Zwei Kurzstopps vorm Irrenhouse

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Es war Samstag und noch dazu ein dritter im Monat. Irrenhouse-Samstag also, vorher gab es aber noch einige Möglichkeiten, den Abend einklingen zu lassen. Zum Beispiel bei einer Vernissage bei Dermot O’Dyna, der seinen Friseursalon zu einer Ausstellungsfläche umwandelte.

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Doch vorher war die übliche Parkplatzrecherche erstaunich gut verlaufen, ein Paar Meter Fussweg und ein Parkplatz, der zwar mit einem „Hier bitte weil wegen Marathon nicht Parken“ Schild ausgesatattet war, doch was solls, die laufen ja nicht in der Nacht und am Morgen hatten wir eh nicht mehr vor, da zu sein. …Genaugenommen blieben wir nicht viel läger als ein Getränk, einige Fotos und ein paar wenige Gespräche…. Woran lag es? An der Kunst nicht, denn die fand ich einiges ansprechender als das letzte Jahr… Vielmehr wollten wir zum Geburtstag von Alex van Hessen, der die Titty Twisters Night Vol.3 zum Anlass nahm, in seinen Geburtstag reinzufeiern.

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Das ganze fand im Last Cathedral direkt neben dem White Trash statt, einem ziemlich stilvoll eingerichtetem Gothic laden. Särge, Totenköpfe, Skelette, große Leuchter und ähnliches. Wer schwarz denkt ist dort richtig. Zwar hatte ich es nie wirklich mit der schwarzen Szene, beeindruckend fand ich den Laden indess schon. Gerade als wir kamen hörten wir den Happy Birthday Gesang und konnten uns so direkt in die Schar der Gratulanten einreihen und Alex zum Geburtstag gratulieren… und da standen eine ganze Menge Personen, die man auf der einen oder anderen Veranstaltung kennengelernt hat. Martin Kesici, Liz Vegas, Carina und und und. Berlin ist eben doch sehr klein – immer und immer wieder.

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Als wir dann irgendwann in Richtung Irrenhouse verschwanden nahmen wir noch als Wegzehrung jeweils eine „schwarze Dose“ mit. Irgendein In-Getränk in einer – wen wunderts – schwarzen Dose. Diese erzählte uns war, dass dort garantiert kein Taurin drinn sein. Dummerweise war das nicht alles, was fehlte, sondern zudem auch noch guter Geschmack und im Zweifelsfall auch Alkohol. Damit wäre dieses Kreuterzeugs sicher besser gewesen. Ich bleibe da dann doch lieber bdei Red Bull.. Was bleibt: Alex ist immer noch jung, Martin Kesici hält Sheilas brüste für gemacht, Liz Vegas sieht in Blond gänzlich anders aus und die Last Cathedral ist ein cooler Laden, selbst für eine nicht sonderlich schwarze Person wie mich.

Titty Twister & Burlesker Tanz

Zwei Filmchen, die ich heute gefunden habe.

Die Titty Twister Bar – Viel Nackte Haut und noch mehr Schnaps

Wenn ich heute in meine Statistiken schaue, dann sehe ich heute massivst Suchbegriffe, die irgendwas mit Martin Kesici und seiner neulich eröffneten Bar Titty Twister zu tun haben. Irgendwas muss da heute los gewesen sein und es scheint mir so, als sei da heute ein Fernsehartikel gelaufen.

Unter der Überschrift „Die Titty Twister Bar – Viel Nackte Haut und noch mehr Schnaps“ zeigte Sat1 da heute einen kleinen Beitrag zu Eröffnung der Titty Twister Bar neulich. Leider gibt Sat1 keine Möglichkeit, das Video zu übernehmen.

Schaut mal rein.

Korsetts, Nylons und Pin-up: Die Rückkehr des Glamour

Überall wird ja derzeit das Thema Pinups und Burlesque thematisiert, so auch heute mal wieder bei Spiegel Online. Neben Zoe Scarlett und Dita von Teese gibt es unter dem Titel Korsetts, Nylons und Pin-up: Die Rückkehr des Glamour auch einen kleinen Ausschnitt, der im Queen Calavera gedreht wurde.

Zufall oder glückliche Fügung, dass ich an diesem Tag gerade auch im Queen Calavera war und man die ganze Nummer von Miss Julietta natürlich auch bei mir noch einmal in ganzer Länge sieht.

Den Spiegel Film findet man hier. Schaut mal rein.

Irgendwie treiben wir uns schon oft dort rum, wo gerade etwas wichtiges passiert. Nur warum sind die Kameras immer auf andere Personen gerichtet 😉

Martin Kesici und sein Titty Twister

Vampire und viele Rockstar Models im Titty Twister
Martin Kesici

Seit dem Underground Catwalk ist uns Martin Kesici schon häufiger über den Weg gelaufen und so lud er uns zur Eröffnung seiner neuen Bar Titty Twister auf dem Gelände der Kulturbrauerei ein. Titty Twister. Da war doch was…

Selbst ich – in fernsehdingen doch sehr unbedarft – wusste, dass das Titty Twisterdie Bar aus From Dusk till dawn ist, in die man sich besser nicht hereinwagt, wenn man nicht entweder bereits ein Vampir ist, oder Lust hat, bald einer zu sein. Das alles weiss ich vor allem daher, da es auch in hamburg eine Bar namens Titty Twister gab, die der Origina Filmrequisite nachempfunden war. btw. da gab es gute Cocktails.

Sammy von Redcat 7

Die Eröffnung sollte eigentlich bereits letzten Freitag stattfinden, aber irgendein Amt hat Martin Kesici einen Strich durch die Rechnung Eröffnung gemacht. Sie wurde kurzfristig abgeblasen und auch nächsten – soll heissen jetzt – Samstag verschoben.

Für eine Eröffnung einer Bar mit einem solchen Namen muss man sicg natürlich etwas einfallen lassen und so hat Sheila in ihrem Videoarchiv gestöbert, was es wohl so wichtiges in diesem Fim gab. Sie stiess dabei auf Salma Hayek, umwerfend aussehend, mit Schlange und natürlich auch später eine Person, mit der nicht gut Kirschen essen ist.

Es fand sich ein Schlangenkleid bei Ebay in den USA, es fanden sich weisse Kontaktlinsen bei Crazy Lenses und es fanden sich ein paar reisserische Eckzähne um als Vampir das Titty Twister zu besuchen. Der Abend konnte also beginnen.

Als wir endlich einen Parkplatz gefunden hatten und ich ebenso endlich eingesehen hab, dass die Eckzähne bei mir einfach nicht halten, als wir den Spießrutenlauf aus Idioten und Kopfsteinpflaster hinter und gebracht hatten, kamen wir an der Bar an. Martin begrüsste uns mit der Information, dass wir leider gerade die Lesben-Show verpasst hätten. Und natürlich, dass unsere Augen grandios aussehen. Der Meinung einiger Gäste nach, scheinen wir da alelrdings nichts lebenswichtiges verpasst zu haben.

Schlimmer war da schon, dass wir die Freigetränke verpasst hatten und es auch nur eher „hartes“ Zeug gab. Kein Problem. Jack Daniels Cola für mich ne Cola für Sheila und ein Schöfferhofer für Sarah. Zeit, sich die Bar einmal etwas näher anzusehen.

Im Großen und ganzen ist sie ein langer, hoher Raum, mit einem großen Tresen und Wandmalereien. Um sie richtig Coo, zu machen ist da noch einiges zu tun, aber der Holzfussboden kommt die Woche, Decken, Wandzierde, Dämonenköpfe und ähnliches sind auch schon im Anmarsch. Es war sozusagen die Eröffnung einer halbfertigen Bar.

Aber es waren allerhand bekannte Gesichter dort, die uns von unseren Ausflügen in die Nachtlandschaft Berlins bekannt sind. Eigentlich kann man sagen, dass sich der halbe Underground Catwalk auf dieser Party herumtrieb. Ob nun Alex van Hessen, Stefan Kretzschmar, viele der Rockstar Models, Sammy von Redcat-7 oder Valena Fürstenberg von Ponymädchen.


Valena Fürstenberg von Ponymädchen

Spannend, wie man immer wieder auf die gleichen Personen trifft – und die sich auch gut an uns erinnern können. Es ist eben doch irgendwie eine kleine Szene. So schallt dann auch schon mal von weitem mein Name, oder es spricht mich Emma von Rockstar Models an, die sich zwar nicht mehr an meinen Namen erinnern konnte, allerdings mich von der Rockstar Models Party im Sage wiedererkannt hat.

Es war also eine Party, auf der man mit vielen Personen ins Gespräch kam – und auf der im übrigen klasse Musik lief – wie zumindest ich fand. Nichtsdestotrotz mussten wir noch weiter, denn das Irrenhouse wartete auf uns – bessergesagt wartete das Irrenhouse NICHT auf uns und daher mussten wir spätestens 2 Uhr dort sein.

Emma von Rockstar Models