei einer Marketingaktion viele Personen, die eigentlich mit Musik nichts am Hut haben, Becks hat es aber geschafft, dass dort tatsächlich Gäste waren, die die Bands sehen wollten und die wirklich feierfreudig waren. Das Publikum pogte und feierte und die Zugabeforderungen waren ernst gemeint und verdient.

Ich hatte viel Spaß mit der Becks Music Experience Tour, mit den Hives und mit drei Becks Lemon.

Michael Jackson in der O2 World

Eigentlich habe ich noch genug zum CSD in Köln zu schreiben, aber ich muss einmal kurz unterbrechen umdem thema des Tages etwas Luft zu geben. Die große Michael Jackson Trauerfeier, die bereits als eines der größten Medienereignisse benannt wurde und die weltweit im Fernsehen und in Berlin in der O2 World zu sehen war…. Und ich war da. Warum ich da war, weiss ich eigentlich garnicht so recht, vermutlich Sensationstourismus.

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Ich wollte eigentlich da hin um danach schreiben zu können, was das für ein Kitsch war, um mich ein wenig darüber auszulassen, dass alle von der tollen Familie Jackson reden, die ja offensichtlich nicht sooo toll war oder irgendwie anders zu lästern. Irgendwie kann ich das aber nicht, denn ich war tatsächlich ergriffen und – ich gebe tatsächlich zu – mir kamen fast die Tränen.

Auch wenn Michael Jackson eine komische Person war, wenn vielleicht gar der ein oder andere Vorwurf über ihn stimmen sollte, er war ein großartiger Künstler, und die BAD war eine der ersten Platten, die ich mir damals zulegte. Danach kam selbstverständlich noch irgendwann Thriller hinzu und später auf Flohmärkten noch das ein oder andere Album. Ich kann also ohne Probleme zugeben, dass Michael Jacksons Musik in mir etwas bewegt hat.

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Ebenso bewegte mich die Trauerfeier, die in einem wirklich komischen Rahmen stattfand. Eine dunkle O2 World, die besser besucht war, als ich wohl erwartet hätte, Besucher die teilweise wie bei einer Messe mitgingen. Unter dem großen Anzeigenwürfel mit den Riesenbildschirmen ein kleiner punktbeleuchteter Schrein wurde die Trauerfeier in ganzer Länge übertragen wobei manch einer Nachos und Cola zu sich nahm, wie bei jedem x-beliebigen Eishockeyspiel. Strange irgendwie – wie die gesamte Veranstaltung…

Allerdings nehme ich der Großzahl der aufgetretenen Künstler ab, dass sie dort waren, um wirklich dem King of Pop die letzte Ehre zu bezeugen. Ich sage mal so, dass ein Stevie Wonder oder ein Lionel Richie keiner Plattenfirma mehr irgendwas schuldet und etwas Werbung machen muss. Genauso viele andere Künstler, denen ich einfach abnehme, dass sie wirklich einen Grund hatten, dort zu sein – und der hiess Michael Jackson und nicht Familie Jackson. Als dann alle zusammen “Heal the World” sangen kämpfte ich tatsächlich auch mit den Tränen.

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Michael Jackson war eine traurige Gestalt, aber auch ein Mensch, dem ich abnehme, dass er tatsächlich daran glaubte, dass die Welt zu verbessern sei. Nicht gerade seine eigene, die sicherlich vermutlich nie so war, wie es einem Menschen zu Wünschen ist. Soweit ich gehört habe, soll ein nicht unbeträchtlicher Teil seines Vermögens verschiedenen Wohltätigen Organisationen zugute kommen. Man mag hoffen dass sie etwas damit anfangen können und Michael Jacksonst Vermächtnis so tatsächlich die Welt etwas besser macht.

Also, ich liebe Michael Jackson nicht, ich werde ihn nicht vermissen, aber ich bin mit seiner Musik aufgewachsen und ich mag sie gerne.

Ziemlich klar ist, dass seine Musik weiterlebt, ist sie doch frisch, wie sie immer war… Bad, Dirty Diana, Thriller, Jam, Smo0th Criminal, Beat it und und und und. Diese Songs wird man auch noch später hören wie man auch noch immer Elvis, die Beatles oder Queen hört. Apropos Beatles. Ich bin gespannt, ob Paule tatsächlich seine Lieder zurückbekommt. Und Apropos Queen…. Ganz egal, ob mich die Feier bewegt hat, Queens “Last Concert” war einfach noch eine Nummer größer.

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