Way Out Club – London.
Way Out Club – London. wurde am Okt.13, 2009, gepostet
Wayout Club
Es gibt Namen und Clubs, die eine Institution sind, die sich für alle, die die ihn nie besucht haben wie das Paradies oder zumindest eine ungeheure Erfahrung lesen der sich aber für die, die dort waren weit weniger spannend gestaltet. Das Berghaim in Berlin ist solch ein Club und in Transenkreisen ist der Way Out Club solch ein Name. Der Club für Transen in London und unser Ziel Samstag nach dem Priscilla Queen Of The Desert Musical.
Irgendein illegaler Indischer Taxifahrer ohne Taxameter brachte uns für 25 Pfund bis zum Way Out Club, der tatsächlich spannend war – zumindest interessant und so viele Transen auf eienm Haufen habe ich seit dem Schlampenfest nicht gesehen… Genaugenommen hatte der Way Out Club mehr mit einem Schlampenfest zu tun, als man gemeinhin glauben mag. Viele viele Mädels, die sich sonst nicht heraustrauen und hier ihre einzige Möglichkeit haben. Sehr schön für sie, für uns allerdings nicht die Erfüllung unserer Samstag-Abend Träume.
Gespräche gab es nicht, aber viel zu lästern… Wobei man aber auch sagen muss, dass es auch das Gegenteil dieser Schlafzimmertransen dort gab. Ich schätze etwa ein Viertel der Damen waren transsexuelle, oft asiatischer Herkunft, bei denen wirklich viele klasse aussahen, aber mit gemachten Brüsten und Hormonen nebst einer zierlichen asiatischen Figur ist das ja auch kaum vergleichbar.
Vergleichbar ist allerdings die Show, die dort geboten wurde. Sexy Kostüme, Playback und Livegesang, wobei ich wieder einmal feststellen musste, dass oftmals ein gutes Playback dem Auge und vor allem den Ohren besser schmeicheln. So gaben zwei Asiatinnen „I believe in love“ zum besten, während die eine allerdings ganz gut singen konnte, was die andere allerdings leider nach unten zog. Aua….
Insgesamt können wir jetzt einfach einen Haken unter dem Thema „Way Out Club“ machen und feststellen, dass er um einiges weniger spannend ist, als die Geschichten über ihn glauben lassen.
Sicherlich werden wir bei einem weiteren Besuch in London – der sicher kommen wird den Way Out Club sein lassen und eher einen Club beim Piccadilly Circus besuchen.
Dazu muss man aber auch sagen, dass unsere Meinung sicher durch die für uns ja paradiesischen Zustände aus Berlin beeinflusst sind und ich somit niemandem von einem Besuch im Way Out Club abbringen möchte. Wer sich gerne unter Transen, Drags und Transsexuellen aufhält findet sicher in London keinen besseren Ort.
Wir freuten uns, dass wir „relativ“ früh nach Hause kamen um den dritten Shopping-Tag nicht zu verpassen….
Kim Petras singt nun.
Kim Petras singt nun. wurde am Jul.16, 2009, gepostet
Etwa zweieinhalb Jahre ist es her, da ich über Kim Petras unter dem Titel: Transgender Kinder. Damals war Kim 13 und ein transsexuelles junges Mädchen, dessen Schicksal diverses Medienecho, einige Stern TV Auftritte und sogar einen Wikipedia-Eintrag erzeugte. (warum hab ich eigentlich noch keinen?) ….Und offensichtlich auch etwas Ruhm für sie – den sie offensichtlich ganz clever ausnutzt..
Kim, zwischenzeitlich 16 Jahre und mittlerweile auch körperlich ganz Frau singt nämlich heutzutage und das offensichtlich einigermaßen erfolgreich. Bereits 2008 brachte sie zwei Singles vor allem auf Myspace heraus und ihre letzte brachte es immerhin dort auf 250.000 Hits. Nun will sie das allerdings profesionell machen , mit Plattenfirma und allem was dazugehört… Beispielsweise Artikeln in der Bild, der Sun, bei Blick in der Schweiz und wer weiss noch woüberall.
Damals habe ich diesen Presserummel ja etwas zwiespältig gesehen. In diesem Falle scheine ich mich allerdings geirrt zu haben. Schön, dass sie sich gefunden hat und offensichtlich alles so in ihrem Leben läuft, wie sie sich das vorstellt.
Nan Goldin – The Other Side
Nan Goldin – The Other Side wurde am Jan.15, 2009, gepostet
Nan Goldin – Real Life at the Other Side
© Nan Goldin
Es ist eine ganze Weile her, als zum letzten Mal ein Buch an dieser Stelle veröffentlicht wurde. Ich glaube, es war das Tuntenbuch, sicher indess bin ich mir dabei nicht. Sollte es aber so gewesen sein, dann ist dieses Buch hier nicht so weit weg.
Aber eigentlich geht es hier nicht um ein Buch, sondern um eine Künstlerin. Genaugenommen um Nan Goldin. Nan Goldin gilt laut Wikipedia “als eine der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografinnen”. Ihre Bilder handeln von Gewalt, von Sex und von Drogen, vom Tod. Und von Menschen, die anders sind als der Durchschnitt. Vor etwas 27 kam sie auch ins damals noch geteilte Berlin und das war zufällig auch die Zeit, in der ihr künstlersicher Durchbruch mit der Diashow The Ballad of Sexual Dependency erfolgte.
Der Grund, warum Nan Goldin hier Thema ist, ist aber nicht dieses Werk, sondern der Bildband – The Other Side – in dem die Transsexuelle, Drag Queens und Transvestiten zeigt. Diese aber anders wie so oft nicht in Hochglanz sondern in Real Life. Die Bilder zeigen nicht den einen Schuss in einem Fotoshooting, der mit Bildbearbeitung noch besser gemacht wird sondern die tatsächlichen Personen. Die Bilder sind – un-schön und vielleicht gerade deswegen irgendwie wirklich schön.
© Nan Goldin: Misty and Jimmy Paulette in a taxi, NYC
Beispielsweise das Bild der beiden Drag Queens im Taxi. Ich stelle mir vor, dass dieses das Taxi nach Hause von der Party ist. Sie sehen beide nicht mehr wirklich schön aus und dass bereits wieder Tageslicht ins Taxi scheint macht die Sache keinen Deut besser. Aber so ist eben oftmals das Leben nach einer durchtanzten, verschwitzen Nacht neun Stunden nach auflegen des Makeups.
Irgendwie muss ich bei diesen Bildern an die Dokumentation Gender-X über die Berliner Dragqueen-Szene vor meiner Zeit denken. Der Film hat ja auch hinter die Kulissen (und die Personen) geschaut und ebenso eine gehörige Person Real Life gezeigt. Den Film muss ich dringend mal wieder sehen.
© Nan Goldin: „New York Drag Queens (Cody in der Garderobe der Boy Bar)“, 1991
Americas Next Top Model
Americas Next Top Model wurde am Sep.11, 2008, gepostet
Americas Next Top Transe
Nachdem sich ja bei den hunderten DSDS Clones weltweit immer mal wieder Transen die Klinke in die Hand geben und uns zeigen, dass viele Transen eben doch nur gewohnt sind Playback zu singen, gibt es einen neuen Schritt in America.
In deutschland ist ja die Heidi Klum Show Germany’s next Top Model ein Strassenfeger, der nahezu jede deutsche Frau vor die Glotze zieht, mich allerdings nur fesselt, wenn gerade Dita von Teese als Gaststar angekündigt ist …. genaugenommen hab ich es selbst da verpasst.
Ich weiss nicht genau, ob die Sendung, die in Amerika von Tyra Banks moderiert wird, dort genauso ein Strassenfeger ist, wie hier aber dieses Mal hat es bereits vor der ersten Sendung gehörige Diskussionen um eine Teilnehmerin gegeben. Erstmalig tritt dort eine Transsexuelle Teilnehmerin auf.
Ob die 22 Jährige Isis nun nur aus Marketinggründen dabei ist, oder ob ihr echte Chancen zugerechnet werden weiss ich nicht. Ich schätze mal.. ersteres trifft eher zu… Obwohl lange Beine hat sie ja…
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