CSD Hamburg 2008 Videos

CSD Hamburg 2008 Videos

Hamburg Journal

Wenn in irgendeiner Stadt ein CSD ist, dann macht es Sinn, sich den lokalsten Fernsehsender mal anzuschauen, um herauszufinden, ob es sich gelohnt hat, dass man in jede Kamera geschaut hat, die dort am Strassenrand Videos und Filme gemacht haben…

Ich fragte die beiden noch, wofür sie aufnehmen würden… „Ah NDR – Hamburg Journal? Na, dann nehmt mich mal mit rein ;-)… Viel Spaß noch.“

Videos CSD Hamburg 2008

Ich hatte eigentlich auf das Kamerateam von Hamburg.de gehofft,die mich gebeten hatten, zu ihrer Anmoderation zu kommen und meine Flügel zu spreizen… Klar mache ich das… aber ich konnte auf Hamburg.de noch kein Video finden… Ich schätze aber auch, dass sie sich doch eher für das Interview mit :Valery Pearl: entscheiden werden.

CSD hamburg 2008 Videos

Stattdessen fand ich mich aber eben doch kurz im Hamburg Journal wieder… Dort also, wo wir es letztes Jahr dann doch trotz Interview nicht geschafft haben. Aber ich glaube der NDR HH – genaugenommen das Hamburg Journal hat eh eine viel bessere Verbreitung als Hamburg.de.

Hier noch ein kleines Bild, auf das mich H. H. aufmerksam machte…. gaanz hinten und gaaaanz klein sieht man meine Flügel… nicht sonderlich wichtig dieser Film, aber er bleibt als Lückenfüller für das hoffentlich noich kommende Video auf Hamburg.de

Visa – Die Freiheit nehme ich mir

Visa Trannyspot
Visa Trannyspot

Ich habe immer noch den einen oder anderen Trannyspot auf Lager, die ich noch nicht gepostet habe. Heute zeige ich daher dieses Visa Spot.

Es gibt ja ein paar Mastercard Videos, die ich schon gezeigt habe, aber dieses ist der erste Visa-Spot.

Er handelt von einem Crossdresser, aber irgendwie wird der Spot dann doch anders als man wohl erwarten würde.

 

 

Film: Mein Vater die Tunte

Betroffenheits-Birdgace

Mein Vater die Tunte

manchmal schaue ich ja doch fernsehen oder durchstöbere die Zitty nach interessanten Sendungen, oder zumindest nach Filmen, die sich interessant anhören. Neulich bin ich dabei auf einen Film gestoßen, der „Mein Vater die Tunte“ heisst. Die Beschreibung schien mir dabei irgendwie bekannt zu sein und offensichtlich schien es ein Film zu sein, den man nicht unbedingt LIVE schauen müsste, den man aber in langweiligen Stunden mal in den DVD Player schieben könnte.

Folglich schmiss ich den Online Videorecorder an und liess ihn einfach einmal aufnehmen. (Die neuen Techniken sind toll).

Tja, was soll ich sagen. „Mein Vater die Tunte“ ist ein großer Schuss „ein Käfig Voller Narren“ mit einer großen Prise „The Birdcage“ garniert. Dazu ein wenig „Noch ein käfig voller Narren“ und schlussendlich noch ein Löffelchen „Ein Käfig voller Narren – Jetzt wird geheiratet.

Aber das ist doch alles das Gleiche. Nur ist das eine das Remake vom anderen und der Rest ein Remake des Remakes des remakses und so weiter.

werdet ihr nun sagen. Und damit habt ihr Recht… Selten einen Film gesehen, der so schamlos abkupfert.

Warum man unbedingt von der sehr guten Kopie eines großartigen Originals und den diversen Adaptionen einen nicht annähernd guten weiteren Film machen muss, erschliesst sich mir nicht wirklich, zumal wenn die Fusstapfen derart groß und die Füsse beispielsweise einem Robbin Williams, einem Gene Hackman, gehören und die Vorgänger golden Globes und Oskar Nominierungen mitbekommen haben.


Ein Käfig voller Narren

Warum man darüberhinaus dann nicht wenigstens dem Original insofern Tribut zollt, dass man den Plot direkt übernimmt, sondern versucht, sich davon abzugrenzen weiss ich ebenfalls nicht und warum letztendlich dann auch noch der Schuss Betroffenheits-Filmemacherei in einem von Klischees überströmenden Film sein musste??? Ich weiss es nicht.


The Birdcage

So ist eine very-light betroffenheits-Birdcage Version herausgekommen, die bei den Golden Globes nichts zu suchen hat und mit Sicherheit auch beim deutschen Filmpreis abblitzen würde. Es ist eben kein großes Kino, sondern nur ein Sat1 Sommermovie…. Immerhin, Sat1 sprichtvon einem „Film der Extraklasse“

Vorhang auf für einen Film der Extraklasse! In einer turbulenten Story um die Annäherung eines schwulen Vaters an seinen Sohn tummeln sich ausnahmslos glänzende Darsteller im bunten Tuntenmilieu: An vorderster Front Jungstar Matthias Schweighöfer und – als Tuntenpaar eine Sensation – Jan Gregor Kremp und Pasquale Aleardi. Zusätzliches Knallbonbon: Walter Giller als melancholische Alt-Tunte. Absolut sehenswert!

Also, man kann ihn sich anschauen, wenn man gerade langeweile hat 🙂

In der Damenwäscheabteilung

(6) Wäsche kaufen kann ganz schön schwer sein.

..und dieses zu zeigen auch…

Eigentlich hätte dieser Artikel die Überschrift „Will Smith outet sich als Transvestit“ tragen sollen. Ein 5 Minuten Eintrag. Nichts besonderes eben. Ich hätte vielleicht über die allersten Einkäufe von Damenkleidung oder Dessous berichtet oder sonstirgendetwas mehr oder minder geistreiches zu diesen Videoschnipseln zum Besten gegeben. Doch die eigentliche Geschichte hinter diesen Videoschnipseln ist eine andere. Nämlich die Geschichte einer Vision, die Geschichte vom Scheitern, sich wieder aufrappeln, es neu zu versuchen, wieder zu scheitern um irgendwann zu obsiegen. Lest hier also diese Geschichte.

… normalerweise ist es einfach. Man schaut etwas im Fernsehen – was ich generell selten tue -, man erkennt einen blogbaren Beitrag und man setzt alles daran, diesen zu erhalten. Im Idealfall schaut man einmal kurz in Youtube und schon drei Minuten später ist ein fertiger kleiner Beitrag online.

Und dann gibt es noch den anderen Fall ….

So dieses Mal geschehen. Vorgestern – da jetzt 0:30 sogar schon vorvorgestern schaute ich Staatsfeind Nummer 1 im Fernsehen und erkannt geistesgegenwärtig einige Sekunden, in denen Will Smith der Welt kundtat, dass er ein Transvestit sei…

Yo, das ist blogbar, dachte ich, den gesamten gestrigen Tag und versuchte an diesen Film zu kommen. onlinetvrecorder.com und diverseste Internetquellen warfen aber nur Mist aus und nicht etwa den film, den ich wollte. Lockere zwei Stunden dauerte meine Suche und nocheinmal etwa eine, um den Film dann auch zu bekommen..

Dumm war nur, dass dieser Film in einem Dateiformat vorlag, mit dem meine gesamte Film-Computerausstattung nichts anfangen konnte. Damit ich diesen Film überhaupt nutzen konnte, musste ich ihn mit einem speziellen Programm ersteinmal decodieren. Das  dauerte nocheinmal locker eine Stunde – eher mehr.

Während ich also gestern „24“ schaute, arbeitete mein Computer und rechnete und rechnete und rechnete.

Als er endlich fertig war konnte ich den Film tatsächlich sehen. er funktionierte sogar, war allerdings eine .vob Datei… Leider kann meine gesamte Computer-Videoausstattung mit .vob nichts anfangen – zumindest nichts, was über abspielen hinausgeht. Da ich aber echt nur eine kleine Szene haben wollte, musste ich den Film schneiden.

Kein Problem, dann schneide ich den Film eben, dachte ich. Doch offensichtlich lässt sich .vob nicht einfach schneiden. fünf oder sechs verschiedene Programme versuchte ich aus, bis ich aufgab. Ein Programm blendete eine riesige Schrift ein, dass die Version unregistriert sei, andere machten garnichts oder schneideten irgendwas nur nicht das gewünschte.

Der nächste Schritt war, den Film von .vob in Avi umzuwandeln … macht das mal mit einem 1.6 GB großen Film. Diverse Programme versagten dabei und quittierten irgendwann den Geist, hörten einfach auf oder stürzten ab, bis es einer endlich schaffte. Das war so gegen 23 Uhr heute Nacht.

Dieses Avi File dann zu schneiden war denn endlich ein Kinderspiel und es hochzuladen auch. Jetzt nach locker neun Stunden ist der Film also geschnitten und hochgeladen.

Wenn ihr Euch also diese zwei Schnipsel mit insgesamt 1:29 Minuten Spielzeit anseht, dann tut einfach einmal so, als wären diese Filmschnipsel nun die Erfüllung schlechthin und hätten einen blogfreien Tag und mindestens 9 Stunden Arbeit gelohnt. Ich weiss das ist schwer, aber tut es einfach einmal mir zuliebe.

Ansonsten komme ich mir selber reichlich doof vor 🙂