Wunderbar! Drag Queen Contest

Wunderbar! Endlich Drag Queens in Hamburg

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Was geht den da ab. Drag Queens in Hamburg, und gleich mehrere davon?… sieben um genau zu sein…

Nun kennt man die Zahl sieben ja als eine wichtige, eine Zahl die nicht allzuviel klingt, aber doch eine ganze Menge sein kann, die sieben Plagen haben eine ganze Menge Zeit gedauert, sieben jahre im genau zu sein, dann gibt es noch die sieben Zwerge und die sieben Todsünden, die sieben Weltwunder und nicht zu vergessen, die sieben Tage, die Gott gebraucht haben soll, die Erde zu erschaffen. Was für eine Zahl und in diesem Fall bedeutete sie einen besonderen Punkt in Hamburgs Drag Szene?

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Hamburgs Drag Szene????… wird sich nun mancheiner – mich eingeschlossen – fragen. Gibt es die???

Nun, ganz offensichtlich bewegt sich in meiner Heimatstadt etwas. Bestand die Hamburger Drag Queen Szene in den letzten jahren doch vor allem aus dem Namen Valery Pearl, dann lange nichts und dann ebenfalls lange nichts und nun kamen gleich sieben Mädels zu einem Drag Contest in die Wunderbar.

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Das ganze wurde von Valery Pearl moderiert, es fanden sich also gleich acht Drags in der Wunderbar ein. Bisher hatte ich das in etwa als die Zahl gedacht, die Hamburg insgesamt an Drags aufzubieten hat. Offensichtlich habe ich mich geirrt. Schön.

Leider kenne ich keines der Mädels persönlich und auch die Siegerin Niccy Dynamite ist mir unbekannt, aber zumindest das Mädel in Rot schaut auch so klasse aus, die sah ich nämlich auf dem CSD Hamburg im letzten Jahr bereits.

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Ich glaube zwar, dass ein gewisser Trash-Faktor dieser Veranstaltung nicht abzusprechen ist, aber vielleicht bekommt Hamburg ja doch noch irgendwann eine Drag Queen Szene. Schauen wir mal ob beim CSD 2010 in Hamburg mehr davon zu sehen ist. Ich wünsche es mir.

Erststimmen sammeln in der Wunderbar

Wenn ein Politiker nach Berlin will, muss er ersteinmal in die Wunderbar.

Zoe Delay & Farid Müller in der Wunderbar

Zoe Delay & Farid Müller in der Wunderbar

Nach der Gala zu 10 Jahre Hamburger Ehe gab es noch eine kleine Aftershow Party in der Wunderbar, wo sich Farid Müller hinter den Zapfhahn stellte und Bier ausschenkte und darüber filosofierte, wie er es wohl am besten schaffen würde, seinem Widersacher der SPD nötige Zweitstimmen abzuluchten um bei der Bundestagswahl für die Grünen nach Berlin zu ziehen…

Nun ist die Wunderbar, die legendäre Schwulenbar als Teil des Corny Littman-Konglomerats an der Reeperbahn in Hamburg schon immer für Politiker ein interessantes Pflaster gewesen. So sind die damals noch ungeouteten Ole von Beust und Guido Westerwelle dort einmal auf wundersame Weise wie von Zauberhand verschwunden, als es eine Polizeirazzia in der Wunderbar gab. Wunderlich, oder?Wie das geschehen konnte, ist bis heute ungeklärt :)

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Dieses Mal war der Abend ein Teil des Wahlkampfes von Farid Müller. Doch ich muss gestehen, ich habe das mit den Zweitstimmen noch nicht wirklich verstanden, vielleicht kann mir das noch einmal jemand an genau diesem Beispiel erklären.

….Nehmen wir das echte Beispiel aus 2005. Weniger werden die Grünen in Hamburg sicher nicht erreichen.

2005 erereichten die Grünen in Hamburg 14,9 % der Zweitstimmen. Das bedeutete, dass 2 Personen über die Landesliste nach Berlin einzogen… Nehmen wir an, es würde gleich laufen und die Grünen erreichen ein Direktmandat in Hamburg Mitte….

Habe ich es richtig verstanden, dass ein Direktmandat einen Platz der Landesliste nimmt?

…wenn es durch ein Direktmandat keinen tatsächlichen Platz in richtung Berlin mehr gibt, dann ist die Frage nach Johannes Kahrs eigentlich vollkommen irrelevant, oder irre ich mich? Viel interessanter ist für mich dann folgende Frage:

Was macht Farid Müller besser als Manuel Sarrazin oder Katharina Fegebank?

Warum soll man ihn wählen, wenn er doch “nur” anderen abgesicherten grünen Abgeordneten nach Berlin zieht?

Vielleicht kann mir da noch einmal jemand meinen Denkfehler oder Verständnisfehler erklären.???

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Die Paten – Gemeinsam gegen Aids

Die Hamburger Familie tut was

Ich war ja gerade am letzten Wochenende in Hamburg und dabei habe ich es nicht geschafft auf diese nette Veranstaltung vorbeizusehen. Einmal im Jahr tun sich in Hamburg die Partymacher und sonstigen Alphatiere der hamburger Szene zusammen, um zu feiern und gleichzeitig Spenden zu sammeln.

Beispielsweise gibt es seit zwei Jahren eine Party in der Wunderbar. Lohn, Eintrittsgelder, Trinkgelder und natürlich Spenden gehen an die Aktion “DIE PATEN – gemeinsam gegen Aids”. Selbst Corny Littmans “Wunderbar” kostet keinen Heller. Wie viel das in diesem Jahr gebracht hat weiss ich nicht, aber im letzten Jahr sind so immerhin 2.000 € zusammengekommen.

Mit weiteren Einzelspenden und Spenden von Bars, Verbänden, Vereinen und Clubs kamen immerhin 11.649 € zusammen.

Irgendwie finde ich das sehr großartig und nachahmenswert. Irgendwie doch viel netter als eine großaufgeplusterte Aids-Gala, bei der es eigentlich nur darum geht, gesehen zu werden.

Hallo meine Partyperle,

Micha, Sven, (136Grad ), Axel und Holger (136Grad / Wunderbar ) machen den Einlass und die Garderobe, Farid Müller ( GAL ) und :Valery Pearl: versorgen die Gäste an der Bar mit leckeren Getränken, Ulf Ansorge ( SAT1 ) steht an den Plattentellern… ??? …was´n das …???
Ganz klar : Das ist “DIE FAMILIE TUT WAS
Am Freitag, 21. November 22:00 Uhr steht die Wunderbar Kopf, denn dann werden Spendengelder für die Aktion “DIE PATEN – gemeinsam gegen Aids” gesammelt.

Dieses mal gehen die Erlöse an das M.G.-Stift; das einzige Wohnprojekt in Hamburg für Menschen mit HIV und AIDS

Alle, die an diesem Abend arbeiten, verzichten auf ihren Lohn und das Trinkgeld. Zusammen mit den Eintrittsgeldern wird nämlich alles ausnahmslos den “Paten – Gemeinsam gegen Aids” gespendet. Im letzten Jahr kamen durch die Aktion “Die Familie tut was” für die Aidsseelsorge EUR 2.000,- zusammen. Der Auftrag ist ganz klar : 2008 wollen dies noch steigern. Dafür brauchen wir natürlich Deine Unterstützung  - und die Deiner Freunde. Mach dir ein dickes Kreuz in Deinen Kalender und informiere alle Deine Freunde, damit wir an diesem Abend gemeinsam die Wunderbar rocken und gemeinsam die Aktion “DIE PATEN” unterstützen können.

Die Familie tut was

Wunderbar  Talstraße 14-18
Freitag,21.11.08 – 22 Uhr
Eintritt ( WICHTIG : Spende ) EUR 5,- .

Die Familie tut was

Auch wenn Berlin der Nabel der Partywelt ist, lohnt es sich ab und an mal über die Stadtgrenzen zu schauen um zu sehen, was in anderen Städten so geschieht.

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Nun hab ich ja einen traditionell guten Blick auf die Hamburger Partyszene und dort gibt es seit einigen Jahren ein Event, dass unter dem Namen “Die Familie tut was” steht. Das ganze ist sozusagen ein Charity Event der Hamburger Partymacher.

Alle Löhne, Eintritte, Trinkgelder und natürlich alle gerne angenommenen Spenden fliessen dabei werden dabei dem Patenschaftsfond der Aidsseelsorge Hamburg gespendet, aus dem Menschen mit HIV und Aids unterstützt werden, die von Hartz IV oder einer Minimalrente leben müssen.

Corny Littmann, Präsident des FC St. Pauli und unter anderem Inhaber der Wunderbar, stellt eben diese zur Verfügung und sich selber an den Zapfhahn, sein Kompagnon Axel Strehlitz, sorgt für den Eis und Cocktailnachschub, Volker und Matthias von Boombastic werden sich durch den Jackendschungel kämpfen, Holger von Pearls of the Night und Karin Kaufmann von dan Alphagirls sorgen für die richtige Türpolitik und dass die Eintrittsgelder in den Spendenfond wandern, und :Valery Pearl: verteilt kleine Schnäppchen und nimmt sicher gerne die ein oder andere Spende entgegen. Dazu stehen gratis Alex B. und Beverly Boyer und Ulf Ahnsorge hinter den Reglern.

Warum gibt es sowas eigentlich in Berlin nicht?

Einmal im Jahr etwas zurückgeben und schillernde Partyfiguren, die für einen guten Zweck auch mal die Dinge erledigen, für sonst andere für sie tun, finde ich eine klasse Idee. Man stelle sich das mal in Berlin vor Vielleicht Zoe und :Gloria Viagra: an der Tür, :Nina Queer: und :Mataina Ah wie Süß: hinter der Garderobe und Bob Young hinter dem Zapfhahn :) Ich denke es würde sich auch ein guter Zweck finden und wer weiss, vielleicht gibt es gar einen Raum, für ebendiesen Zweck.

Warum eigentlich nicht.