Margot Schlönzke singt in der AHA

Margot Schlönzke – Scherben einer Träne
[vimeo]http://www.vimeo.com/948367[/vimeo]

Neulich habe ich geschrieben, dass ein großer Vorteil dieses Blogs und generell der Rumtranserei derjenige ist, dass ich interessante Menschen kennenlerne. So hatte ich zum Beispiel mal einen sehr netten und ziemlich langen Abend mit Margot Schlönzke, den man auch hätte mit dem Titel “Berliner Transenkunde für Nicht-Berliner” betiteln können.

Ein netter Nebeneffekt ist der, dass es von Zeit zu Zeit vorkommt, dass einige dieser Personen einem etwas gutes tun. So landete vor knapp einer Woche folgende Mail bei mir im Gayromeo-Postfach:

Hallo Meine Liebe,
wie Du ja vielleicht schon mitbekommen hast, singe ich am 25., 26. und 27.04., also an diesem Wochenende, mein Soloprogramm “Scherben einer Träne” in der AHA.
Ich möchte Dich hiermit recht herzlich dazu einladen und mit Deinem Profilnamen auf die Gästeliste schreiben!
Das Programm beginnt um 20 Uhr, der Einlass ist bereits ab 19:30 Uhr. Ich hoffe, wir sehen uns!
Liebe Grüße,
Deine Margot

Hmmm, dass die Gute eine Gesangsausbildung hat, dass hab ich neben ihres Wissens über Teesorten von dem oben erwähnten Abend mitgenommen. Und es macht auch Sinn, dieses auf der Bühne der AHA mal zu zeigen… ( Zumindest das mit dem Gesang – nicht das mit dem Tee)

Ich fragte also nach einem Gästelistenplatz – und bekam ihn auch. KoRa van Tastisch an der Kasse schaute mich (wegen ihrer Größe) etwas von oben herab an und entschied wohl, dass der Typ, der da vor ihr stand mit dem Namen “Zoe Delay” übereinstimmen könnte und ich wurde in die AHA eingelassen.

Es war schon ganz gut mit Gästelistenplätzen, Two-Tickets Gewinnern und Schwestern der Perpetuellen Indulgenz gefüllt und vielleicht haben sogar ein paar zahlende Besucher den Weg in die AHA gefunden. Zumindes bekam ich nur noch einen Platz direkt vorne vor der Bühne.

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Sowas ist ja eigentlich immer gefährlich, da es immer bedeuten kann, dass man in irgendeiner Weise in das Geschehen auf der Bühne eingebunden wird… Dem bin ich aber ganz gut entgangen. Bis auf eine Frage, was ich denn die Ganze Zeit fotografieren würde und ob ich meine, dass sich das lohnt, hat sich Margot an andere Opfer gewendet.

Dazu muss ich aber zwei Dinge sagen.
1) ich fotografierte nicht – ich filmte. Das ist ein großer Unterschied. Denn neben dem Gesicht kommt da auch noch Stimme auf die Speicherkarte. Das ist ein doppeltes Risiko. Kann aber auch doppelt gut sein.
2) selbst wenn ich fotografiert hätte – was ich aber wie gesagt nicht habe – dann hätte ich durchaus jemanden – Fotobearbeitung sei Dank – auch aus dem schlimmsten Gesicht noch etwas hätte rausholen können. Also auch nicht-lohnendes könnte sich zu fotografieren lohnen ;-)

Aber wie gesagt, Frau Schlönzke wandte sich lieber an die Herren und Damen Two-Tickets-Gewinner, denen sie erzählte, was die buntgekleideten Personen mit dem Michael Jackson Teint so täten und was genau die AHA sei, was man dort so besser nicht täte und was andere auf dieser Bühne – auf der wirklich alles stattfinden könnte – so aufführen.

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Trotzdem hielten vier der sechs Gewinner bis zum Ende der Show durch. Das lohnte sich auch, denn Margot Schlönzke kann wirklich singen. (Soweit ich das mit meinem eher begrenzten Musikverständnis sagen kann.)

Die meisten ihrer Stücke basieren auf der Musik irgendeines Liedes der Musikgeschichte, jeweils aber mit einem deutschen Text – teilweise gar mit einem sehr witzigen Text versehen. Zumindest in ersten nicht ganz glatten Teil der Show. (Angezeigt durch einen ebenfalls nicht ganz glatten Hosenanzug)

Die Texte handelten vom Schwuz, der Aha, Tunten, Transen, Zusammenleben und Tiefkühlpizza, von Plunder und diversen anderen Dingen des Lebens.

Danach wurde es dann romantischer ruhiger und feierlicher (wiederum angezeigt durch ein dunkelblaues feierliches Abendkleid…) Ruhigerer Gesang, weniger Witz dafür mehr Anschauungsunterricht, was eine gutes Stimme so kann.

Man mag mich eine Ignorantin schimpfen, aber ich mochte den ersten Teil lieber. Trotzdem war auch der zweite Teil ziemlich großartig und generell lohnt es sich, mal einen Abend in der AHA zu verbringen und Margot Schlönzke zu lauschen.

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Mc Cumshot und echte Männer bei McDonalds

Drei Transen und ne Bio bei McDonalds
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Es hat sich eingebürgert und selbst Sheila lässt langsam ihre Gutes-Essen-Gene zu Hause, wennsie mit uns loszieht, denn eine unserer letzten Stationen eines Abends ist mittlerweile das McDonalds Fastfood Restaurant an der Skarlitzer Strasse. Hat sie anfangs noch gemäkelt, bestellt sie nun ebenfalls ohne mit den gezuppelten Wimpern zu zucken nen 20er Pack Chicken McNuggets

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Ich denke, die Herren und Damen unseres liebsten Fastfoodrestaurants warten des Nachts schon immer sehnsüchtig auf uns… Wenn ich mir so recht bedenke… vielleicht sollten wir beizeiten dort mal Stammkundenrabatt verlangen, mcdonalds gutscheine, oder ne Apfeltasche Gratis… Hmmm gute Idee. Letzteresam liebsten, da komme ich mir zumindest so vor, als sei es gesund. In Öl frittiert, gezuckert und überhaupt, aber immerhin mit etwas, das wie Apfel schmeckt. Vermutlich ist es sogar Apfel.

An diesem Abend ääh Morgen zogen wir noch Krizzi mit und standen so wiedereinmal morgens an der Theke und verlangten Essen, das uns wohl irgendwann doch noch dick macht. Also liebe, Leser, wenn ihr uns schon immer mal sehen und kennenlernen wolltet. Zwischen zwei Uhr und sieben Uhr schneien wir mit 87,356%iger Sicherheit irgendwann bei McD herein.

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Das folgende extrem geistreiche Gespräch handelte vor allem von nichts wichtigem, aber auch von Fotografien, vom Oktoberfest, :Nina Queer: und ihr Zerriss der neuen Madonna-Single zusammen mit Justin Timberlake, den sie in der 030 verzapfte. Recht hat sie, aber warum fragt die 030 Nina und nicht mich. Ich hätte ihnen in etwa das Gleiche erzählt… Wie Ihr lest, es gibt wirklich keinen Grund, diese Gespräche mitzufilmen. Aber ich hab es doch getan. Es musste mal sein.

Also, wenn ihr dieses Mal nicht nur , sondern auch hören wollt, was wir so verzapfen, wenn wir leicht aufgedreht von einem Partyabend bei McDonalds versacken, dann solltet Ihr Euch die Videos mal ansehen. Wer Sheila oder Janka oder gar mich als Idole ansieht, sollte das lieber nicht tun, denn ich übernehme keine Verantwortung für geplatzte Idolgedankenbilder. Manchmal verzapfen wir nämlich ne ganze Menge Mist…

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Nene, die Mädels sehen zwar klasse aus, sind aber zeitweise ganz schön prollige Tussis. ;-) ( Mich da nicht ausgenommen ). Manchmal sind wir schwer zu ertragen aber wir sind lustig.

Übrigens, ich kann alle beruhigen, Janka piepst nicht immer so rum, und ihren Mc Cumshot hat sie natürlich auch nicht bekommen – wobei sie auch an der Theke danach nicht fragte… Wer weiss. Vielleicht. Urgs neee lieber doch nicht.

Stattdessen posierte sie mit ihren wirklich unverschämt langen Beinen noch eine Runde auf dem McDonalds Tisch, der uns am nächsten war und sie erntete auch – nein vor allem auch vom Nachbartisch durchaus anerkennende Pfiffe und Blicke…

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Wattn Glück, dass meine neue Digitalkamera 16:9 Auflösung kann, denn sonst hätte ich die Tussitoastergebräunten Schenkel kaum draufbekommen oder die Schuhe nicht, oder das Gesicht.. ..was wäre wohl schlimmer?

[ ] Schuhe < – - > Gesicht [ ]
bitte ankreuzen.

Egal. So sind wir wirklich. Erschütternd, oder?

Tatjana: die ungeschminkte Wahrheit

Tatjana erzählt ihre Welt

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Nach ihrer “fiktiven” Autobiografie kommt Tatjana jetzt mit einem kleinen Video um die Ecke, in der sie Berlin, die Berliner Szene und letztendlich auch ihre Welt erklärt.

Sie erklärt, warum die Transerei eigentlich nur ein Showelement ist, warum Berlin die Hauptstadt der Harz 4 Transerei ist und was sie darunter versteht.

Tatjana ungeschminkt

Man erfährt warum Tatjana nur eine Nachtexistenz ist, dass sie eigentlich die Parodie einer Drag Queen sei, an welchem Punkt beim Schminken der Wechsel zu Tatjana kommt und warum sie von sich selbst manchmal genervt ist.

Sie nimmt einen mit auf eine bespielhafte Nacht von Tatjana durch die verschiedenen Szenen von Berlin und erklärt alle eine wenig.

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Sie sinniert über Freundschaften und Kontakte in der Nacht, schwulen Selbsthass und warum ihr Berlin manchmal ein wenig wie im Film I am Legend vorkommt.

Daneben sieht man Tatjana selbstverständlich auch in Aktion im Duett mit :Nina Queer: auf der Crazy Paradiese Party im Jnuar, sie erzählt uns, wie wichtig es ihr ist, ob sie gemocht wird und warum sie Shows macht und wen sie nicht bei Tageslicht sehen will – und warum nicht.

Tatjana beim Schminken

Fazit: unbedingt einmal reinschauen.

Blond und Blonder

Zwei Blondinen auf Achse
Blond und Blonder

Janka hatte schon am Vorabend nach dem Easter Ballroom angefragt, ob ich wohl am nächsten Abend Lust aufs GMF hätte.

Da ich noch Urlaub hatte, war meine Antwort auch eigentlich klar, nur musste ich dringend noch vorher auf die Trashcave Rocky Horror Party… Und auf jeden Fall wollte ich den Film dort auch zuende sehen… Das wollte Janka beides nicht und so holte ich sie erst gegen zwei bei sich ab um ins GMF abzudüsen. Ausserdem sollte da noch eine Party mit Olivia Jones als Host im Felix sein, die es zu besuchen galt. Doch vorerst eben das GMF

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Es war Sonntag – Nein genaugenommen war Ostersonntag. Bekanntlich folgt darauf der Ostermontag mit irgendwelchem religiösen Inhalt – vor allem aber mit einem freien Montag…. Freie Montage bedeuten immer ein volles GMF. Und voll bedeutet in diesem Fall wirklich voll. Oben war es voll – unten war es voll. Vor der Garderobe war es voll, in den Fahrstühlen und selbst die Gänge waren voll. Die Schlange an der Kasse war in etwa genauso lang, wie die Schlange an der Garderobe für die Leute, die Jacken abgeben wollten. Nocheinmal so voll war die Schlange an der Garderobe für die Leute, denen es einfach zu voll war und die Platzangst hatten…

Barbie Breakout

Normalerweise mag ich ja Getümmel, aber dieses war einfach über alle Maßen anstrengend. Ausserdem liefen mir ständig irgendwelche Leute über die Füße – blöde immer, wenn man Sandaletten anhat… Wir überlegten uns also, dass wir noch kurz Barbie Breakout und Melli Magic begrüssen und uns dann auf ins Felix machen.

Das Felix ist ja nun einer der nobelsten Clubs in Berlin und unser letzter Besuch im Felix war ziemlich klasse. Dazu dachten wir uns, dass eine von Olivia Jones gehostete Party schon ganz gut würde… Ich sag mal so. Falsch gedacht.

Auf dem Weg vom Parrkplatz zum Felix liefen uns diverseste Personen türkischer Abstammung über den weg, die alles eines gemeinsam hatten: einen extrem hohen Prollfaktor. Lange nicht mehr auf weniger Weg mehr blöde Sprüche erhalten. …. Ich weiss nicht wieso, aber es ist nicht nur Klischee, dass Türken irgendwie immer noch ein Problem mit Transen zu haben scheinen – nicht alle natürlich – aber doch viele. Zumindest ist der prozentuale Anteil der blöden Sprüche meines Lebens geteilt durch offensichtlich türkischstämmige Personen extrem hoch. …Die würden doch alle selber gerne einmal. Ausserdem stehen die doch alle auf blondinen :) Egal. wir unterhielten uns noch ganz kurz vorher mit einem Mädel, dass uns erzählte, dass Felix sei brechend voll…

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Etwas anderes meinte der Türsteher uns erzählen zu müssen. Sie würden in einer halben Stunde schliessen und er könne uns daher nicht reinlassen. Sorry, aber was für ein Dünnsinn. Zum einen hab ich das Felix noch nie um halb 5 schliessen sehen zum anderen nicht an einem Ostersonntag, wenn es gerade brechend voll ist. Warum erzählen Türsteher nie, was Sache ist. Gefallen ihnen unsere Gesichter nicht – haben sie ein Problem mit Transen oder haben sie Angst, dass die Gäste ein Problem mit Transen haben. Jungs, redet mal Klartext und überlegt Euch mal EINE Meinung.

Ich kam mal auf der Mens Health Party nicht rein, da erzählte der Türsteher aber, dass es eben HEUTE nicht ginge. Das konnte ich nachempfinden, das war okay, aber das Argument, wir schliessen in einer halben Stunde ist Bullshit…Nun, ich weiss jetzt: es war eine Türkische Party, daher der große Anteil der Türken dort. Insofern war es schon ganz okay, nicht ins Felix zu gehen, auch wenn ich Olivia schon mal genz gerne wieder gesehen hätte.

Aber mal ehrlich, wer denkt sich denn solch einen Schwachsinn aus:
Eine türkische Party von einer Dragqueen hosten zu lassen ist schon kaputt genug, aber auf eine von einer Dragqueen gehosteten Party andere Drags nicht einzulassen ist mindestens genauso kaputt.

…Auf dem Weg zurück zum Auto lasen wir dann noch ein häufchen Elend auf. Eine kleine Türkin, die den Tränen nahe war, weil all ihre Freunde sie verlassen – zurückgelassen hatten. Ihre Freundinnen sind mit irgendwelchen Typen abgezogen und der, den sie sich angelacht hat, hat sie dann verlassen. Dumm gelaufen. Nun stand sie schimpfend wie 10 blaue Seemänner vorm Felix und fragte, wo die nächste S-Bahn sei.

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Freundlich, wie wir sind, nahmen wir sie mit zum Auto um sie zur nächsten S-Bahn zu fahren. dabei klingelte ihr Telefon und dran war jemand, dem sie ihre Nummer gegeben hätte, der aber nicht sagen wollte wer er sei. Vermutlich hat irgendwer ihre Nummer weitergegeben ….Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Ich glaube das Mädel sollte sich dringend neue freunde suchen.

Irgendwann wurden wir sie los und fürs GMF war es zu voll. Also besuchten wir das Güldene M. Eigentlich war das der fast einzige richtig normale Moment dieses Abends. Es folgte ein 5 minuten Aufenthalt in der Busche um zu bemerken, dass es schlecht & leer ist. Das sind zwei Gründe, nicht zu bleiben und eben doch “schon” zurück ins GMF zu fahren.

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Irgendwie war dieser Abend schon strange. Ich verlor eine Digitalkamera, einen Absatz und einen Knopf, ein Club war zu voll, in einen kamen wir nicht rein und einer war zu leer und erst nach einer Odyssee von vielen Stunden landeten wir wieder am Anfang, und hier war es jetzt endlich gut.

Barbie Breakout @ GMF Berlin

Ich schätze mal, es war viertel nach 5 und der Laden war immer noch sehr voll, aber zumindest konnte man sich mittlerweile bewegen, ausserdem spielte Barbie klasse Musik und Bob Young spendierte ein paar Freigetränke.

Der Abend nahm also doch noch ein paar Stunden lang ein versöhnliches Ende. Als es dann langsam Hell im Club wurde