Zoe Delay » Tara La Luna

Zoe Delay

Dragqueen und Partygirl in Berlin

Eine goldene Sternstunde der Burlesque

Eine goldene Sternstunde der Burlesque wurde am Feb.24, 2010, gepostet


Empress Stah, Ardor DeVille & Tara La Luna auf der Bühne im Heimathafen Neukölln

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Was war dass denn geniales? …. Nun habe ich ja schon manch eine burlesque Performance gesehen, aber ich soetwas, wie die Nummer von Empress Stah habe ich noch nicht erlebt. Da reicht mein – offensichtlich bereits als running Gag betrachtetes “Großartig” nicht aus, aber später mehr.

Die Le Fete Fatale stand wieder einmal an und mit ihr bevölkerten dieses Mal diverseste tote Hollywoodgrößen den Himathafen Neukölln, denn das Motto hiess am Samstag “House of haunted Hollywood”… Ich selber konnte mit dem Motto irgendwie nicht so viel anfangen und verweigerte mir ein abgedrehtes und totes Outfit. Es hatte etwas von Halloween, wobei sich die Gäste der Fete Fatale wieder einmal richtig Mühe gegeben haben. Tolle Outfits dabei… und tolle Nummern…

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Ich kam eigentlich mit der freudigen Erwartung zur Fete Fatale, dort die Nummer von Ardor DeVille und Tara La Luna zu sehen, die ich wirklich beide noch nie auf der Bühne gesehen habe… und dieses Mal gar zusammen. Leider kamen wir einige Minuten zu spät um Ardor noch singen zu hören aber der Anblick von Tara entschädigte für vieles. Ein tolles Paar die beiden und eine tolle Performerin, die Tara.

Aber auf der Bühne wurde deises Mal eh geklotzt und nicht gekleckert. Ich weiss nicht genau, wie man es nennt, was dort auf die Bühne gebracht wurde, um dieechte Geschichten gestrickt und es tat sich um die Künstler herum allerhand auf der Bühne. … Auf der konnte man auch mal wieder Lady Lou bewundern, die sich wieder einmal einen Sugardaddy geangelt hatte und ihn um den einen oder anderen Dollar erleichterte – und am Ende der Nummer ganz dem Motto der Party reich und schön, jedoch jung verstarb. Doof gelaufen.

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Apropos reich… Empress Star scheint reich zu sein, war sie doch über und über mit Goldbedeckt. Schwierig wirds, wenn man mich fragt, was mich an der Nummer besonders begeistert hat. Ich kann es nicht sagen, aber ich stand mit offenem Mund staunend da und schloss ihn erst, als ich Gold im Mund hatte… Und im Rotwein. Man hätte denken können, wir seien schon frühzeitig im Irrenhouse gelandet. Dort ist es ebenfalls gefährlich, kurz vor der Bühne zu stehen. Auf jeden Fall war es eine sehr andere Art des Entblätterns, was uns Empress Stah dort auf der Bühne zeigte. Klasse.

Auf jeden Fall war eien illustre Gesellschaft im Heimathafen auf und vor der Bühne vertreten und eigentlich wollten weder Sheila noch ich die Party verlassen, aber was soll man machen als “Presse”, denn immerhin wartete das Irrenhouse auf uns, und das darf man auch für eine La Fête Fatale kaum verpassen.

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Selten war eine Zusammenstellung von toten und untoten Menschen so Interessant… Ausser vielleicht bei Bob Youngs Halloween Masquerade.



Fashion Show im Spy Club

Fashion Show im Spy Club wurde am Aug.31, 2009, gepostet


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Ich war neulich ziemlich verwundert, als ich einen Flyer für den Spy Club im Cookies sah und auf der Vorderseite einige Mädes (unter Anderem Tara La Luna) in typischen Pony Mädchen Outfits posierten.

Äh eine Ponymädchen Modeschau im Spy Club? Das verwundert mich ein wenig, versteht sich das Cookies doch als sehr nobler Club, während Pony Mädchen durch die Nische immer noch ein wenig Underground ist, zum zweiten ist der Spy Club zwar generell offen, da eine Bob Young Party aber auf jeden Fall immer noch sehr Gaylastig – Ponymädchen hingegen macht Mode für Frauen… was also bringt ein größtenteils schwules Publikum der Marke?

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Diese Frage sollte sich mir bis zum Ende nicht erschliessen, aber das ist ja auch egal. Sheila, Janka und ich sind vermutlich mehr oder weniger die einzigen wirklichen Verbindungen des Spy Clubs und der Szene, für die Pony Mädchen Kleidung steht, vermutlich das ist dann auch der Grund gewesen, warum die beiden dann auch auf der Show mit auftraten.

Ich hingegen konnte mich ein wenig mit den Gästen unterhalten und den einen oder andere Cocktail trinken. (was sich übrigens heute morgen, ääh nachmittag beim Aufwachen bemerkbar machen sollte). Sei es drum, auf einmal stand Marcella hinter mir, die mit zwei Freundinnen an der Bar 25 abgewiesen wurde und die dann etwas anderes suchten. Drei nett anzuschauende Mädels, zweimal hohe Hacken, einmal kurzer Rock.. Was soll man denn noch machen? …Keine Ahnung, vielleicht braucht man am letzten Wochenende, wo die Bar noch auf hat irgendwelche besonderen Referenzen, die sie nicht hatten. Vielleicht muss man jemanden kennen, der jemanden kennt, der zumindest jemanden kennt.

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Nun sie landeten eben dann zufällig im Cookies und Marcella war verwundert, als sie Sheila auf der Bühne sah. Da sollte ich nicht weit sein und ja, ich war vor der Bühne. Sie wusste, was eine Bob Young Party so bedeutet, ihre Mädels wurden das erst nach einiger Zeit gewahr. Wie gesagt. Gaylastig das ganze. Für Mädels nicht so spannend.

Für die Jungs allerdings schien eher die Modeschau nicht so spannend zu sein, denn die Euphorie – ausser der in irgendeiner Weise beteiligten hielt sich doch arg in Grenzen. Traurig eigentlich, gaben die Mädels doch ihr bestes. Ich glaube, die Show wäre woanders erfolgreicher gewesen. Na denn, nett war es trotzdem und während Janka und Sheila schon auf dem Weg zur Boheme Sauvage waren, klönte ich noch ein wenig mit Marcella über 20er Jahre Partys, ihre Pläne, nach Frankfurt zu ziehen, die Sehnsucht der dortigen Künstlerszene nach guten Partys und Beziehungen über weite Wege…

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Doch ich wollte ja zur Boheme Sauvage nachkommen und fuhr weiter.



Fashion Rock Night Berlin

Fashion Rock Night Berlin wurde am Feb.02, 2009, gepostet


Fashion Rock Night Berlin – Rockawear Vs. Ve’Cel

Nach dem unglaublichen Underground Catwalk zur Berlin Fashion Week im Sommer letzten Jahres war klar, dass wir auch auf der Fashion Rock Night Berlin anwesend sein müssten. Das ganze war auch in diesem Fall wieder an einem Ort, der im weitesten Sinne mit Mobilität zu tun hat, doch statt in einer Ubahn, war die Fashion Rock Night Berlin dieses mal in den heiligen – und ziemlich kühlen – Hallen der Autotuner von West Coast Customs angesiedelt.

Rocawear vs. Ve’Cel

Es war kalt in Berlin. Bitterkalt. Glücklicherweise sicherte uns eine Presseakkreditierung den schnellen Eintritt, während beispielsweise Tara La Luna und ihr Freund noch bibbernd vor der Gästeliste ausharrten mussten, und nicht so fix reinkamen. Sie hatten mein vollständiges Mitgefühl. Aber trotzdem gingen wir lieber ersteinmal ins etwas wärmere, die große Halle von West Coast Customs.

Tara La Luna in Ponymädchen Outfit

Tja, eigentlich waren wir ja Presse, aber das hielt die anwesende Presse nicht davon ab, uns vor die Sponsorenwand zu fordern und wie es sich gehört ausführlich zu fotografieren. Hach ich liebe diese Situationen, wo man für eine Weile einen uneingeschränkrten Star-Status hat. Das da gerade Presse Presse fotografierte muss man ja niemandem erzählen. Keine Frage: wir waren mehr Star als Presse !

Allerdings sollen noch ein paar andere Stars dort gewesen sein: Till Lindemann, Richard Z. Kruspe, Christoph Schneider (alle Rammstein), Oliver Korittke, Max Buskohl, Jimi Blue & Wilson Gonzales Ochsenknecht, Martin Kesici, Big Dane (West Coast Customs), Johanna Klum, etc etc…. Mal sehen, Oliver Korittke habe ich gesehen, Max Buskohl und Martin Kesici, alle anderen habe ich mal wieder nicht gesehen oder nicht erkannt. Aber das ist ja auch nichts neues bei mir. Ich erkenne eh niemanden, mit dem ich mich nicht schon mindestens 5 Minuten unterhalten habe.

Zur Show selber muss ich sagen, dass dieses Mal zwar mit den Labels von Jay-Z und Chester Bennington von Linkin Park die eindeutig größeren Namen gezeigt wurden, die Mode auf dem Underground Catwalk aber viel spannender war. Junge Designer, die der Welt noch etwas beweisen wollen schneidern einfach interessantere Mode als die Herren Rockstars, die eben doch eher für den Mainstream schneidern. Hätte ich beim Underground Catwalk alleine von Redcat 7 beide gezeigten Kostüme sofort genommen, haben mir auf dieser Modeschau gerade mal zwei Stücke so gefallen, dass ich sie kaufen würde – wären sie denn bezahlbar. Aber für die langweiligere Mode der Stars kann man der Veranstaltung nichts vorwerfen, wurde sie doch ansonsten klasse von den Rockstar Models präsentiert. Zeitweise passierte so viel auf der Bühne, dass man nicht wusste, wo man hinschauen soll.

Apropos Rockstar Models und ebenso apropos niemanden erkennen. Ein Rockstar Model, das ich nicht erkannte, das mich allerdings erkannte, was Nathalie, das süße Bunny vom CSD in Hamburg. In Hamburg hat sie irgendwer dazu gebracht, sich doch einmal bei Rockstar Models zu bewerben.. Und offensichtlich fand Emma, die im übrigen in einem traumhaften Ponymädchen Outfit auf der Fashion Rock Night Berlin war, sie großartig genug, um sie aufzunehmen. Top

Nathalie & Ich in Jungbluth Fashion

Großartig waren übrigens auch zwei Autos, die dort herumstanden. K.I.T.T. Ihr wisst schon: ein Mann und sein Auto stand dort herum. Schwarz mit roten Leuchten vorne. Ein Traum. Da konnte der Dodge oder was auch immer der aufgemotzte Wagen daneben war dort heumstehen und grün werden… Ach der war ja grün… Ansonsten stand da noch ein Blues Brothers Polizeiwagen herum. Solche Wagen haben einfach mehr Stil als top aufgemotzte Karren. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Wie auch beim Catering der Fashion Rock Night Berlin. Natürlich gab es auch etwas zu essen. Keine Lachs oder Kaviarschnittchen sondern richtig schön ordinäre Hot Dogs. Lekka.

Also insgesamt was es eine klasse Veranstaltung, Die Mode von Jay-Z und Chester Bennington war eher nebensächlich, der Event selber war der Star.. und K.I.T.T. und wir natürlich ;-)

Copyright: Tilllate

Und es sich als Stars so gehört machten wir uns bald rar, denn uns wurde kühl und wir wollten noch weiter.



Latexfashion von Tres Bonjour @ VCF

Latexfashion von Tres Bonjour @ VCF wurde am Dez.01, 2008, gepostet


… oder auch: 20 Euro waren dann doch zu viel.

Es war nicht gerade die erste Fashionshow, die ich miterlebt habe und auch nicht diejenige im extravagantesten Ambiente und doch war sie etwas besonders. Es war die erste, für die ich Eintritt bezahlte…

Das Label Tres Bonjour sollte unter dem Motto Fashion meets Music in Synthetic Spaces im VCF eine Fashionshow der neuesten Kollektion veranstalten. Es stand etwas von aussergewöhnlicher Coture Fashion in einer der angesagtesten Locations in Berlin… Ein Besuch auf der Webseite von Tres Bonjour überzeugte mich dann, dass es wohl großartig werden könnte. Zwar bin ich nicht die größte Verfechterin von Latex-Mode, aber die Stücke auf der Webseite waren doch sehr edel und in der Tat aussergewöhnlich.

Sheila & The Horosistas

Der Abend begann allerdings etwas später als gedacht, da Fräulein Wolf wieder etwas länger als gedacht brauchte. Das machte aber nichts, denn wir kamen weitaus früh genug um die Fashionshow mitzuerleben.

Ob das VCF nun tatsächlich eine der angesatesten Locations in Berlin ist, mag ich nicht entscheiden, aber ich habe schon stylerische Clubs gesehen. Klein und fein nennt man das dann wohl. Das ganze hatte etwas gemäuerartiges, vielleicht genau das richtige, für Latex-Fashion. Aber auch wenn der Club wirklich so angesagt ist, die Bar war gestern nicht gut aufgelegt, ich bestellte einen Southern Comfort Ginger Ale, aber es gab kein Southern Comfort, als Sheilas Campari-O wurde ein Bacardi-O und den Mai Tai, den ich dann bestellte, habe ich auch schon einmal besser in der Hand gehabt. Sei es drum, wir waren ja nicht da um Alkohol zu trinken, sondern um eine Fashion Show zu schauen.

Die liess allerdings noch etwas auf sich warten und war dann auch kürzer als erwartet. Zudem muss ich gestehen, war sie auch langweiliger als erwartet. Ich hatte großartige Latexkreationen erwartet, war aber etwas enttäuscht, als ich bemerkte, dass es sich doch “nur” um Bademoden handelte, die zwar allesamt von großartigen Models getragen wurden und auch wirklich schick waren… Aber richtig spannend ist etwas anderes.

Soweit ich gesehen habe, waren die meisten Besucher sehr zufrieden, ich jedoch trauerte etwas über 20 ausgegebene Euros. Die Show und die Party war also etwas lala, die Besucher Gäste auf dieser Fashionshow sowie die Models waren aber allererste Klasse. Tara, Eden, Valena, Heidi and Xarah – The Horosistas und noch viele weitere spannende Personen.

Valena Fürstenberg – please help me – Tara La Luna

Nett war auch der Kerl, der meinte uns überzeugen zu müssen, die Boheme Noir am nächsten Wochenende besuchen zu müssen… Mal sehen, vorher werden wir aber auf jeden Fall zu einem Konzert gehen müssen. Al & The Black Cats sind in Berlin…. Jaja, die kennt wieder niemand, aber die sind großartig.

Wie gesagt, etwas enttäuscht war ich, aber nicht so sehr um mir nicht auch eine neue Fashionshow von Tres Bonjour anzuschauen. Ob ich allerdings nocheinmal 20 € zahle, weiss ich nicht.




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