Die vermutlich bessere Silvesterparty


Der Klub International ist ein wenig so, wie die bekannten Pralinen aus Forrest Gump. Man weiss nie was man bekommt.

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Also eigentlich weiss man es schon, denn der Klub International ist eben die größte Gayparty Berlins. Ein Pop Floor, ein House Floor und massig feiernde Personen. Nur die Pegel auf dem Feiermeter schlagen bei dieser Party immer mal wieder unterschiedlich stark aus… Soll heissen, mal ist’s im Kino International langweilig und mal ist die Stimmung großartig. Am Wochenende schlug der Pegel heftig aus.

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Es war ein wenig eine vorgezogene Silvesterparty oder zumindest eine Stimmung, die auf den Silvesterpartys leider dann meistens doch nicht erreicht wird. Wer weiss, vielleicht wird es je dieses Jahr anders, wenn Bob Youngs GMF das Cafe Moskau wiedereröffnet und gegenüber der Klub International und das Irrenhouse feiern. Das dürfte der Schmelztigel der Silvesternacht sein und am letzten Wochenende feierte der Klub International bereits einmal vor.

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Es mag mit dem aufkommenden Jahresende zusammengehangen haben oder mit dem großartigen Lineup aus Stella DeStroy, Biggy van Blond und Superzandy, vielleicht auch mit der Schneekanone zu Mariah Careys Christmas-Kracher oder mit dem hohen Dragaufkommen an diesem Abend. Aber eigentlich auch egal, was es war, die Stimmung war die beste seit vielen Abenden dort.

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An diesem Abend waren aber auch Drags en Masse dort, kaum eine berliner Drag, die nicht in Zivil oder in Fummel unterwegs war. Egel ob bekannt, unbekannt, ständig sichtbar oder lange nicht gesehen sie feierten im Klub International diesen Abend. Beispielsweise auch ein Mädel, dass ich bisdato nur als Mann kannte und selbstverständlich mal wieder nicht erkannt habe.

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Normalerweise bin ich ja dafür bekannt, kaum eine Drag dann auch als Mann erkannt zu haben. Ich glaube ausser Gloria, Olivia und Gina habe ich fast immer doof geschaut und nichts verstanden – dieses Mal war es umgekehrt, ein Mann als Drag – und ich habe auch in diese Richtung versagt. Doch wurde ich stutzig, als ich sah, mit wem sie dort war… Noch einmal näher schauen und. „Jepp erkannt“. Nur die 14 cm Heels hätte ich nicht genommen, die machen auf Dauer einfach keinen Spaß. Trotzdem großen Respekt. Nur den Namen werde ich dieses Mal nicht schreiben, da männlicher Name und weibliches Bild ja nicht mutwillig zusammen gezeigt werden müssen.

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Übrigens habe ich mal wieder festgestellt, dass ein Abend im KI auch mit einer homöopatischen Dosis an Alkohol sehr gut funktionieren kann. Aloha Mango und Redbull Cola können tatsächlich ausreichen


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